Diabetes-Folgeerkrankungen

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Dia­be­tes-Fol­ge­er­kran­kun­gen
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Diabetes-Folgeerkrankungen

Meta­bo­li­sches Syndrom

In Deutsch­land wird zu viel geges­sen, zu wenig bewegt und dadurch sind vie­le Men­schen zu dick. In der Fol­ge sind bereits 8 Mil­lio­nen Men­schen von Dia­be­tes betrof­fen. Die Anzahl der Dia­be­ti­ker stieg in den letz­ten Jah­ren welt­weit stark an. Die meis­ten lei­den unter Typ-II-Dia­be­tes, dem frü­her soge­nann­ten „Alters­dia­be­tes“, der als Fol­ge des Über­ge­wichts zusam­men mit Blut­hoch­druck und Fett­stoff­wech­sel­stö­run­gen auf­tritt. Man spricht dann vom „Meta­bo­li­schen Syn­drom“. Die Fol­ge­er­kran­kun­gen sind einer­seits Durch­blu­tungs­stö­run­gen an wich­ti­gen Orga­nen mit den mög­li­chen Kon­se­quen­zen Herz­in­farkt, Schlag­an­fall und Geh­stö­run­gen. Ande­rer­seits kann der erhöh­te Blut­zu­cker selbst schwer­wie­gen­de Spät­fol­gen haben, zum Bei­spiel Erblin­dung, Nie­ren­ver­sa­gen oder das dia­be­ti­sche Fuß­syn­drom, das zur Ampu­ta­ti­on füh­ren kann. Um Spät­schä­den zu ver­mei­den, ist es unbe­dingt not­wen­dig, den Blut­druck, den Fett- und den Zucker­stoff­wech­sel zu opti­mie­ren. Wenn das Meta­bo­li­sche Syn­drom schon so weit fort­ge­schrit­ten ist, muss meist eine medi­ka­men­tö­se The­ra­pie erfol­gen, die aber immer durch eine kon­se­quen­te Umstel­lung des Lebens­stils – Gewichts­ab­nah­me durch rich­ti­ge Ernäh­rung und aus­rei­chend Bewe­gung – beglei­tet wer­den soll­te. Die Zucker­krank­heit ist eine typi­sche „Abla­ge­rungs­krank­heit“, wie in der Ein­füh­rung beschrie­ben. Denn ohne die Fett­pols­ter wäre die Zucker­krank­heit so sel­ten wie in den Nachkriegsjahren.

Die wesent­li­chen Bau­stei­ne für die Dia­be­tes-Pro­phy­la­xe und ‑the­ra­pie sind daher eine gesun­de, aus­ge­wo­ge­ne Kost und aus­rei­chen­de sport­li­che Betä­ti­gung. Am bes­ten geeig­net sind Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Schwim­men, Wal­king oder Rad­fah­ren. Maß­nah­men der Natur­heil­kun­de und der moder­nen Homöo­pa­thie kön­nen die Behand­lung sinn­voll unterstützen.


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