Korneldürlitze

…besit­zen einen ange­neh­men, süß­lich­säu­er­li­chen, etwas zusam­men­zie­hen­den Geschmack. Ihr Genuß mag in der Cho­le­ra, in Ruhren und Durch­fäl­len, wie die Alten beob­ach­tet haben, wohl heil­sam seyn. Sie dick­ten den Saft davon…

Konessioleander

…sind, von nicht unan­ge­nehm bit­term (her­bem) Geschma­cke. Ihre Kraft, Ruhren und Durch­fäl­le zu heben, und hart­nä­cki­gen Wech­sel­fie­bern zu wider­ste­hen, die sich in Ost­in­di­en und in Eng­land bewährt hat, liegt in…

Kolumbowurzel

Kolum­bo­wur­zel (rad. colum­bo, colum­bae, calum-bae), rührt von einem noch unbe­kann­ten Bau­me her, wel­cher ursprüng­lich in Mozam­bi­que und auf dem fes­ten Lan­de von Asi­en, Zey­lon gegen­über, wächst, in wel­cher letz­tern Insel…

Kohle

…man sie mit schnel­lem Erfol­ge inner­lich gebraucht, und ich sahe von zwei Quent­chen Koh­le täg­lich, den Stuhl­gang eines Ruhrkran­ken sei­nen Gestank völ­lig ver­lie­ren. Soll­ten die Alten wohl so Unrecht gehabt…

Klettenmäuseohr

…klei­ne blaue Blu­men trägt. Das wid­rig rie­chen­de, und bit­ter schme­cken­de Kraut (hb. Cynoglos­si mino­ris) soll küh­len­de, trock­nen­de, wund­hei­len­de Kräf­te besit­zen. In ange­fres­se­nen Gedär­men nach Ruhren und in Mund- und Hals­ge­schwü­ren soll…

Kantharide

…der Was­ser­sucht, gegen Harnruhr, im Nach­trip­per von ört­li­cher Indo­lenz, in Läh­mung des Bla­sen­hal­ses, gegen Haut­krank­hei­ten u.s.w. erfor­dert die äußers­te Behut­sam­keit, und kri­mi­nell ist ihr Miß­brauch zur Rei­zung der Geschlechts­t­hei­le. Bei…

Kampescheblutholz

…Absud und das wäs­se­ri­ge Extrakt, wovon man 9/​​64 erhält, mit Nut­zen in lang­wie­ri­gen Bauch­flüs­sen von Schwä­che und nach vor­gän­gi­ger Ruhr. Der Wein­geist zieht die kräf­ti­gen Thei­le noch leich­ter aus, als Wasser.…

Käsemalve

…aber in der Ruhr als Trank und Klystir, weil sie zugleich den Leib offen erhal­ten. Sie besit­zen bei ihrem Schlei­me noch adstrin­gi­ren-des Wesen. Sehr sel­ten sind die schlei­mi­gen Samen (sem.…

Jakobskreutzkraut

…Koli­ken umge­schla­gen. Als Absud gab man es inner­lich, und als Klys­ti­er in der Ruhr, wie man glaub­te, mit gro­ßem Nut­zen; eine Anwen­dung, die jedoch nur Haus­mit­tel geblie­ben zu seyn scheint.…