Caput mortuum

Caput mor­tu­um. Die Mas­se, wel­che nach geen­dig­ter Destil­la­ti­on oder Sub­li­ma­ti­on in den Gefä­sen zurück­blei­bet, nann­ten die Alten Todenkopf, oder caput mor­tu­um, da sie sie für unnütz, kraft­los und erstor­ben hielten,…

Brennwaldrebe

…sehr schlei­mi­gen Krank­hei­ten auch inner­lich. In der Melan­cho­lie, im chro­ni­schen Kopfweh, in Krank­hei­ten von soge­nann­ter Ver­derb­niß der Säf­te, in Kno­chen­übeln, vor­züg­lich vene­ri­schen, und so in noch andern Krank­hei­ten, hat Störk…

Bovistkugelschwamm

Bovist­ku­gel­schwamm, Lyco­per­don bovis­ta L. [Schäf­fer Schw. Taf. 292, 295.] ein rund­lich­ter, in zer­ris­se­ne Stü­cken zer­sprin­gen­der Schwamm, wel­cher zu Anfan­ge des Herbs­tes gemei­nig­lich trupp­wei­se auf hohen Vieh­wei­den und unfrucht­ba­ren Fel­dern wächst,…

Bitterlinse

…ein Harn trei­ben­des Mit­tel (ganz ohne Grün­de) gebraucht; eher die­nen sie zur Mast des Rind­viehs und der Tau­ben. Ihr Genuß soll den Kopf beschwe­ren, und den Hünern und Pfer­den schäd­lich seyn.…

Bertramkamille

…als Gur­gel­was­ser, durch Her­bei­lo­ckung des Spei­chels katarr­ha­li­sche Zahn­schmer­zen oder Zun­gen­läh­mung zu heben, und and­re äus­se­re Beschwer­den des Kopfs von ähn­li­cher Ursa­che hin­weg zu neh­men; auch gepül­vert als Nieß­mit­tel. Ueber Holland…