Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 32, Sammelt Blätter und Blüten für Tee

Nutz­blät­ter. Im Juni sam­melt man die noch nicht völ­lig aus­ge­wach­se­nen Blät­ter des Wal­nuß­baums. Sie müs­sen schnell am bes­ten bei künst­li­cher Wär­me, in Back­öfen oder Dörr­öfen, getrock­net Wer­den, damit ihre grü­ne Far­be erhal­ten bleibt. Wal­nuß­blät­ter haben tro­cken wohl noch einen wür­zi­gen Duft, aber den star­ken eigen­ar­ti­gen Geruch der fri­schen Blät­ter. Braun gewor­de­ne Ware ist unver­käuf­lich. Erd­beer­blät­ter. … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 31, Katzenpfötchenblüten

Kat­zen­pföt­chen­blü­ten Kat­zen­pföt­chen, Immor­tel­le, August­blu­me, Helich­ry­sum are­na­ri­um DC., ist eine mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze mit zahl­rei­chen Sten­geln, die von einer hol­zi­gen Wur­zel schräg auf­stei­gen oder auf­recht ste­hen. Die Sten­gel sind unge­teilt, 15–40 cm hoch, mit einem Filz von wei­ßen, wol­li­gen Haa­ren besetzt und dicht beblät­tert. Die Blät­ter sind zur Blü­te­zeit an dem Grun­de der Sten­gel meist schon ver­dorrt, … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 30, Bärlappsporen

Bär­lapp­spo­ren Bär­lapp oder Schlan­gen­moos, auch Gür­tel­kraut oder Wolfs­ran­ke, Lyco­po­di­um clava­tum L., besitzt einen gewöhn­lich an bemoos­ten Stel­len auf der Erde krie­chen­den Sten­gel, der eine Län­ge von über 1 m errei­chen kann. Er ist ver­zweigt und treibt nach unten faden­för­mi­ge wei­ße Wur­zeln, nach oben schickt er auf­ge­rich­te­te, 5–15 cm lan­ge Äste aus, die wie der Sten­gel sehr … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 29, Steinkleekraut

Stein­klee­kraut Als Stein­klee bezeich­net man zwei ein­an­der sehr nahe ver­wand­te und nur schwer von­ein­an­der unter­scheid­ba­re Arten der Gat­tung Meli­lo­tus offi­ci­na­lis L. Desr. und die Meli­lo­tus altis­si­mus Thuil., die hier als zusam­men­ge­hö­rig beschrie­ben wer­den sol­len. Die Pflan­ze wird bis über meter­hoch und besitzt einen kräf­ti­gen, auf­rech­ten, kah­len Sten­gel, der unten ein­fach ist und sich erst oben … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 28, Isländisches Moos

Islän­di­sches Moos Islän­di­sches Moos, Cetra­ria islan­di­ca (L.) Ach., ist nicht, wie der deut­sche Name sagt, ein Moos, son­dern eine Flech­te, die in tro­cke­nem Zustand knor­pe­lig und brü­chig ist und aus einem auf bei­den Sei­ten glat­ten Kör­per besteht, der die Grö­ße einer Hand errei­chen kann und sich wie­der­holt in gabel­för­mig ver­zweig­te und rin­nen­för­mig gebo­ge­ne Lap­pen teilt. Die­se … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 27, Schachtelhalm

Schach­tel­halm Acker­schach­tel­halm, Kan­nen­kraut, Zinn­kraut, Tan­nen­kraut, Kat­zen­we­del, Equi­se­tum arven­se L., ist eine mehr­jäh­ri­ge, nicht hol­zig wer­den­de Pflan­ze mit weit­hin im Boden krie­chen­dem Wur­zel­stock. Von die­sem ent­sprin­gen im April und Mai 4–30 cm hohe, röt­­lich-hel­l­­brau­­ne Trie­be, die an ihrer Spit­ze einen Ähren­kopf tra­gen, der gelb­braun ist und ein gel­bes Spo­ren­pul­ver bil­det. Im Mai und Juni erschei­nen dann … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 26, Bibernellwurzel

Biber­nell­wur­zel Als Biber­nel­le, Pim­pi­nel­le, Stein­pe­ter­lein, Bock­spe­ter­si­lie, Pim­pi­nella saxif­ra­ga L. und Pim­pi­nella magna L. bezeich­net man zwei Pflan­zen­ar­ten, die sehr nahe mit­ein­an­der ver­wandt sind und sich nur schwer von­ein­an­der unter­schei­den las­sen. Sie sol­len des­halb hier als zusam­men­ge­hö­rig beschrie­ben wer­den. Die sehr kräf­ti­ge, aus­dau­ern­de Pfahl­wur­zel geht bis 30 cm tief senk­recht in die Erde, am obe­ren Ende … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 25, Wacholderbeeren

Wachol­der­bee­ren Der Wachol­der (Wach­hol­der), Kra­ne­wit, Wachan­del, Kad­dik, Knirck, Knick, Juni­pe­rus com­mu­nis L., ist gewöhn­lich ein 1–3 m hoher, auf­recht­ste­hen­der Strauch, sel­te­ner ein Baum, der bis 10 m hoch wer­den kann, mit roter bis dun­kel­brau­ner, fase­ri­ger Rin­de. Die nadel­för­mi­gen Blät­ter ste­hen an den Zwei­gen stets zu drei­en in Quir­len; gewöhn­lich sind sie 10–15 mm lang und 1–2 mm … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 24, Bilsenkrautblätter

Bil­sen­kraut­blät­ter Das Bil­sen­kraut, Hyos­cya­mus niger L., ist ent­we­der ein­jäh­rig oder zwei­jäh­rig; die zwei­fa­che Art bil­det im ers­ten Jahr nur eine gro­ße Rosette von dicht gedräng­ten Blät­tern, aus deren Mit­te dann im zwei­ten der Sten­gel her­vor­bricht. Der aus einer dicken Pfahl­wur­zel ent­sprin­gen­de Sten­gel ist auf­recht, weich und grün, ½ ‑1 m hoch; er ist mit Drü­sen­haa­ren besetzt … Wei­ter­le­sen …

Arzneipflanzen-Merkblätter des Kaiserlichen Gesundheitsamts: Nr. 23, Fingerhutblätter

Fin­ger­hut­blät­ter Der rote Fin­ger­hut, Digi­ta­lis pur­pu­rea L., ist eine zwei­jäh­ri­ge Pflan­ze, die im ers­ten Jahr eine ansehn­li­che Blatt­ro­set­te her­vor­bringt. Aus die­ser 1–3 cm dicke, auf­rech­te Sten­gel. Die­ser ist ein­fach und nur sel­ten ver­zweigt. Die Blät­ter ste­hen an ihm nicht ein­an­der gegen­über; an der Spit­ze trägt er die Blü­ten­trau­be. Die Blät­ter der Grund­ro­set­te wer­den bis 60 … Wei­ter­le­sen …