Lehrbuch der biologischen Heilmittel von Dr. med. Gerhard Madaus

Latei­ni­sche Namen Deut­sche Namen Fami­li­en Che­mi­sche Stof­fe Anwen­dun­gen Aus dem Vor­wort: „Es fehl­te bis­her ein Buch, das die Erfah­run­gen und For­schun­gen auf dem Gebie­te der Heil­pflan­zen­kun­de in mög­lichst umfas­sen­der Wei­se vom Alter­tum bis zur Gegen­wart dar­stellt. … Die ein­zel­nen Teil­ge­bie­te der Heil­pflan­zen­kun­de wie Bota­nik, Che­mie, Phar­ma­zie, Phar­ma­ko­lo­gie, Toxi­ko­lo­gie und The­ra­pie haben sich zu gewal­ti­gen Spe­zi­al­ge­bie­ten ent­wi­ckelt. … … Wei­ter­le­sen …

Pfefferminzblätter

Name: Pfef­fer­minz­blät­ter Latei­ni­scher Name: Folia Ment­hae pipe­ri­tae Ver­brei­tungs­ge­biet: In Euro­pa und Nord­ame­ri­ka weit ver­brei­tet, meist kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Magen- und Darm­be­schwer­den, die mit Blä­hun­gen, Krämp­fen und übel­rie­chen­den Stüh­len ver­bun­den sind, zur För­de­rung des Gal­le­ab­flus­ses und der Gal­le­pro­duk­ti­on. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Taubnessel, weisse (Lamium album)

Name: Taub­nes­sel, weis­se Latei­ni­scher Name: Lami­um album Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Heil­pflan­ze wächst in Euro­pa und Asi­en. Sie ist sehr genüg­sam und fin­det ihren Platz an Weg­rän­dern, Zäu­nen oder auf Schutt­plät­zen. Anwen­dungs­ge­biet: Taub­nes­seln haben eine zusam­men­zie­hen­de (adstrin­gie­ren­de), ent­zün­dungs­hem­men­de, gewebs­ab­dich­ten­de Wir­kung. Des­halb wer­den sie ger­ne bei leich­ten Ent­zün­dun­gen der Mund- und Rachen­schleim­häu­te (Gur­geln mit Tee) äußer­lich ein­ge­setzt. Die inner­li­che … Wei­ter­le­sen …

Eibe

Name: Eibe Latei­ni­scher Name: Taxus bac­ca­ta Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist in gro­ßen Tei­len Euro­pas bis nach Klein­asi­en und Sizi­li­en ver­brei­tet. Anwen­dungs­ge­bie­te: Homöo­pa­thi­sche Anwen­dung bei Ver­dau­ungs­schwä­che und Haut­pus­teln. Neben­wir­kun­gen: Die Pflan­ze ist stark giftig.

Baldrian

Name: Bal­dri­an Latei­ni­scher Name: Vale­ria­na offi­ci­na­lis Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze kommt in Euro­pa und in den gemä­ßig­te­ren Regio­nen Asi­ens vor. Die Haupt­an­bau­ge­bie­te lie­gen in Mit­tel­eu­ro­pa, Eng­land, Frank­reich, Ost­eu­ro­pa, Japan und in den USA. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Unru­he­zu­stän­den und ner­vös beding­ten Ein­schlaf­stö­run­gen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Tomate

Name: Toma­te Latei­ni­scher Name: Lyco­per­si­con lyco­per­si­cum Ver­brei­tungs­ge­biet: Tritt welt­weit nur noch als Kul­tur­form auf, stammt ver­mut­lich aus Süd- und Mit­tel­ame­ri­ka. Anwen­dungs­ge­bie­te: Homöo­pa­thi­sche Anwen­dung bei Erkran­kun­gen des rheu­ma­ti­schen For­men­krei­ses und bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Anis

Name: Anis Latei­ni­scher Name: Pim­pi­nella anis­um Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Her­kunft ist unbe­kannt, ver­mut­lich der Nahe Osten. Heu­te Anbau vor allem in Süd­eu­ro­pa, der Tür­kei, Mit­tel­asi­en, Indi­en, Chi­na, Japan, Mit­­tel- und Süd­ame­ri­ka. Anwen­dungs­ge­bie­te: Gegen Blä­hun­gen, zur Kräf­ti­gung des Magens und bei Hus­ten. Neben­wir­kun­gen: Sel­ten kann es zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen der Haut, der Atem­we­ge und des Ver­dau­ungs­trak­tes kommen.

Monographie Ginseng radix (Ginsengwurzel), Teil 8

Lite­ra­tur: 1. Eng­ler A, Prantl K (1898) Die natür­li­chen Pflan­zen­fa­mi­li­en nebst ihren Gat­tun­gen und wich­ti­ge­ren Arten ins­be­son­de­re den Nutz­pflan­zen, Ver­lag Wil­helm Engel­mann, Leip­zig, Bd. III/​​8, S. 58–60 2. Mad­aus G (1979) Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heil­mit­tel, Ver­lag Georg Olms, Hil­des­heim New York, Bd. II, S. 1457–1462 3. Shi­ba­ta S, Tana­ka O, Sho­ji J, Sai­to H (1985) Che­mis­try und Phar­ma­co­lo­gy of Panax. … Wei­ter­le­sen …

Wermutkraut

Name: Wer­mut­kraut Latei­ni­scher Name: Arte­mi­sia absinthi­um Ver­brei­tungs­ge­biet: Euro­pa, Nord­afri­ka, Tei­le von Asi­en, Nord- bis Süd­ame­ri­ka Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Ver­dau­ungs­be­schwer­den und ‑stö­run­gen, Völ­le­ge­fühl, Blä­hun­gen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt