Behandlungsziel: sanfte Regulation der Darmtätigkeit

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Magen-Darm-Beschwer­den /​ sanf­te Regu­la­ti­on der Darmtätigkeit
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Behandlungsziel: sanfte Regulation der Darmtätigkeit

Apfelpek­tin bin­det schäd­li­che Substanzen

Von Durch­fall oder Diar­rhö spricht man, wenn am Tag mehr als drei wäss­ri­ge oder brei­ige Stüh­le auf­tre­ten. Der Was­ser- und Mine­ral­stoff­ver­lust, der mit dem Durch­fall ein­her­geht, kann beson­ders bei Kin­dern, Senio­ren oder immun­ge­schwäch­ten Men­schen zu schwer­wie­gen­den Pro­ble­men füh­ren. Dann ist auch eine rasche The­ra­pie not­wen­dig. Ohne beson­de­re Gefähr­dung braucht ein Durch­fall nicht unter­bun­den zu wer­den, denn er ent­fernt Schad­stof­fe, Viren und Bak­te­ri­en aus dem Kör­per. Bes­ser ist es, den Magen-Darm­Trakt zunächst zu scho­nen – nach Mög­lich­keit viel, aber lang­sam trin­ken, und nicht essen. Schwar­zer Tee wirkt leicht stop­fend. Ein gutes altes Haus­mit­tel ist gerie­be­ner Apfel, des­sen Apfelpek­tin schä­di­gen­de Sub­stan­zen bin­det. Kakao, Mus­kat etc. ‑es gibt vie­le Emp­feh­lun­gen, ohne dass sie gene­rell als wirk­sam belegt sind.

Aus der Palet­te der moder­nen Homöo­pa­thi­ka ist zum Bei­spiel das Prä­pa­rat Diar­rheel SN emp­feh­lens­wert, das unter ande­rem Mai­ap­fel spe­zi­ell gegen Durch­fall­erkran­kun­gen ent­hält. Begin­nen Sie mit der Akut­do­sie­rung, bis sich die Sym­pto­me bes­sern (maxi­mal jedoch zwei Stun­den), und gehen Sie dann zur Nor­mal­do­sie­rung über, bis Sie wie­der ganz gesund sind (Dosie­rungs­hin­wei­se sie­he unten).

Tipp bei Reisekrankheit
Ein typi­scher Aus­lö­ser für Übel­keit, Erbre­chen und Schwin­del sind Schau­keln und Schwan­ken beim Auto­fah­ren, bei Schiffs- und Flug­rei­sen. Da lohnt sich die Behand­lung mit Ver­ti­go­heel. Eine genaue Beschrei­bung des Mit­tels fin­den Sie hier.

Diar­rheel SN

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Argen­tum nitri­cum (Sil­ber­ni­trat)

Psy­cho­so­ma­ti­sche Erkran­kun­gen der Verdauungswege

Citrul­lus colo­cyn­this (Kolo­quin­te)

Schmerz­haf­te Krämp­fe des Magen-Darm-Kanals, des Gal­len­sys­tems und der Harnorgane

Pod­o­phyl­lum pel­ta­tum (Mai­ap­fel, Schild­för­mi­ges Fußblatt)

Brech­durch­fall
Stö­run­gen des Leber-Galle-Systems

Ver­atrum album (Wei­ße Nieswurz)

Durch­fall­erkran­kun­gen
Dro­hen­des Kreis­lauf­ver­sa­gen bei Infektionskrankheiten

Wei­te­re Bestand­tei­le: Aci­dum arse­ni­co­sum (Arse­ni­cum album); Col­chi­cum autum­na­le (Herbst­zeit­lo­se); Hydrar­gyrum bichlor­a­tum (Queck­sil­ber­chlo­rid)

Dosie­rung: Soweit nicht anders ver­ord­net, 3‑mal täg­lich 1 Tablet­te im Mund zer­ge­hen las­sen. Bei aku­ten Beschwer­den anfangs alle 15 Minu­ten 1 Tablet­te (über einen Zeit­raum von bis zu 2 Stunden).


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