Zyklusstörungen

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Zyklus­stö­run­gen

Zyklusstörungen

Behandlungsziel: Ausgleich des Hormonhaushalts

Der Mens­trua­ti­ons­zy­klus ist bekannt­lich durch Hor­mo­ne gere­gelt. Zwi­schen dem Beginn der monat­li­chen Blu­tun­gen und deren Ende, der Meno­pau­se, wird durch die­ses hoch­kom­ple­xe Sys­tem regel­mä­ßig eine befruch­tungs­fä­hi­ge Eizel­le bereit­ge­stellt und es wer­den opti­ma­le Bedin­gun­gen für deren Ein­nis­tung geschaf­fen. In die­sem Regel­kreis kön­nen viel­fäl­ti­ge Stö­run­gen auf­tre­ten. Man spricht zum Bei­spiel von:

  • Dys­men­nor­rhö, Menor­rha­gie: star­ke Schmer­zen und Krämp­fe im Unter­leib kurz vor und wäh­rend der Blutung
  • Poly­me­nor­rhö: zu häu­fi­ge Blu­tung, der Zyklus ist kür­zer als 21 Tage
  • Oli­go­me­nor­rhö: zu sel­te­ne Blu­tung, der Zyklus ist län­ger als 35 Tage
  • Hyper­me­nor­rhö: über­mä­ßig star­ke Blutung
  • Hypo­me­nor­rhö: zu schwa­che und zu kur­ze Blutung
  • Amenor­rhö: Aus­blei­ben der Blu­tung über drei Mona­te hin­weg (außer­halb einer Schwangerschaft)
  • Zwi­schen­blu­tun­gen: zusätz­li­che Blu­tun­gen zwi­schen zwei regu­lä­ren Monatsblutungen

Die Grün­de von Zyklus­stö­run­gen rei­chen von gut­ar­ti­gen Geschwüls­ten (Myo­men) und Ent­zün­dun­gen über Medi­ka­men­ten­ne­ben­wir­kun­gen bis hin zu Stö­run­gen des see­li­schen Gleich­ge­wichts. Bei Aus­schluss die­ser Ursa­chen las­sen sich die meis­ten Zyklus­stö­run­gen gut in den Griff bekom­men, wenn die Hor­mo­ne regu­liert wer­den. Mit einem Kom­bi­na­ti­ons­prä­pa­rat aus der moder­nen Homöo­pa­thie kön­nen Sie ver­su­chen, den Zyklus ins natür­li­che Gleich­ge­wicht zu bringen.

Wil­des Alpen­veil­chen (Cycla­men purpurascens)

Emp­feh­lens­wert ist hier das Prä­pa­rat Hor­meel SNT, das ver­schie­de­ne homöo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel ver­eint. Das Wil­de Alpen­veil­chen (Cycla­men pur­pur­a­s­cens) bei­spiels­wei­se gilt in der Homöo­pa­thie als typi­sches Frau­en­mit­tel. Anwen­dungs­ge­bie­te sind neben Regel­stö­run­gen auch prä­men­struel­le Beschwer­den, Migrä­ne und Verstimmungszustände.

Ein wei­te­rer Wirk­stoff in Hor­meel SNT ist das Kana­di­sche Beruf­kraut (Cony­za cana­den­sis bzw. Eri­ge­ron cana­den­sis). Es wird in der Homöo­pa­thie unter ande­rem bei Nei­gung zu Blu­tun­gen eingesetzt.

Hor­meel SNT

Aus­ge­wähl­te Bestandteile

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Cony­za cana­den­sis, Eri­ge­ron cana­den­sis (Kana­di­sches Berufkraut)

Blu­tun­gen der Gebärmutter

Cycla­men pur­pur­a­s­cens (Wil­des Alpenveilchen)

Kopf­schmer­zen
Regelstörungen
Verstimmungszustände

Igna­tia ama­ra, Strych­nos igna­tii (Igna­ti­us­boh­ne)

Ner­vö­se Störungen
Verstimmungszustände
Krämp­fe an Hohl­or­ga­nen und Muskeln

Wei­te­re Bestand­tei­le: Cal­ci­um car­bo­ni­cum Hah­ne­man­ni (Aus­tern­scha­len­kalk); Myristi­ca fra­grans (Mus­kat); Sepia offi­ci­na­lis (Gewöhn­li­cher Tin­ten­fisch); Vib­ur­num opu­lus (Gewöhn­li­cher Schneeball)

Dosie­rung: 3‑mal täg­lich 10 Trop­fen ein­neh­men. Hin­weis: Nicht geeig­net für Kin­der unter 12 Jahren.