Colchicum L.

Col­chi­cum L. (Zeit­lo­se, Licht­blu­me), Gat­tung der Lilia­ze­en, Kräu­ter mit dicker, von trock­nen brau­nen Hül­sen umge­be­ner, meist tief im Boden ste­cken der Zwie­bel­knol­le, grund­stän­di­gen, linea­li­schen Blät­tern, die bei vie­len Arten erst im Früh­jahr nach der in den Herbst fal­len­den Blü­te­zeit erschei­nen, meist ein­zeln (oder zu zwei oder drei) ste­hen­den Blü­ten mit trich­ter­för­mi­gem Peri­gon und sehr lan­ger, … Wei­ter­le­sen …

Fichtennadelöl

(Wald­woll­öl), äthe­ri­sches Ö, das durch Destil­la­ti­on von fri­schen Nadeln und jun­gen Zwei­gen sowie aus ein­jäh­ri­gen Zap­fen von Tan­nen, Fich­ten, Kie­fern, Lär­chen mit Dampf gewon­nen wird. Edel­tan­nen­öl aus Nadeln und Zweig­spit­zen der Edel­tan­ne wird in der Schweiz und Tirol (Pus­ter­tal) berei­tet, ist farb­los, vom spez. Gew. 0,869–0,875 und besteht aus Pinen, Limo­nen und Bor­nyl­ace­tat. Aus ein­jäh­ri­gen … Wei­ter­le­sen …

Kampfer

(Lau­ra­ze­en, Japan, Cam­pho­ra), C10H16O ein Pro­dukt des bau­mes (Cam­pho­ra offi­ci­na­lis), wird aus des­sen Holz auf For­mo­sa und Japan gewon­nen, indem man das zer­klei­ner­te Holz mit Was­ser­dampf behan­delt und die ent­wei­chen­den dämp­fe in pas­sen­den Gefä­ßen ver­dich­tet. Neben dem K. wird hier­bei auch öl gewon­nen. Der rohe K. wird unter Zusatz von wenig Holz­koh­le, Eisen­fei­le oder Kalk, … Wei­ter­le­sen …

Peumus

Pers. Gat­tung der Moni­mi­a­ze­en mit der ein­zi­gen Art P. bol­dus Mol., einem immer­grü­nen, stark rie­chen­den Baum mit leder­ar­ti­gen, rau­hen, gegen­stän­di­gen Blät­tern, die gro­ße Büschel­haa­re auf hügel­för­mi­gen Erhö­hun­gen ihrer Flä­che tra­gen, und diö­zi­schen wei­ßen Blü­ten in ver­kürz­ten Cymen, wächst auf trock­nen Hügeln in Chi­le und lie­fert die Bol­d­o­blät­ter, die in der Hei­mat wie Gewürz und gleich … Wei­ter­le­sen …

Saponaria L.

Sapo­na­ria L. (Sei­fen­kraut), Gat­tung der Karyo­phyl­la­ze­en, ein­jäh­ri­ge oder aus­dau­ern­de Kräu­ter mit gegen­stän­di­gen, ganz­ran­di­gen Blät­tern, ansehn­li­chen Blü­ten und ein­fä­che­ri­gen, viel­sa­mi­gen Kap­seln, im Habi­tus bald an Gyp­so­phi­la, bald an Sile­ne erin­nernd. Mehr als 20 Arten, meist im Mit­tel­meer­ge­biet, auch in Mit­tel­eu­ro­pa und dem gemä­ßig­ten Asi­en. S. offi­ci­na­lis L. (Sei­fen­wur­zel, Hunds­nel­ke), ein aus­dau­ern­des Kraut mit krie­chen­dem, ver­zweig­tem Wur­zel­stock, … Wei­ter­le­sen …

Tropaeolum L.

Tro­paeo­lum L. (Kapu­zi­ner­kres­se, Blu­men­kres­se), ein­zi­ge Gat­tung der Tro­päo­la­ze­en, ein- oder mehr­jäh­ri­ge, weit­äs­ti­ge, klet­tern­de, sel­te­ner nie­der­ge­streck­te Kräu­ter mit oft knol­li­gen Wur­zeln, wech­sel­stän­di­gen, schild- oder hand­för­mi­gen, ecki­gen, gel­app­ten oder ein­ge­schnit­te­nen Blät­tern und ein­zeln ach­sel­stän­di­gen, gel­ben, sel­ten pur­pur­nen oder blau­en, gesporn­ten Blü­ten. Etwa 35 süd­ame­ri­ka­ni­sche Arten. T. majus L. (spa­ni­sche, indi­sche, tür­ki­sche Kres­se, unech­te Kaper), ein­jäh­rig, 1684 aus … Wei­ter­le­sen …

Flachs

Flachs, die Faser des zur Gat­tung Linum aus der Fami­lie der Lina­ze­en gehö­ren­den gemei­nen es (Linum usi­ta­tis­si­mum L.,), der schon im alten Ägyp­ten ange­baut wur­de, wäh­rend in der jün­gern Stein­zeit nur das im Mit­tel­meer­ge­biet hei­mi­sche L. angusti­fo­li­um Huds. mit auf­sprin­gen­den Kap­seln und klei­nern Samen bekannt war. Man unter­schei­det: Schließ- oder Dresch­lein (L. vul­ga­re Boen­nigh.), mit … Wei­ter­le­sen …

Kardamomen

(Kar­da­mum, Car­da­mom­um), Frucht­kap­seln ver­schie­de­ner Arten der Pflan­zen­gat­tun­gen Eletta­ria und Amom­um. Die gebräuch­lichs­te Sor­te, von Eletta­ria Car­da­mom­um auf der Küs­te von Mala­bar, besteht aus hell­gel­ben, gestiel­ten, an der Spit­ze deut­lich geschnä­bel­ten, rund­li­chen oder in die Län­ge gezo­gen, etwa 1 cm lan­gen Kap­seln mit geruch- und geschmack­lo­sem, stro­hi­gem Frucht­ge­häu­se und etwa 20 hell­grau­en oder brau­nen, gerun­zel­ten Samen von … Wei­ter­le­sen …

Pfefferminzöl

Pfef­fer­minz­öl, äthe­ri­sches Ö, das haupt­säch­lich in Nord­ame­ri­ka, Japan und Eng­land meist aus kul­ti­vier­ter blü­hen­der Pfef­fer­min­ze durch Destil­la­ti­on mit Was­ser gewon­nen wird (Aus­beu­te bis 1,25 Proz.), ist farb­los, gelb­lich oder grün­gelb, dünn­flüs­sig, riecht durch­drin­gend, erfri­schend, schmeckt gewürz­haft bren­nend, dann küh­lend, löst sich schwer in Was­ser, leicht in Alko­hol, spez. Gew. 0,90–0,91 und besteht aus Men­thol (Mentha­kamp­fer, … Wei­ter­le­sen …

Scilla L.

Scil­la L. (Meer­zwie­bel, Blau­stern), Gat­tung der Lilia­ze­en, Zwie­bel­ge­wäch­se mit eiför­mi­gen, läng­li­chen bis linea­li­schen Blät­tern, auf geglie­der­tem Stie­le ste­hen­der Blü­ten­trau­be, meist azur­blau­en oder grün­lich pur­pur­nen, sel­ten wei­ßen Blü­ten, fast kuge­li­gen Kap­seln und schwar­zen Samen. Etwa 80 Arten, meist in den Mit­tel­meer­län­dern, von denen meh­re­re, nament­lich L. amoe­na L. (Stern­hya­zin­the), mit breit­li­nea­li­schen Blät­tern und 3–6 Blü­ten, in … Wei­ter­le­sen …