Hypericum L.

Hyperi­cum L. (Hart­heu), Gat­tung der Gut­ti­se­ren, Kräu­ter, Halb­sträu­cher, sel­te­ner Sträu­cher und Bäu­me mit gegen­stän­di­gen, sel­ten quirl­stän­di­gen, sit­zen­den oder kurz­ge­stiel­ten, meist ganz­ran­di­gen, oft durch­sich­tig punk­tier­ten Blät­tern, meist gel­ben, oft schwarz­drü­sig punk­tier­ten, sel­ten roten, meist in oft außer­or­dent­lich reich­blü­ti­gen Trug­dol­den ste­hen­den Blü­ten und viel­sa­mi­gen Kap­seln. Etwa 200 Arten, meist in den gemä­ßig­ten Kli­ma­ten der nörd­li­chen Erd­hälf­te und … Wei­ter­le­sen …

Origanum L.

Ori­ga­num L. (Dos­ten), Gat­tung der Labia­ten, Kräu­ter oder Halb­sträu­cher mit ganz­ran­di­gen oder gezahn­ten Blät­tern, klei­nen Halb­wir­teln mit grü­nen oder gefärb­ten Vor­blät­tern und dol­den­ris­pen­ar­ti­gen oder ris­pen­ar­ti­gen Gesamt­blü­ten­stän­den. 11–13 Arten, meist in den Mit­tel­meer­län­dern. O. smyr­nae­um L. (O. cre­ti­cum Hay­ne, spa­ni­scher Hop­fen, kre­ti­scher Dip­tam oder Dos­ten, Dostendi­p­tam), mit fast herz­för­mi­gen, kurz- und dicht­fil­zi­gen Blät­tern, ova­len oder läng­li­chen … Wei­ter­le­sen …

Quercus L.

Quer­cus L. (Eiche), Gat­tung der Faga­ze­en, sind hohe Bäu­me und Sträu­cher mit ris­si­ger Rin­de, schma­len oder brei­ten und dann oft gezahn­ten, buch­tig gel­app­ten oder fie­der­spal­ti­gen, abfal­len­den oder meh­re­re Jah­re blei­ben­den Blät­tern und monö­zi­schen Blü­ten, von denen die männ­li­chen geknäu­elt in unter­bro­che­nen, faden­för­mi­gen Kätz­chen, die weib­li­chen in meist arm­blü­ti­gen Kätz­chen ste­hen. Die läng­li­che Frucht steckt in … Wei­ter­le­sen …

Terpentin

(Ter­eb­in­thi­na), bal­sam­ar­ti­ge Mas­se, die durch Ein­schnit­te aus den Stäm­men von Nadel­höl­zern gewon­nen wird. Das Ver­fah­ren ist in den T. lie­fern­den Län­dern sehr ver­schie­den. Man macht mehr oder min­der tie­fe Ein­schnit­te, die in der Stamm­rich­tung ver­lau­fen, ver­län­gert sie all­mäh­lich und ersetzt sie im fol­gen­den Jahr durch Ein­schnit­te an einer andern Stel­le des Stam­mes. In Frank­reich wer­den … Wei­ter­le­sen …

Cinchona L.

Cin­cho­na L. (Chi­na­rin­den­baum, Fie­ber­rin­den­baum), Gat­tung der Rubia­ze­en, benannt nach der Grä­fin von Chin­chon, Gemah­lin des Vize­kö­nigs von Peru, höchst ele­gan­te, kah­le oder fil­zig behaar­te Bäu­me oder Sträu­cher mit gegen­stän­di­gen, ellip­ti­schen oder lan­zett­li­chen, meist leder­ar­ti­gen, ganz­ran­di­gen, gestiel­ten, oft auf der Unter­sei­te pur­pur­ro­ten Blät­tern, rosa­ro­ten oder gelb­lich­wei­ßen, wohl­rie­chen­den Blü­ten in end­stän­di­gen, dekus­siert ästi­gen, oft ansehn­li­chen Blü­ten­ris­pen, zwei­fä­che­ri­gen, … Wei­ter­le­sen …

Euphrasia L.

Euphra­sia L. (Augen­trost), Gat­tung der Skrofu­la­ria­ze­en, ein­jäh­ri­ge, sel­ten aus­dau­ern­de, nied­ri­ge Kräu­ter mit gegen­stän­di­gen, ein­fa­chen oder hand­för­mig geteil­ten Blät­tern, klei­nen, ein­zeln ach­sel­stän­di­gen, am obern Teil des Sten­gels oft beblät­ter­te Ähren bil­den­den Blü­ten und eiför­mi­ger oder läng­li­cher, zusam­men­ge­drück­ter Kap­sel. Etwa 50 Arten in den gemä­ßig­ten Kli­ma­ten bei­der Erd­hälf­ten, meist para­si­tisch auf den Wur­zeln der Grä­ser. E. offi­ci­na­lis … Wei­ter­le­sen …

Hyssopus Rivin.

Hys­so­pus Rivin. (Ysop), Gat­tung der Labia­ten, mit der ein­zi­gen Art H. offi­ci­na­lis L. (ech­ter Ysop), ein 30–60 cm hoher, stark ver­zweig­ter Halb­st­rauch mit sehr kurz gestiel­ten, schmal lan­zett­li­chen bis linea­li­schen, ganz­ran­di­gen, 2,5–3,5 cm lan­gen Blät­tern mit ein­ge­senk­ten Drü­schen. Die sechs- bis viel­blü­ti­gen Schein­quir­le bil­den locke­re, ein­seits­wen­di­ge Ähren. Die Blü­ten sind blau­vio­lett, rosa oder weiß mit … Wei­ter­le­sen …

Paeonia Tournef.

Paeo­nia Tour­nef. (Päo­nie), Gat­tung der Ran­un­ku­la­ze­en, Stau­den, sel­ten Halb­sträu­cher oder Sträu­cher, mit wech­seln­den, ein- bis drei­fach drei­spal­ti­gen Blät­tern, gro­ßen, ein­zeln gip­fel­stän­di­gen, roten oder wei­ßen (sel­ten gel­ben) Blü­ten, viel­sa­mi­gen, auf­sprin­gen­den Kap­seln und kuge­li­gen, glän­zen­den Samen. Etwa 15 Arten meist in Mit­­tel- und Ost­asi­en, bis ins sub­ark­ti­sche, mit­tel­eu­ro­päi­sche und medi­ter­ra­ne Gebiet sich erstre­ckend. P. offi­ci­na­lis L. (Pfingst­ro­se, … Wei­ter­le­sen …

Rheum L.

Rhe­um L. (Rha­bar­ber), Gat­tung der Poly­go­na­ze­en, aus­dau­ern­de Kräu­ter mit dickem, hol­zi­gem, häu­fig mehr­köp­fi­gem Rhi­zom, sehr gro­ßen, lang­ge­stiel­ten, ganz­ran­di­gen, buch­tig gezahn­ten oder hand­för­mig gel­app­ten, am Rand oft wel­li­gen Blät­tern, häu­ti­gen, ver­wel­ken­den Tuten, in meist sehr gro­ßen Ris­pen, sel­te­ner in Ähren ste­hen­den Blü­ten und drei­kan­ti­ger, drei­flü­ge­li­ger Frucht. Die Arten nei­gen außer­or­dent­lich zur Bas­tar­die­rung, und die Bas­tar­de brin­gen … Wei­ter­le­sen …

Terpentinöl

Ter­pen­tin­öl, äthe­ri­sches Ö, fin­det sich in allen Tei­len der Nadel­höl­zer und wird durch Destil­la­ti­on aus dem Ter­pen­tin die­ser Bäu­me gewon­nen. T. ist farb­los oder gelb­lich, riecht eigen­ar­tig, schmeckt bren­nend, ver­h­arzt leicht an der Luft unter Bil­dung von Amei­sen­säu­re und Essig­säu­re und wird dick­flüs­sig. Zur Rei­ni­gung wird es unter Zusatz von etwas Ätz­kalk rek­ti­fi­ziert (Ter­pen­tin­spi­ri­tus). Es … Wei­ter­le­sen …