Magen-Darm-Beschwerden

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Magen-Darm-Beschwer­den
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Magen-Darm-Beschwerden

Man schluckt vie­les im Leben, man­ches davon „schlägt aller­dings auf den Magen“, und mit­un­ter „geht etwas in die Hose“. Die­se Rede­wen­dun­gen wei­sen auf den Zusam­men­hang zwi­schen see­li­scher Belas­tung und Stö­run­gen im Magen-Darm-Trakt hin. Unser Ver­hal­ten – Ess­wei­se, Nah­rungs­zu­sam­men­set­zung und ‑zube­rei­tung, Rei­zung durch „Genuss“-Gifte – hat dar­über hin­aus Ein­fluss auf das Funk­tio­nie­ren der Ver­dau­ung. Von harm­lo­sen flüch­ti­gen Stö­run­gen wie bei Infek­ten bis hin zu lebens­be­droh­li­chen oder lebens­lang anhal­ten­den Krank­hei­ten reicht die Palet­te. Ein gesun­der Darm mit Aus­ge­wo­gen­heit der Darm­mi­kro­ben ist Vor­aus­set­zung für Gesund­heit über­haupt. Und der rich­ti­ge Umgang mit der Nah­rungs­auf­nah­me und ‑aus­schei­dung auch.

Dass der Darm unse­rer wich­tigs­tes Immun­or­gan ist und für die Abwehr von Infek­tio­nen nicht nur aus dem Magen-Darm-Trakt eine ent­schei­den­de Rol­le spielt, ist weni­ger bekannt.

Viel­leicht ken­nen Sie selbst Ihre Schwä­chen. Als Anre­gung ein paar Hinweise:

  • Essen braucht Ruhe: Frü­her war das Tisch­ge­bet ver­brei­tet, so konn­te man sich von der täg­li­chen Müh­sal lösen. Auch heu­te gilt es Arbeit und Sor­gen aus­sen vor zu las­sen. So oder anders: Ein kur­zes Besin­nen und Vor­be­rei­ten auf das Essen för­dert das Wohl­be­fin­den. Streit bei Tische garan­tiert Verdauungsstörungen.
  • Essen braucht Zeit: Wer schnell isst, braucht immer mehr bis zum Sät­ti­gungs­ge­fühl. Hier ist die Ess­ge­schwin­dig­keit von Über­ge­wich­ti­gen im Ver­gleich mit Nor­mal­ge­wich­ti­gen sehr auf­schluss­reich. Das Trin­ken nicht ver­ges­sen, auch das stärkt die Sättigung.
  • Essen mit Bedacht: Geschmack ist ja ver­schie­den und sehr von der per­sön­li­chen Tra­di­ti­on abhän­gig. Kras­se Ände­rung der Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten und Nah­rungs­mit­tel in Rich­tung Fast­food haben bei ursprüng­lich natur­nah leben­den Völ­kern schwer­wie­gen­de Krank­hei­ten aus­ge­löst, ins­be­son­de­re Dia­be­tes und Blut­hoch­druck mit allen Fol­gen. Dabei ist es so ein­fach: Mit Gemü­se und Obst sät­ti­gen, hoch­ka­lo­ri­sche ener­gie­rei­che Nah­rungs­mit­tel nur als Bei­ga­be in ent­spre­chend gerin­gen Men­gen. Cave: Mit zuneh­men­dem Alter sinkt der Nah­rungs­be­darf weit ab, bei Bewe­gungs­ar­mut ganz besonders.

Essen wie ein Wolf oder wie ein Reh?
Fleisch­fres­ser brau­chen nur ein bis zwei Mal täg­lich Nah­rung, rei­ne Pflan­zen­fres­ser vie­le Stun­den lang. Die Nah­rung bestimmt also Men­ge und den Rhyth­mus. Bestim­men Sie Ihren Typ und rich­ten Sie danach Ihren Plan.


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