Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 17, Wollblumen (1917)

Woll­blu­men Unter Woll­kraut, Königs­ker­ze, auch wil­der Tabak genannt, Ver­bas­cum thap­si­for­me Schrad. und Ver­bas­cum phlo­mo­ides L., ver­steht man zwei bota­nisch nur schwer zu tren­nen­de, ein­an­der sehr ähn­li­che, zwei­jäh­ri­ge Pflan­zen, die im ers­ten Jahr nur eine gro­ße Rosette von Blät­tern bil­den; aus die­ser treibt im zwei­ten Jahr ein 0,6–2 m hoher, stei­fer und auf­rech­ter, unver­zweig­ter Sten­gel her­vor, der … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 21, Wermutkraut (1917)

Wer­mut­kraut Wer­mut oder bit­te­rer Bei­fuß, Arte­mi­sia absinthi­um L., ist eine aus­dau­ern­de Pflan­ze mit einer Grund­ro­set­te aus lang gestiel­ten Blät­tern, die drei­fach nach der Art der Federn geteilt und sei­den­ar­tig weiß­grau behaart sind. Der Sten­gel ist auf­recht, gera­de und 0,50–1,30 m hoch; der Sten­gel ist an sei­nem unte­ren Tei­le ein­fach und wird hol­zig; der obe­re Teil des … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 25, Wacholderbeeren (1917)

Wachol­der­bee­ren Der Wachol­der (Wach­hol­der), Kra­ne­wit, Wachan­del, Kad­dik, Knirck, Knick, Juni­pe­rus com­mu­nis L., ist gewöhn­lich ein 1–3 m hoher, auf­recht­ste­hen­der Strauch, sel­te­ner ein Baum, der bis 10 m hoch wer­den kann, mit roter bis dun­kel­brau­ner, fase­ri­ger Rin­de. Die nadel­för­mi­gen Blät­ter ste­hen an den Zwei­gen stets zu drei­en in Quir­len; gewöhn­lich sind sie 10–15 mm lang und 1–2 mm … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 22, Tollkirschenblätter (1917)

Toll­kir­schen­blät­ter Die Toll­kir­sche, Atro­pa bel­la­don­na L., ist eine aus­dau­ern­de Stau­de mit kräf­ti­ger Pfahl­wur­zel, die eine Län­ge bis über 40 cm erreicht und senk­recht den Boden durch­zieht. Von der Wur­zel lau­fen ein bis meh­re­re Sten­gel aus; die­se sind 1–2 m hoch, am Grun­de 1–2 cm dick, rund und grün; unten sind die Sten­gel ein­fach, nach oben zu … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 11, Schafgarbe (1917)

Schaf­gar­be Die Schaf­gar­be, Achil­lea mil­le­fo­li­um L., ist eine aus­dau­ern­de Stau­de von 20–50 cm Höhe. Der Sten­gel ist auf­recht, nicht ver­zweigt und stark behaart. Die Blät­ter sind im Umriß läng­lich, zwei- bis drei­mal gespal­ten ‑und mit sta­chel­spit­zi­gen Zip­feln ver­se­hen; sie sind stark behaart. Die Blü­ten­köpf­chen sind zu dich­ten Blü­ten­stän­den ver­ei­nigt; der eiför­mi­ge Hüll­kelch ist aus gel­ben, … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 27, Schachtelhalm (1917)

Schach­tel­halm Acker­schach­tel­halm, Kan­nen­kraut, Zinn­kraut, Tan­nen­kraut, Kat­zen­we­del, Equi­se­tum arven­se L., ist eine mehr­jäh­ri­ge, nicht hol­zig wer­den­de Pflan­ze mit weit­hin im Boden krie­chen­dem Wur­zel­stock. Von die­sem ent­sprin­gen im April und Mai 4–30 cm hohe, röt­­lich-hel­l­­brau­­ne Trie­be, die an ihrer Spit­ze einen Ähren­kopf tra­gen, der gelb­braun ist und ein gel­bes Spo­ren­pul­ver bil­det. Im Mai und Juni erschei­nen dann … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 18, Rainfarn (1917)

Rain­farn Der Rain­farn, Tanace­tum vul­ga­re oder Chry­san­the­mum vul­ga­re Bernh., ist eine mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze mit kräf­ti­gem, ½‑1,2 m hohem, fast kah­lem und meist unver­zweig­tem Sten­gel. Die läng­li­chen Blät­ter ste­hen am Sten­gel ein­an­der nicht gegen­über; sie sind wie eine Feder geteilt. An den unte­ren Blät­tern sind die ein­zel­nen Abschnit­te tief gespal­ten, an den obe­ren Blät­tern sind sie schwach … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 15, Quendel (1917)

Quen­del Quen­del, Feld­thy­mi­an, Feld­küm­mel, Thy­mus ser­pyl­lum L., ist ein Halb­st­rauch, von des­sen Pfahl­wur­zel zahl­rei­che hol­zi­ge, nie­der­lie­gen­de, stark ver­zweig­te Sten­gel aus­lau­fen. Die von die­sen Sten­geln aus­ge­hen­den Zwei­ge sind nicht ver­holzt, mehr oder weni­ger auf­ge­rich­tet und mit einer röt­li­chen Rin­de bedeckt. Die Blät­ter ste­hen stets zu zwei­en ein­an­der an den Zwei­gen gegen­über; sie sind läng­lich, am obe­ren … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 20, Malvenblätter (1917)

Mal­ven­blät­ter, Mal­ven­blü­ten Die wil­de Mal­ve, Käse­pap­pel, Roß­pap­pel, Mal­va sil­vestris L., ist eine zwei­jäh­ri­ge Pflan­ze mit einem 30 cm bis 1,20 m hohen, rauh­haa­ri­gen Sten­gel, der sowohl am Boden nie­der­lie­gen als auch bis in auf­rech­te Stel­lung über­ge­hen kann. Es gibt bis­wei­len mehr­jäh­ri­ge Mal­ven­pflan­zen, die aber auch dann nicht hol­zig wer­den. Die Blät­ter ste­hen am Sten­gel nicht ein­an­der … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 8, Löwenzahn (1917)

Löwen­zahn Der gemei­ne Löwen­zahn führt noch vie­le ande­re Namen wie Pfaf­fen­röhr­chen, Mai­blu­me, Dot­ter­blu­me, But­ter­blu­me, Ket­ten­blu­me, Wegel­at­tich, Tar­a­xa­cum offi­ci­na­le L. Er ist ein Kraut mit aus­dau­ern­der dicker Wur­zel, die senk­recht tief in den Boden dringt; sie ist ein­fach oder ver­zweigt und rund, außen ist sie röt­­lich-braun, innen weiß und von dün­nen Fas­er­wur­zeln dicht besetzt. Im Innern … Wei­ter­le­sen …