Bitterspringgurke

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Bit­ter­spring­gur­ke, Momor­di­ca cha­ran­tia L. [Mill. illust. ic.]mit ecki­gen höcke­rich­ten Früch­ten, und haa­ri­gen, der Län­ge hin gefin­ger­ten Blät­tern, ein der Bal­sam­spring­gur­ke im Ansehn sehr ähn­li­ches Gewächs, wel­ches, in Ost­in­di­en ein­hei­misch, auch bei uns gezo­gen wird.

Die in sie­ben Lap­pen geschlitz­ten lang­stie­li­gen, stin­ken­den, bit­tern Blät­ter (fol. pan­di pavel) hat man in Abko­chung gegen die Wür­mer gebraucht. Sie die­nen auch statt des Hop­fens in Zuckerbieren.

Die gel­be, bau­chich­te und gespitz­te Frucht wird mit Oel auf­ge­gos­sen zu den­sel­ben Behu­fen als die Frucht der Bal­sam­spring­gur­ke gebraucht.