Behandlungsziel: Übelkeit und Erbrechen natürlich stoppen

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Magen-Darm-Beschwer­den /​ Übel­keit und Erbre­chen natür­lich stoppen
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Behandlungsziel: Übelkeit und Erbrechen natürlich stoppen

Erbre­chen kann eine sehr sinn­vol­le Reak­ti­on des Kör­pers sein, um Krank­heits­er­re­ger, gif­ti­ge oder unge­sun­de Stof­fe aus­zu­schei­den. Das Brech­zen­trum im Gehirn, in dem der unan­ge­neh­me Pro­zess aus­ge­löst wird, kann aber auch krank­haft gereizt wer­den. Sogar psy­chi­sche Ein­flüs­se wie Ärger und Stress („Es ist zum Kot­zen“) oder Angst kön­nen Erbre­chen verursachen.

Unab­hän­gig vom Grund für die Beschwer­den ist es wich­tig, die ver­lo­re­ne Flüs­sig­keit zu erset­zen, um zusätz­li­che Kreis­lauf­pro­ble­me zu ver­mei­den. Am bes­ten geeig­net sind Kräu­ter­tees wie Kümmel‑, Fen­chel- oder Kamil­len­tee. Auch hei­ße Umschlä­ge sind sehr ange­nehm: Tau­chen Sie dafür ein klei­nes Gäs­te­hand­tuch in hei­ßen Kräu­ter­tee (Kamil­le oder Schaf­gar­be), wrin­gen es aus und legen das Tuch auf den Magen. Dar­auf kommt eine Wärm­fla­sche und über bei­des gro­ße Dusch­hand­tü­cher, die fest um den Kör­per gewi­ckelt wer­den sollten.

Schnell hel­fen auch homöo­pa­thi­sche Prä­pa­ra­te, die auf sanf­te Art den Magen-Darm-Trakt beru­hi­gen und in sei­ne gere­gel­ten Funk­tio­nen zurückführen.

So viel­fäl­tig die Ursa­chen für Übel­keit und Erbre­chen sind, so viel­fäl­tig soll­te auch eine Arz­nei dage­gen wir­ken. Denn es ist nicht sinn­voll, eine umfang­rei­che Ursa­chen­for­schung zu betrei­ben, bevor die The­ra­pie bei Übel­keit und Erbre­chen begin­nen kann. Erfah­rungs­ge­mäß sind homöo­pa­thi­sche Kom­bi­na­ti­ons­prä­pa­ra­te ide­al, denn in ihnen las­sen sich sanf­te Heil­mit­tel ver­ei­nen, die jeweils auf ver­schie­de­ne Ursa­chen gerich­tet sind. Ande­rer­seits ver­tu­schen sie nicht die War­nung bei erns­ten Krank­heits­zu­stän­den. Das Prä­pa­rat Vomitus-heel ent­hält sechs unter­schied­li­che Homöo­pa­thi­ka und hat sich bei Magen-Darm-Pro­ble­men und Erbre­chen bewährt – egal, ob Ner­vo­si­tät oder eine Magen­ent­zün­dung das eigent­li­che Pro­blem ist.

Vomitus­heel

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Aethu­sa cyna­pi­um (Hunds­pe­ter­si­lie)

Aku­ter Brechdurchfall

Col­chi­um autum­na­le (Herbst­zeit­lo­se)

Ent­zün­dun­gen des Magen-Darm-Kanals

Igna­tia ama­ra, Strych­nos igna­tii (Igna­ti­us­boh­ne)

Krämp­fe an Hohl­or­ga­nen und Muskeln
Ner­vö­se Störungen

Nux vomica (Brech­nuss)

Ent­zün­dun­gen /​ Krampf­zu­stän­de des Magen-Darm-Kanals
Leber- und Gallestörungen
Verstopfung
Beschwer­den durch Nahrungs‑, Arz­nei- und Genussmittel

Wei­te­re Bestand­tei­le: Cepha­e­lis Ipe­cacu­an­ha (Brech­wur­zel); Apo­mor­phinum hydro­chlo­ri­cum (Apo-mor­phin­hy­dro­chlo­rid)

Dosierung/​Tropfen: 3mal täg­lich 10 Trop­fen. Bei aku­ten Zustän­den initi­al alle 15 Minu­ten 10 Trop­fen (über einen Zeit­raum von bis zu 2 Stunden).

Dosierung/​Zäpfchen: Bei aku­ten Beschwer­den stünd­lich 1 Zäpf­chen; nach Bes­se­rung der Beschwer­den nur noch 3- bis 2‑mal täg­lich 1 Zäpf­chen. Bei Säug­lin­gen bis 1/​2 Jahr 2‑mal täg­lich 1 Zäpfchen.


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