Baldrian

Bal­dri­an (Vale­ria­na offi­ci­na­lis) Name: Bal­dri­an Latei­ni­scher Name: Vale­ria­na offi­ci­na­lis Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze kommt in Euro­pa und in den gemä­ßig­te­ren Regio­nen Asi­ens vor. Die Haupt­an­bau­ge­bie­te lie­gen in Mit­tel­eu­ro­pa, Eng­land, Frank­reich, Ost­eu­ro­pa, Japan und in den USA. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Unru­he­zu­stän­den und ner­vös beding­ten Ein­schlaf­stö­run­gen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Thymian/​Thymiankraut

Thy­mi­an (Thy­mus vul­ga­ris) Name: Thymian/​​Thymiankraut Latei­ni­scher Name: Thy­mus vulgaris/​​Herba Thy­mi Ver­brei­tungs­ge­biet: Hei­misch in an das Mit­tel­meer angren­zen­den Län­dern, Nord­afri­ka und Tei­len von Asi­en. In gro­ßem Umfan­ge kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Inne­re Anwen­dung bei Sym­pto­men der Bron­chi­tis und des Keuch­hus­tens, Katar­rhen der obe­ren Luft­we­ge. Äuße­re Anwen­dung als Mund- und Gur­gel­was­ser bei Ent­zün­dun­gen des Mund- und Rachen­rau­mes. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Eibisch/​Eibischblätter

Ech­ter Eibisch (Altaea offi­ci­na­lis) Name: Eibisch/​​Eibischblätter Latei­ni­scher Name: Folia Alt­haeae Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze war ursprüng­lich in Asi­en behei­ma­tet und hat sich west­wärts bis Süd­ost­eu­ro­pa und ost­wärts bis Chi­na ver­brei­tet. In den gemä­ßig­ten Brei­ten ist sie als Gar­ten­pflan­ze ver­wil­dert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Als Gur­gel­was­ser bei Schleim­haut­ent­zün­dun­gen im Mund- und Rachen­raum und damit ver­bun­de­nem tro­cke­nen Reiz­hus­ten. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Alantwurzel

Alant (Inu­la) Name: Alant­wur­zel Latei­ni­scher Name: Inu­la hele­ni­um Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist in Euro­pa und in gemä­ßig­ten Gebie­ten Asi­ens hei­misch und in die USA und Chi­na ein­ge­führt wor­den. Anwen­dungs­ge­bie­te: Homöo­pa­thi­sche Anwen­dung bei Magen­ge­schwü­ren und chro­ni­schem Hus­ten. Als Bestand­teil von Hus­ten­tees hat der Alant eine schleim­lö­sen­de und hus­ten­dämp­fen­de Wir­kung. Neben­wir­kun­gen: Nicht wäh­rend der Schwan­ger­schaft anwenden.

Ringelblume/​Ringelblumenblüten

Rin­gel­blu­me (Flo­res Cal­en­du­lae) Name: Ringelblume/​​Ringelblumenblüten Latei­ni­scher Name: Flo­res Calendulae/​​Calendula offi­ci­na­lis Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist in ganz Mit­­tel- und Süd­eu­ro­pa, West­asi­en und den USA ver­brei­tet. Anwen­dungs­ge­bie­te: Äuße­re Anwen­dung: Bei schlecht hei­len­den Wun­den und Unter­schen­kel­ge­schwür. Inne­re Anwen­dung: Bei Ent­zün­dun­gen im Mund- und Rachen­raum Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Wermutkraut

Wer­mut­kraut (Arte­mi­sia absinthi­um) Name: Wer­mut­kraut Latei­ni­scher Name: Arte­mi­sia absinthi­um Ver­brei­tungs­ge­biet: Euro­pa, Nord­afri­ka, Tei­le von Asi­en, Nord- bis Süd­ame­ri­ka Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Ver­dau­ungs­be­schwer­den und ‑stö­run­gen, Völ­le­ge­fühl, Blä­hun­gen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Salbei/​Salbeiblätter

Sal­bei (Sal­via offi­ci­na­lis) Name: Salbei/​​Salbeiblätter Latei­ni­scher Name: Sal­via offi­ci­na­lis /​​ Folia Sal­viae Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist im gesam­ten Mit­tel­meer­ge­biet natür­lich ver­brei­tet sowie in ganz Euro­pa und Nord­ame­ri­ka in Kul­tur. Anwen­dungs­ge­bie­te: Inne­re Anwen­dung: Bei Ver­dau­ungs­be­schwer­den. Äuße­re Anwen­dung: Bei Ent­zün­dun­gen der Mund- und Rachen­schleim­haut, wie Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen und Pro­the­sen­druck­stel­len. Neben­wir­kun­gen: Nicht wäh­rend der Schwan­ger­schaft anwenden.

Schleifenblume, bittere (Iberis amara)

Schlei­fen­blu­me, bit­te­re (Ibe­ris ama­ra) Name: Schlei­fen­blu­me, bit­te­re Latei­ni­scher Name: Ibe­ris ama­ra Ver­brei­tungs­ge­biet: Vor­kom­men in West‑, Mit­­tel- und Süd­eu­ro­pa. Eben­so im Kau­ka­sus und Alge­ri­en Anwen­dungs­ge­biet: Die bit­te­re Schlei­fen­blu­me wird für funk­tio­nel­le Magen-Darm-Erkran­­kun­­gen und Reiz­darm ange­wandt. Neben­wir­kun­gen: Die Bit­ter­stof­fe (Cucur­bit­a­ci­ne) kön­nen Schleim­haut­rei­zun­gen im Magen-Darm-Trakt her­vor­ru­fen. Auch Durch­fäl­le sind möglich.

Anmerkungen

[1] Tat­säch­lich haben Che­mi­ker des 20. Jahr­hun­derts – zum Bei­spiel Otto Hahn oder Ernest Ruther­ford – von moder­ner Alche­mie gespro­chen, nach­dem sie ver­stan­den hat­ten, wie Ele­men­te durch Beschuss mit Neu­tro­nen umge­wan­delt wer­den kön­nen. [2] Der Begriff “Alche­mie” stammt offen­bar aus dem Ara­bi­schen: al-kimi­ya. Das Prä­fix: al- ist der bestimm­te Arti­kel; unklar bleibt die Bedeu­tung des … Wei­ter­le­sen …

Die Traumsymbole

Unge­fähr zu der Zeit, zu der Men­del in sei­nem Klos­ter­gar­ten an alche­mis­ti­sche Tra­di­tio­nen anknüpf­te und die durch Kreu­zung neu ent­stan­de­nen Erb­sen Hybri­de mit den Stamm­for­men bil­den ließ (Rück­kreu­zung), träum­te ein Che­mi­ker den wohl berühm­tes­ten Traum der Wis­sen­schafts­ge­schich­te. Gemeint ist August Kekulé, der sich zwar mit den meis­ten Ver­bin­dun­gen aus­kann­te, die Koh­len­stoff ein­geht, der in den … Wei­ter­le­sen …