Hämorrhoiden

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Hämor­rhoi­den

Hämorrhoiden

Blut im Stuhl ist ein Alarm­aus­lö­ser. Jeden­falls ist eine ärzt­li­che Abklä­rung not­wen­dig, ehe man sich mit der sym­pto­ma­ti­schen Behand­lung die­ser dann zwar sehr läs­ti­gen, aber wenig gefähr­li­chen Krank­heit begnügt.

Eine wesent­li­che Rol­le spie­len Lebens­ge­wohn­hei­ten wie bal­last­stoff­ar­mes Essen, man­geln­de Bewe­gung oder „lan­ge Sit­zun­gen“ mit anhal­ten­dem Pres­sen beim Stuhl­gang. Ent­spre­chend kann man vor­beu­gen. Locke­rer Stuhl ver­mei­det die Krank­heits­ent­ste­hung. Hämor­rhoi­den wer­den häu­fig mit Sal­ben und Zäpf­chen the­ra­piert. Sitz­bä­der mit Hama­me­lis, Eichen­rin­de oder Kamil­le brin­gen vie­len Pati­en­ten Lin­de­rung. Stär­ker aus­ge­präg­te Hämor­rhoi­den kön­nen ver­ödet oder ope­ra­tiv ent­fernt werden.

Vir­gi­nia-Zau­ber­nusss (Hama­me­lis virginiana)

Auch „von innen“ kann man mit Heil­pflan­zen die läs­ti­gen Sym­pto­me posi­tiv beein­flus­sen. Hier ist beson­ders die Pfingst­ro­se (Paeo­nia offi­ci­na­lis) zu erwäh­nen, die in der Homöo­pa­thie gegen Hämor­rhoi­den ein­ge­setzt wird. Frü­her wen­de­te man bei Darm- und Anal­krämp­fen Zäpf­chen aus der Pfingst­ro­sen­wur­zel als Heil­mit­tel an.

Auf der homöo­pa­thi­schen Wir­kung der Pflan­ze beruht auch das Kom­plex­mit­tel Paeo­nia comp.-Heel. Der Haupt­wirk­stoff die­ses Mit­tels ist die Pfingst­ro­se. Sie wird in der Homöo­pa­thie nicht nur bei Hämor­rhoi­den ein­ge­setzt, son­dern auch bei ent­zünd­li­chen Ver­än­de­run­gen und Ein­ris­sen im Anal­be­reich, die häu­fig mit den Hämor­rhoi­den ein­her­ge­hen. Kom­bi­niert mit den ande­ren Wirk­stof­fen in die­sem Prä­pa­rat, bie­tet sie so wirk­sa­me Hil­fe gegen die meis­ten Beschwer­den bei die­sem läs­ti­gen Leiden.

Paeo­nia comp.-Heel

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Hama­me­lis vir­gi­nia­na (Vir­gi­nia-Zau­ber­nuss)

Krampf­ader­lei­den
Hämorrhoiden
Haut- und Schleimhautblutungen

Nux vomica (Brech­nuss)

Ent­zün­dun­gen und Krampf­zu­stän­de des Magen-Darm-Kanals
Hämorrhoiden

Paeo­nia offi­ci­na­lis (Pfingst­ro­se)

Hämor­ri­den und ande­re Aftererkrankungen

Sul­fur (Schwe­fel)

Aku­te und chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen des Magen-Darm-Kanals
Hämor­rhoi­den und Blutungen
Jucken­de Ekzeme

Wei­te­re Bestand­tei­le: Gra­phi­tes (Gra­phit); Aci­dum nitri­cum (ver­dünn­te Salpetersäure)

Dosie­rung: 3‑mal täg­lich 1 Tablet­te im Mund zer­ge­hen las­sen; bei aku­ten Beschwer­den bzw. bei aku­ten Zustän­den alle hal­be bis gan­ze Stun­de, höchs­tens 12-mal täg­lich 1 Tablet­te im Mund zer­ge­hen las­sen. Hin­weis: Nicht geeig­net für Kin­der unter 12 Jahren.