Adonisröschen (Adonis vernalis)

Name: Ado­nis­rös­chen Latei­ni­scher Name: Ado­nis ver­na­lis Ver­brei­tungs­ge­biet: Die sibi­risch-ost­eu­ro­­päi­­sche Step­pen­pflan­ze kommt nörd­lich bis zum Zen­tralu­ral und Süd­ost­schwe­den und im mitt­le­ren Euro­pa beschränkt auf die Strom­ge­bie­te von Weich­sel und Oder bis hin zu Main und Rhein vor. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Herz­in­suf­fi­zi­enz leich­ten Gra­des und bei ner­vö­sen Unru­he­zu­stän­den durch funk­tio­nel­le Herz­be­schwer­den. Neben­wir­kun­gen: Bei Über­do­sie­rung Übel­keit, Erbre­chen, Herzrhythmusstörungen.

Wegwarte (Cichorium intybus): Monographie

Die Wegwarte ist die "Blaue Blume"

Die Weg­war­te (Cicho­ri­um inty­bus) macht ihrem Namen alle Ehre: Beson­ders zur Blü­te­zeit Ende Juni bis in den Sep­tem­ber hin­ein, ist sie an Wegen aller Art gut zu bewun­dern. Denn sie „war­tet“ und blüht sowohl an gro­ßen Auto­bah­nen und Land­stra­ßen, wie auch an klei­ne­ren oder grö­ße­ren Spa­­zier- oder Fahr­rad­we­gen. Dabei kann der Ein­druck ent­ste­hen, dass sie … Wei­ter­le­sen …

Anis

Name: Anis Latei­ni­scher Name: Pim­pi­nella anis­um Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Her­kunft ist unbe­kannt, ver­mut­lich der Nahe Osten. Heu­te Anbau vor allem in Süd­eu­ro­pa, der Tür­kei, Mit­tel­asi­en, Indi­en, Chi­na, Japan, Mit­­tel- und Süd­ame­ri­ka. Anwen­dungs­ge­bie­te: Gegen Blä­hun­gen, zur Kräf­ti­gung des Magens und bei Hus­ten. Neben­wir­kun­gen: Sel­ten kann es zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen der Haut, der Atem­we­ge und des Ver­dau­ungs­trak­tes kommen.

Huflattichtee: Gegen Husten ist ein Kraut gewachsen

Der Huf­lat­tich wird bereits seit Jahr­hun­der­ten in der Volks­me­di­zin als Hus­ten­mit­tel ver­wen­det. Er ent­fal­tet in den Atem­we­gen eine reiz­lin­dern­de und anti­ent­zünd­li­che Wir­kung. Doch Ach­tung: Da die Blü­ten und Stän­gel der Heil­pflan­ze Stof­fe ent­hal­ten, die für die Leber gif­tig sind, soll­ten nur die Blät­ter ver­wen­det wer­den. Beim Huf­lat­tich ist schon der Name Pro­gramm: Sei­ne latei­ni­sche Bezeich­nung … Wei­ter­le­sen …

Gänsefingerkraut

Name: Gän­se­fin­ger­kraut Latei­ni­scher Name: Her­ba Anse­ri­nae; Poten­til­la anse­ri­na Ver­brei­tungs­ge­biet: Kommt in den gemä­ßig­ten und kal­ten Zonen der gan­zen nörd­li­chen Hemi­sphä­re vor. Anwen­dungs­ge­bie­te: Als Magen­mit­tel bei Durch­fäl­len mit kolik­ar­ti­gen Krämp­fen und bei Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne, bei einem Reiz­ma­gen kön­nen Beschwer­den aber ver­stärkt werden.

Rainfarn

Name: Rain­farn Latei­ni­scher Name: Chry­san­the­mum vul­ga­re; Tanace­tum par­the­ni­um; Chry­san­the­mum tanace­tum Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist in Euro­pa hei­misch. Anwen­dungs­ge­bie­te: Rain­farn­zu­be­rei­tun­gen wer­den als Wurm­mit­tel, bei Migrä­ne, Neur­al­gie, Rheu­ma, Blä­hun­gen und Appe­tit­man­gel ange­wen­det. Neben­wir­kun­gen: Nicht in der Schwan­ger­schaft verwenden!

Haferkraut

Name: Hafer­kraut Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist welt­weit kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei aku­ten und chro­ni­schen Angst‑, Span­­nungs- und Erre­gungs­zu­stän­den, Ner­ven­schwä­che, Haut­er­kran­kun­gen, Bin­de­ge­webs­schwä­che, Bla­sen­schwä­che sowie als Auf­­­bau- und Kräf­ti­gungs­mit­tel. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Rotdorn, Echter

Name: Ech­ter Rot­dorn Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze kommt in der nörd­li­chen, gemä­ßig­ten Zone Euro­pas, Asi­ens und Nord­ame­ri­kas vor. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei leich­ter Herz­in­suf­fi­zi­enz, ?Alters­herz? und leich­ten For­men von Herz­rhyth­mus­stö­run­gen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt

Die zweite Wirklichkeit

Wem die an Faust ange­lehn­te und kurz ange­deu­te­te Dia­gno­se moder­ner und kapi­ta­lis­ti­scher Gesell­schaf­ten ver­traut vor­kommt, ahnt nicht nur etwas von der Aktua­li­tät, die Goe­thes Dich­tung aus­zeich­net, son­dern auch etwas von der Wirk­lich­keit der Alche­mie in unse­ren Tagen bzw. in unse­rem All­tag. Viel­leicht wer­den unter die­sem Ein­druck die ein­gangs zitier­ten Anhän­ger stren­ger Wis­sen­schaft­lich­keit bereit sein, den … Wei­ter­le­sen …

Tausendgüldenkraut

Name: Tau­send­gül­den­kraut Latei­ni­scher Name: Cen­tau­ri­um ery­thraea Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Ver­brei­tung der Pflan­ze erstreckt sich über das gesam­te Mit­tel­meer­ge­biet und bis zu den Bri­ti­schen Inseln ; in den USA kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Appe­tit­lo­sig­keit, Magen­schwä­che mit man­geln­der Magen­saft­ab­son­de­rung, Stö­run­gen der Magen­ent­lee­rung, Blä­hun­gen sowie Krampf- und Erschlaf­fungs­zu­stän­den des Magen und des Darms. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt