Erkrankungen der Atemwege

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Erkran­kun­gen der Atemwege
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Erkrankungen der Atemwege

Hus­ten, Schnup­fen, Hei­ser­keit – wie­der ein­mal erkäl­tet. In der Regel ist das kein Pro­blem. Jede „Erkäl­tung“ dau­ert in der Regel fünf bis zehn Tage.

Über 200 ver­schie­de­ne Erre­ger (meist Viren) lösen Infek­tio­nen der obe­ren Atem­we­ge aus. Viren sind immer und über­all vor­han­den. Die Ein­tritts­pfor­te für die Erre­ger sind die Schleim­häu­te. Die Erkran­kung kann ein­tre­ten, wenn der Kör­per „indis­po­niert“, das heißt geschwächt und anfäl­lig gewor­den ist. Das ist bei Unter­küh­lung, bei Näs­se und Käl­te der Fall. Aber die Infek­te gibt es das gan­ze Jahr.

Das wich­tigs­te Abwehr­mit­tel unse­res Kör­pers gegen Infek­te ist das Fie­ber. Bereits eine Erhö­hung der Kör­per­tem­pe­ra­tur um ein Grad ver­dop­pelt die Akti­vi­tät des Immun­sys­tems. Ein hei­ßes Bad ist ein gebräuch­li­ches Haus­mit­tel bei begin­nen­den Infek­ten. (Manch­mal tut es auch schon ein anstei­gen­des Fuß­bad, das heißt ein Fuß­bad mit anstei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren, mit der Tem­pe­ra­tur der Füße begin­nend und durch Zuga­be war­men Was­sers bis etwa 40 Grad steigernd.)

Bes­ser zu Fuß gehen, als sich an der Hal­te­stel­le kal­te Füße holen

Das gilt natür­lich nur, wenn der Kör­per nicht selbst mit Fie­ber reagiert. Aber das ein­ge­tre­te­ne Fie­ber soll nicht unter­drückt wer­den, wenn es nicht gefähr­lich hoch oder bei einem ohne­hin gefähr­de­ten Men­schen auf­tritt. Dabei hat der Kör­per gan­ze Arbeit zu leis­ten, des­halb bes­ser ein bis zwei Tage ins Bett als zur Arbeit, wo dann alle ande­ren noch inten­siv mit den Erre­gern „beschos­sen“ werden.

Da nützt es nichts, nicht die Hand zu geben – ein­mal Hus­ten oder Nie­sen füllt den gan­zen Raum mit Erre­gern, denen alle Anwe­sen­den aus­ge­setzt wer­den. Aber nicht alle erkran­ken. War­um? Sie kön­nen Ihre Dis­po­si­ti­on min­dern durch „Abhär­tung“, also Trai­ning Ihrer Schleim­häu­te zur bes­se­ren Abwehr, zur Reak­ti­on auf Käl­te mit aus­rei­chen­der Durch­blu­tung und Abson­de­rung von Schleim, wie in der Ein­füh­rung beschrie­ben. Immer in Bewe­gung blei­ben, also bes­ser zu Fuß gehen, als sich an der Hal­te­stel­le kal­te Füße holen. Frisch­kost in der Ernäh­rung und geeig­ne­te Klei­dung tun ihr Übri­ges. Also nie ohne Hut bzw. Mütze!


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