Schwindel

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

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Schwindel

Schwin­del ist ein sehr viel­deu­ti­ges Sym­ptom. Er kann als Neben­wir­kung von Medi­ka­men­ten auf­tre­ten, ins­be­son­de­re wenn vie­le Medi­ka­men­te ein­ge­nom­men wer­den. Als Ver­gif­tungs­fol­ge kennt man­cher den Schwin­del auch nach über­mä­ßi­gem Alko­hol­ge­brauch. In bei­den Fäl­len hilft nur weg­las­sen, bei Medi­ka­men­ten in Abspra­che mit dem Arzt, der die Behand­lung ange­ord­net hat.

Mit Ver­nunft heißt, ohne Reue genießen

Urplötz­lich kann Schwin­del bei einem Schlag­an­fall, bei Durch­blu­tungs­stö­run­gen oder bei einem Zusam­men­bruch der Regu­la­ti­on bei der Meniere’schen Krank­heit auf­tre­ten – da muss unbe­dingt rasch ärzt­li­che Hil­fe gesucht wer­den, um fata­le Ver­schlech­te­run­gen zu vermeiden.

Häu­fig ent­steht Schwin­del aber aus harm­lo­sen Stö­run­gen, beson­ders im höhe­ren Lebens­al­ter. Die Ursa­chen sind unter ande­rem Stö­run­gen im Bewe­gungs­ap­pa­rat, meist im Nacken, nach­las­sen­de Leis­tungs­fä­hig­keit des Gehirns oder Durch­blu­tungs­stö­run­gen im Hin­ter­kopf. In die­sen Fäl­len, zur Lin­de­rung der Schwin­del­sym­pto­me, eig­net sich das Kom­plex­mit­tel Vertigoheel.

Ver­ti­go­heel (Trop­fen und Tabletten)

Bestand­tei­le

Cha­rak­te­ris­tik gemäß homöo­pa­thi­schem Arz­nei­mit­tel­bild (Aus­zug)

Ambra gri­sea (Grau­er Amber)

Gefäß­ver­kal­kung
Voralterung
Fehl­steue­run­gen des vege­ta­ti­ven Nervensystems
Ner­vö­se Übererregbarkeit
Ner­vö­se Erschöpfung

Ana­mir­ta coc­cu­lus (Kok­kel­skör­ner)

Schwin­del­ge­fühl
Rei­se­krank­hei­t/-übel­keit
Hirngefäßverkalkung 
Hinterhauptkopfschmerz
Ner­vö­se Stö­run­gen und Ver­stim­mungs­zu­stän­de, auch nach Schlafmangel 
Krämp­fe und Lähmungen

Coni­um macu­la­tum (Gefleck­ter Schierling)

Hirn­ge­fäß­ver­kal­kung
Verstimmungszustände

Petro­le­um rec­ti­fi­ca­tum (Stein­öl)

Schwin­del

Dosierung/​Tabletten: 3‑mal täg­lich 1 Tablet­te im Mund zer­ge­hen las­sen; bei aku­ten Zustän­den alle hal­be bis gan­ze Stun­de, höchs­tens 12-mal täg­lich 1 Tablet­te im Mund zer­ge­hen las­sen. Nach Rück­spra­che mit einem Arzt kann die Dosis bei Bedarf auf 3‑mal täg­lich 3 Tablet­ten erhöht wer­den. Kin­der erhal­ten die in der fol­gen­den Tabel­le ange­ge­be­ne Dosierung.

Dosierung/​Tropfen: 3‑mal täg­lich 10 Trop­fen ein­neh­men. Bei aku­ten Zustän­den alle hal­be bis gan­ze Stun­de, höchs­tens 12-mal täg­lich, je 10 Trop­fen einnehmen.

Dosie­rung von Ver­ti­go­heel bei Kindern

Alters­grup­pe

Nor­mal­do­sie­rung

Akut­do­sie­rung

Klein­kin­der 4–6 Jahre

3‑mal täg­lich 1/​2 Tablette

6‑mal täg­lich 1/​2 Tablette

7–11 Jah­re

2‑mal täg­lich 1 Tablette

8‑mal täg­lich 1/​2 Tablette

> 12 Jahre

Erwach­se­nen­do­sie­rung

Erwach­se­nen­do­sie­rung


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