Beschwerden im höheren Lebensalter

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Beschwer­den im höhe­ren Lebensalter
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Beschwerden im höheren Lebensalter

Auch im Alter kann man sich wohl füh­len, das Leben genie­ßen. Gewiss kann man kör­per­lich nicht mehr alles leis­ten wie in jun­gen Jah­ren, dafür ist man an Wis­sen und Erfah­rung rei­cher, kann dem Trei­ben der Welt ein wenig gelas­se­ner zuschau­en. So hal­ten sich Ver­lust und Gewinn die Waa­ge. Noch ein­mal jung sein, hat sicher sei­ne Rei­ze, aber da war auch man­che Pla­ge, man­che Angst, zu der man sich nicht zurück­sehnt. Neh­men wir die Welt, wie sie ist, machen wir unse­ren Frie­den mit den Fal­ten in unse­rem Gesicht und ach­ten wir auf unse­re Gesundheit.

„Alle wol­len es wer­den, kei­ner will es sein: alt“
anti­ke Erkenntnis

Das Wich­tigs­te für die Gesund­heit ist aus­rei­chen­de regel­mä­ßi­ge Bewe­gung, vor allem Lau­fen, Trep­pen­stei­gen, mög­lichst Wan­dern und Rad­fah­ren und Schwim­men. War­um nicht auch mal Tan­zen und Sin­gen? Da beu­gen wir vie­len Lei­den vor, von der Osteo­po­ro­se über Dia­be­tes bis zu Herz­krank­hei­ten, aber auch dem Trüb­sinn, der Altersdepression.

Zum Zwei­ten ist die Gesel­lig­keit ein wich­ti­ger Bereich, mit Freun­den und Nach­barn, mit dem Ver­ein und den alten Klas­sen­ka­me­ra­den, aber auch mit den jun­gen Nach­kom­men in der Fami­lie. Man kann über alles spre­chen, außer Krank­hei­ten und Leid.

Geis­tig und kör­per­lich fit bleiben

Und zum Drit­ten ist auf die rech­te Ernäh­rung zu ach­ten, kei­ne krampf­haf­ten Diä­ten, son­dern abwechs­lungs­reich, viel­fäl­tig, natur­nah und wohl­schme­ckend zube­rei­tet. Da wir im Alter weni­ger zu essen brau­chen, soll­te jede Mahl­zeit zum Genuss gemacht wer­den, klein, aber fein, ganz lang­sam geges­sen, jeder Bis­sen genos­sen. Reich­lich trin­ken dabei, da wird man von weni­ger satt und setzt kei­ne unnö­ti­gen Pfun­de an. Bloß nicht hun­gern, bloß nicht dar­ben! Dazu ist das Leben zu kurz, um sich noch im höhe­ren Alter mit Ver­zicht zu quä­len. Ver­nunft reicht aus. Ein Gläs­chen Wein, ein Stück­chen Scho­ko­la­de? Aber ja, in Maßen und ohne Reue.

Und wenn es uns doch mal nicht so gut geht? Beim Haus­arzt kann man schon mal über Krank­hei­ten und Beschwer­den spre­chen, er schließt auch erns­te Krank­hei­ten aus. Für vie­le Unpäss­lich­kei­ten und Beschwer­den brau­chen wir aber kei­ne ein­grei­fen­den Medi­ka­men­te, wenn die­se nur lin­dern sol­len und den Krank­heits­ver­lauf doch nicht beeinflussen.


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