Kombinationstherapie bei Erkältungen

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Erkran­kun­gen der Atem­we­ge /​ Kom­bi­na­ti­ons­the­ra­pie bei Erkältungen
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Kombinationstherapie bei Erkältungen

Die Wir­kun­gen der bei­den Kom­plex­mit­tel Gripp-Heel und Engystol ergän­zen sich gegen­sei­tig, so dass Sie mit einer Kom­bi­na­ti­on der bei­den Prä­pa­ra­te beson­ders schnell wie­der auf die Bei­ne kom­men. Lei­den Sie unter wei­te­ren Beschwer­den, zum Bei­spiel einer Man­del­ent­zün­dung, kön­nen Sie zusätz­lich die Prä­pa­ra­te anwen­den, die in die­sem Kapi­tel beschrie­ben sind.

Wenn es Sie so rich­tig erwischt hat, dür­fen Sie bis zum Abklin­gen der Sym­pto­me ruhig meh­re­re Kom­plex­mit­tel gleich­zei­tig nehmen!

Das Kom­plex­mit­tel Engystol akti­viert die kör­per­ei­ge­ne Abwehr und hat eine wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­se­ne anti­vi­ra­le Wir­kung. Die Ver­meh­rung des Ade­no-5-Virus bei­spiels­wei­se – Ade­no­vi­ren sind für bis zu 15 % aller Erkäl­tungs­krank­hei­ten ver­ant­wort­lich – wird durch die Wirk­stoff­kom­bi­na­ti­on um 73 % gesenkt. Die Ver­meh­rung des Her­pes-sim­plex‑1 ‑Virus hemmt das Mit­tel um 80 %, was für die zahl­rei­chen Pati­en­ten inter­es­sant ist, die nach jeder Erkäl­tung mit den läs­ti­gen Lip­pen­bläs­chen zu kämp­fen haben. Ins­ge­samt konn­te in Stu­di­en nach­ge­wie­sen wer­den, dass Engystol bei Infek­tio­nen der obe­ren Atem­we­ge eben­so gut wirkt wie kon­ven­tio­nel­le The­ra­peu­ti­ka – und das bei schnel­le­rem Wir­kungs­ein­tritt (Ober­baum M. et al., 2005).

Engystol

Bestand­tei­le

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Sul­fur
(Schwe­fel)

Aku­te und chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen der Atemorgane

Vince­to­xi­cum hirundinaria
(Wei­ße Schwalbenwurz)

Virus­in­fek­tio­nen

Dosie­rung: Soweit nicht anders ver­ord­net, 1- bis 3‑mal täg­lich 1 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen las­sen. Bei aku­ten Zustän­den alle hal­be bis gan­ze Stun­de, höchs­tens 12-mal täg­lich, je 1 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen las­sen. Kin­der erhal­ten die in der fol­gen­den Tabel­le ange­ge­be­ne Dosierung.

Dosie­rung von Engystol bei Kindern

Alters­grup­pe

Nor­mal­do­sie­rung

Akut­do­sie­rung

Klein­kin­der 1–6 Jahre

Nach Rück­spra­che mit dem Arzt 3‑mal täg­lich 1/​2 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen lassen

Nach Rück­spra­che mit dem Arzt alle hal­be bis gan­ze Stun­de, bis zu 12-mal täg­lich, 1/​2 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen lassen

Schul­kin­der

2‑mal täg­lich 1 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen lassen

Alle hal­be bis gan­ze Stun­de, bis zu 8‑mal täg­lich, 1 Tablet­te unter der Zun­ge zer­ge­hen lassen

> 12 Jahre

Erwach­se­nen­do­sis

Erwach­se­nen­do­sis

Engystol wirkt bei Infek­tio­nen der obe­ren Atem­we­ge eben­so gut wie kon­ven­tio­nel­le The­ra­peu­ti­ka – und das bei schnel­le­rem Wirkungseintritt

Als sehr wir­kungs­voll bei Schnup­fen haben sich homöo­pa­thi­sche Kom­bi­na­ti­ons­prä­pa­ra­te wie Euphor­bi­um comp. Nasen­trop­fen SN erwie­sen. Sie rei­ni­gen und befeuch­ten die Nasen­schleim­haut und haben zudem eine anti­vi­ra­le Wir­kung gegen das RSV-Virus, das Schnup­fen, Hus­ten, Bron­chi­tis und Mit­tel­ohr­ent­zün­dung ver­ur­sacht, sowie gegen das Her­pes-sim­plex-1-Virus (sie­he Sei­te 19) (Glatt­haar-Saal­mül­ler B. et al., 2001). Da das Spray kei­ne Kon­ser­vie­rungs­stof­fe beinhal­tet, ist es auch für Klein­kin­der geeig­net. Das Mit­tel darf lang­fris­tig ange­wen­det wer­den und ist auch bes­tens zur Begleit­the­ra­pie bei Neben­höh­len­ent­zün­dun­gen geeignet.

Euphor­bi­um comp. Nasen­trop­fen SN

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Argen­tum nitri­cum (Sil­ber­ni­trat)

Migrä­ne

Euphor­bi­um (Wolfs­milch)

Ent­zün­dun­gen der Atem­we­ge, beson­ders der obe­ren Luftwege

Hepar sul­fu­ris (Kalk­schwe­fel­le­ber)

Ent­zün­dun­gen und Eite­run­gen der Haut und Schleimhäute
Mandelabszesse
Chro­ni­sche Mittelohrvereiterung

Luf­fa opercu­la­ta (Luf­fa­schwamm)

Schnup­fen
Heuschnupfen

Pul­sa­til­la pra­ten­sis (Wie­sen­kuh­schel­le)

Atem­wegs­ent­zün­dun­gen
Kopfschmerzen
Erkältungsneigung
Gene­rel­les Schleimhautmittel

Wei­te­re Bestand­tei­le: Hydrar­gyrum biiodatum/​Mercurius bijod­a­tus (Queck­sil­ber­jo­did)

Dosie­rung: Soweit nicht anders ver­ord­net, 3- bis 5‑mal täg­lich 1 bis 2 Sprüh­stö­ße in jedes Nasen­loch sprü­hen, bei Kin­dern von 1 bis 6 Jah­ren 3- bis 4‑mal täg­lich 1 Sprühstoß.


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