Das Gefäßmittel (DHU Bicomplex 8, PZN 16743016)

DHU Bicomplex 8 - mit Mineralsalzen der Gefäße und Gewebe

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Gefäßmittel

Das Gefäß­mit­tel rege­ne­riert das Gewe­be der Gefäß­wän­de. Die­se wer­den wie­der elas­ti­scher, die bereits vor­han­de­nen Abla­ge­run­gen kön­nen abge­baut und so einem Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall vor­ge­beugt wer­den. Außer­dem bekom­men die Gefäß­wän­de wie­der mehr Span­nung, die nötig ist, um den Druck, mit dem das Blut vom Her­zen durch den Kör­per gepumpt wird, zu hal­ten und eine gleich­mä­ßig gute Ver­sor­gung des gesam­ten Kör­pers mit den Nähr­stof­fen sowie dem Sau­er­stoff aus dem Blut zu gewähr­leis­ten. Eben­so wird die Fließ­ei­gen­schaft des Blu­tes verbessert.

Daher ist das Gefäß­mit­tel das Haupt­mit­tel bei einer alters­be­ding­ten Gefäß­ver­kal­kung (Arte­rio­skle­ro­se) bezie­hungs­wei­se deren Vor­beu­gung sowie bei dadurch beding­ten Durchblutungsstörungen.

Die Blut­ge­fä­ße des mensch­li­chen Kör­pers unter­tei­len sich in Arte­ri­en, die das sau­er­stoff­rei­che Blut vom Her­zen weg in den Kör­per trans­por­tie­ren, und in die Venen, die das koh­len­di­oxid­rei­che Blut aus dem Kör­per zur Lun­ge hin trans­por­tie­ren. In der Lun­ge nimmt das Blut dann wie­der fri­schen Sau­er­stoff auf, das Koh­len­di­oxid wird aus­ge­at­met. Ohne die Ver­sor­gung mit Sau­er­stoff und Nähr­stof­fen durch das Blut und den Abtrans­port von Abfall­stof­fen, kann kei­ne Kör­per­zel­le über­le­ben. Dar­um kommt den Gefä­ßen eine zen­tra­le Rol­le für den Men­schen zu. Wenn sie mit zuneh­men­dem Alter sprö­de wer­den, Abla­ge­run­gen an der Gefäß­wand die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes behin­dern, dann kommt es zu Durch­blu­tungs­stö­run­gen, die schlimms­ten­falls in einem Herz­in­farkt oder einem Schlag­an­fall enden können.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Gefäßmittels

Arteriosklerose

Die Arte­rio­skle­ro­se ist die häu­figs­te Gefäß­er­kran­kung über­haupt, die wegen der Min­der­durch­blu­tung zu einer gan­zen Rei­he von Fol­ge­er­kran­kun­gen führt – im schlimms­ten Fall zu einem aku­ten Gefäß­ver­schluss, der dann einen Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall aus­löst. Hin­ter der Ver­en­gung der Gefä­ße steckt eine kom­ple­xe Stoff­wech­sel­stö­rung des Kör­pers. Das Gefäß­mit­tel erhöht die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes und ver­bes­sert die Ernäh­rung und Ent­sor­gung des Gefäß­ge­we­bes. Dadurch beugt es der Ent­ste­hung von Throm­ben und der erneu­ten Bil­dung von Kalk­ab­la­ge­run­gen in den Gefä­ßen vor.

Blutdruckprobleme (Hypertonie, Hypotonie)

Der Druck mit dem das Blut vom Her­zen aus durch unse­ren Kör­per gepumpt wird, ist ent­schei­dend für jede Funk­ti­on unse­res Orga­nis­mus. Denn nur wenn jede noch so ent­fernt lie­gen­de Kör­per­zel­le mit Blut ver­sorgt wird, kann sie arbei­ten und über­le­ben. Pro­ble­me mit dem Blut­druck haben also weit­rei­chen­de Fol­gen: Ein zu hoher Druck belas­tet auf Dau­er die Gefäß­wän­de, die ihm stand­hal­ten müs­sen. Bei einem zu nied­ri­gen Druck dro­hen Durch­blu­tungs- und damit Ver­sor­gungs­pro­ble­me. Durch sei­ne posi­ti­ve Wir­kung auf die Elas­ti­zi­tät und Span­nung der Gefä­ße sowie auf die Fließ­ei­gen­schaft des Blu­tes wirkt das Gefäß­mit­tel regu­lie­rend bei Blutdruckproblemen.

Eben­falls beach­tet wer­den muss bei einem Blut­hoch­druck die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Nie­re. Geht die Hyper­to­nie mit einer ver­min­der­ten Aus­schei­dung und/​oder einer Nie­ren­er­kran­kung ein­her, ist eine Kom­bi­na­ti­on des Gefäß­mit­tels mit dem Nie­ren­mit­tel (DHU Bicom­plex 20) sinnvoll.

Bei einer ver­min­der­ten Leis­tungs­fä­hig­keit des Her­zens ist eine Kom­bi­na­ti­on fol­gen­der Mit­tel angezeigt:

  • Gefäß­mit­tel mit Herz­mit­tel (DHU Bicom­plex 12)

Hin­weis: Blut­druck­pro­ble­me gehö­ren in die Hän­de eines erfah­re­nen The­ra­peu­ten, der genau dia­gnos­ti­zie­ren kann, wel­cher Zusam­men­hang bei Ihnen indi­vi­du­ell vorliegt.

Dosierung

Bei älte­ren Pati­en­ten kann man das Gefäß­mit­tel auch über Jah­re hin­weg geben. Die emp­foh­le­ne Dosie­rung für eine Lang­zeit­the­ra­pie liegt bei drei­mal täg­lich zwei Tabletten.

In diesen Fällen wirkt das Gefäßmittel unterstützend

Bei einer alters­be­ding­ten Schwä­che des Her­zens kann das Gefäß­mit­tel mit dem Herz­mit­tel (DHU Bicom­plex 12) als Stüt­ze ein­ge­setzt werden.

Bei einer zusätz­lich zur Arte­rio­skle­ro­se auf­tre­ten­den Säu­re­be­las­tung des Stoff­wech­sels, etwa durch eine Gicht-Erkran­kung, kann auch eine Kom­bi­na­ti­on mit dem Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel (DHU Bicom­plex 9) ange­zeigt sein.

Das Gefäß­mit­tel kann beglei­tend bei Unter­schen­kel­ge­schwü­ren in Kom­bi­na­ti­on mit dem Geschwür­mit­tel (DHU Bicom­plex 14) ein­ge­setzt werden.

Zur Stär­kung des venö­sen Sys­tems und zur Behand­lung von Krampf­ader­lei­den emp­fiehlt sich eine Kom­bi­na­ti­on von Gefäß- und Mus­kel­mit­tel (DHU Bicom­plex 29).

Auf einen Blick: das Gefäßmittel

  • rege­ne­riert Gefäßwände
  • wirkt Abla­ge­run­gen an den Gefäß­wän­den entgegen
  • erhöht die Span­nung in den Gefäßwänden
  • regu­liert Blutdruckschwankungen
  • ver­bes­sert die Durchblutung



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DHU Bicomplex 8 – Gefäßmittel

DHU Bicomplex 8 – Gefäßmittel

Die Gefä­ße sind Ver­mitt­ler zwi­schen dem Blut als ernäh­ren­dem Gewe­be, der ter­mi­na­len Strom­bahn und dem mesen­chy­ma­len Tran­sit­sys­tem bis hin zum paren­chy­ma­len Stoff­wech­sel. Die End­strom­bahn, von Sal­ler als peri­phe­res Herz bezeich­net, gewähr­leis­tet die Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen und die Ent­sor­gung von Stoff­wech­sel­schla­cken. Die­ser DHU Bicom­plex unter­hält die not­wen­di­gen Gefäß­ei­gen­schaf­ten zu die­sen Pro­zes­sen: Erhalt der Elas­ti­zi­tät der betei­lig­ten Gewe­be und damit Ener­gie­be­reit­stel­lung, Regu­lie­rung des Gefäß­to­nus mit Auf­recht­erhal­tung der Inti­ma­funk­ti­on der Gefä­ße und der phy­sio­lo­gi­schen Funk­ti­on des kapil­la­ren Trans­port­me­cha­nis­mus. Von Sei­ten der Gefä­ße wer­den Nähr- und Klär­strom reguliert.

Grundwirkungen der Einzelbestandteile

Zusammensetzung

  • Cal­ci­um flu­or­a­tum D12
  • Kali­um phos­pho­ri­cum D6
  • Magne­si­um phos­pho­ri­cum D6
  • Sili­cea D12
  • jeweils 25 mg pro Tablette

Cal­ci­um flu­or­a­tum D12
För­dert die Elas­ti­zi­tät der Gefä­ße. Ver­bes­sert die Gefäß­dy­na­mik. Befeuch­tet und erweicht tro­cke­ne und ver­här­te­te Gewe­be. Tro­phi­sche Stö­run­gen der Haut mit Ulkus­nei­gung. Kraft­lo­sig­keit der Venenwände.

Kali­um phos­pho­ri­cum D6
Regu­liert die Vaso­mo­to­ren­tä­tig­keit und die Gefäß­span­nung. Ana­bo­li­kum für Herz und Gefä­ße – dia­sto­li­sche Wir­kung. Anti­de­ge­ne­ra­ti­ve und anti­nekro­ti­sche Wir­kung bei ulze­rö­sen Erkrankungen.

Magne­si­um phos­pho­ri­cum D6
Rhyth­mi­siert die Gefäß­funk­ti­on. Wirkt der Athe­ro­ma­to­se ent­ge­gen. Anti­throm­bo­ti­sche Wirkung.

Sili­cea D12
Her­ab­ge­setz­te Gefä­ßel­as­ti­zi­tät. Erhöh­te Blut­vis­ko­si­tät. Skleroseneigung.

Wirkmechanismus

Die Wir­kung auf die Funk­ti­on der elas­ti­schen und mus­ku­lä­ren Antei­le der Gefä­ße stellt den funk­tio­nel­len Zusam­men­hang zwi­schen Blut, Gefäß­sys­tem und mesen­chy­ma­lem Bin­de­ge­we­be her und sichert die Vita­li­tät in der ter­mi­na­len Strombahn.

Wirkungsradius

Atemwege

  • Lun­gen­em­phy­sem
  • Sili­ko­se
  • Obstruk­tio­nen

Augen/​​Ohren/​​Sensorium

  • Alters­schwin­del
  • Reti­no­pa­thie
  • Oto­skle­ro­se
  • Alters­schwer­hö­rig­keit

Gastrointestinaltrakt

  • Angi­na abdominalis

Haut und Hautanhangsgebilde

  • Tro­phi­sche Stö­run­gen mit Ulkusneigung
  • Ulcus cru­ris
  • Tro­phi­sche Stö­run­gen von Haut und Anhangsgebilden

Herz/​​Gefäße/​​Blut/​​Nerven

  • Alters­herz
  • Koro­na­re Herzkrankheit#
  • Herz­klop­fen
  • Gefäß­n­eu­ro­sen
  • Mor­bus Raynaud
  • Arte­rio­skle­ro­se
  • Gedächt­nis­schwä­che
  • Wider­stand­hoch­druck
  • Clau­di­ca­tio intermittens
  • Gefäß­brü­chig­keit
  • Erhöh­te Vis­ko­si­tät des Blutes
  • Venen­er­schlaf­fung
  • Krampf­adern
  • Chro­ni­sches Hämorrhoidalleiden

Muskulatur/​​Gelenke

  • Mus­kel­ka­ter

DHU Bicom­plex 8 zeigt sei­ne Haupt­wir­kun­gen im Bereich der Gefä­ßel­as­ti­zi­tät, der Vis­ko­si­tät des Blu­tes, der Gewebser­näh­rung und ‑ent­sor­gung und damit einer Opti­mie­rung des bin­de­ge­web­i­gen Transits.