Behandlungsziel: sanfte Fiebersenkung

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

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Behandlungsziel: sanfte Fiebersenkung

Fie­ber muss nur bei Gefähr­dung behan­delt wer­den, z. B. bei Kin­dern mit Fie­ber­krämp­fen. Häu­figs­te Ursa­chen für kind­li­ches Fie­ber sind Erkäl­tungs­krank­hei­ten, Bla­sen­ent­zün­dun­gen, Magen-Darm-Infek­te, Flüs­sig­keits­ver­lus­te oder Kinderkrankheiten.

Eine Kör­per­tem­pe­ra­tur zwi­schen 36 und 37,5 °C ist bei Kin­dern nor­mal, bei Anstren­gung kann sie kurz­fris­tig auch durch­aus etwas höher lie­gen. Hat ein Kind Fie­ber, ist das zunächst ein­mal ein gutes Zei­chen, denn der Kör­per wehrt damit ja einen Angriff auf die Gesund­heit ab. Trotz­dem soll­te das Fie­ber nicht über 39 °C stei­gen. Wenn es doch so weit kommt, kön­nen Sie fol­gen­der­ma­ßen Abhil­fe schaffen:

  • Ruhe und Scho­nung und ein klei­nes Ver­wöhn­pro­gramm sind jetzt das Richtige.
  • Ihr Kind soll­te viel und oft trin­ken, da Flüs­sig­keits­ver­lus­te Fie­ber noch mehr anstei­gen las­sen. Am bes­ten stil­les Mine­ral­was­ser und Kräutertees.
  • Das fie­bern­de Kind soll­te nicht zu warm ange­zo­gen sein; damit kein Wär­me­stau ent­steht, soll­te schwe­re Bett­wä­sche durch leich­te Decken ersetzt werden.
  • Kopf, Nacken, Arme und Bei­ne mit lau­war­mem (nicht mit kal­tem!) Was­ser benet­zen. Durch das Trock­nen an der Luft kühlt der Kör­per sanft ab.
  • Bei Warn­zei­chen wie län­ger anhal­ten­dem Fie­ber mit Tem­pe­ra­tu­ren über 39 °C oder bei Fie­ber über 40 °C, oder bei Bewusst­seinst­rü­bung einen Arzt konsultieren.

Waden­wi­ckel rich­tig: Ein dün­nes feuch­tes Tuch ohne wei­te­re Abde­ckung auf die Waden legen. Kei­ne Folie, kei­ne wei­te­ren Wickel, denn die ver­hin­dern gera­de die Küh­lung. Kei­ne Waden­wi­ckel, wenn das Kind friert oder kal­te Hän­de oder Füße hat.

Fie­ber-Zäpf­chen N Cosmochema

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Aco­ni­tum napel­lus (Blau­er Eisenhut)

Hoch­a­ku­te ent­zünd­li­che Erkrankungen

Bap­ti­sia tinc­to­ria (Wil­der Indigo)

Schwe­re, fieb­ri­ge Infektionen

Echinacea angusti­fo­lia (Schmal­blätt­ri­ge Kegelblume)

Schwe­re und fie­ber­haf­te Infektionen
Anre­gung der kör­per­ei­ge­nen Abwehr

Lache­sis mutus (Busch­meis­ter)

Ent­zün­dun­gen und Blu­tun­gen der Haut und Schleimhäute
Infektionskrankheiten
Herz- und Kreislaufschwäche
Nervenschmerzen

Vince­to­xi­cum hirun­di­na­ria (Wei­ße Schwalbenwurz)

Virus­in­fek­tio­nen

Wei­te­re Bestand­tei­le: Lyco­po­di­um clava­tum (Keu­len-Bär­lapp); Rhus toxi­coden­dron (Gift­su­mach); Pul­sa­til­la pra­ten­sis (Wie­sen­kü­chen­schel­le); Cha­mo­mil­la recu­ti­ta (Ech­te Kamil­le); Sul­fur (Schwe­fel)

Blau­er Eisen­hut (Aco­ni­tum napellus)

Statt die erhöh­te Tem­pe­ra­tur mit „schwe­rem Geschütz“ zu bekämp­fen, ist es viel bes­ser, es sanft zu sen­ken und gleich­zei­tig die Selbst­hei­lungs­kräf­te des Kör­pers anzuregen.

Ide­al sind homöo­pa­thi­sche Arz­nei­en aus der Natur, zum Bei­spiel das mil­de Kom­bi­na­ti­ons­prä­pa­rat Fie­ber-Zäpf­chen N Cosmochema.

Dosie­rung: 1- bis 3‑mal täg­lich 1 Zäpf­chen ein­füh­ren. Fie­ber-Zäpf­chen N Cos­mo­che­ma soll­ten ohne ärzt­li­chen Rat nicht län­ger als acht Wochen ange­wen­det werden.


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