Hanf: Teufelszeug oder Heilpflanze?

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Hanf (Cannabis sativa)

Der Anbau keiner Heil- und Nutzpflanze wird so kontrovers diskutiert wie beim Hanf. Befürworter sehen in ihr eine vielseitige Pflanze mit ökologischen Einsatzmöglichkeiten. Gegner betrachten sie vorwiegend als Droge, deren zerstörerisches Potential Einhalt geboten werden muss. Denn laut WHO konsumieren 2, 5 Prozent der Weltbevölkerung die Droge regelmäßig. Die Heilpflanze mit ihren medizinisch therapeutischen Wirkungen gerät bei diesen Diskussionen oft ins Hintertreffen.

Hanf (Cannabis sativa) ist eine der ältesten Kulturpflanze der Welt. Ursprünglich stammt sie aus Vorder- und Mittelasien. Von dort aus trat die robuste Pflanze ihren Siegeszug um die ganze Welt an: Denn ähnlich wie Lein/Flachs (Linum usitatissimum) ist sie vielseitig einsetzbar: Das Kraut kann als Viehfutter verwendet werden, die Samen geben energiereiches Öl, die Fasern der Pflanze sind Rohstoff für die Herstellung von Seilen, Segeln und Kleidungsstücken. Und: Sie ist auch eine Heilpflanze. Die erste schriftliche Dokumentation über ihre Heilwirkungen soll aus dem frühen China stammen. Ein Shen Nung aus der Shang-Zeit (2700 v.Chr.) empfiehlt darin die Anwendungen von Cannabisharz bei Frauenkrankheiten, Gicht oder Rheumatismus, heisst es. Doch solche tradierten Aussagen sind nur unter großem Vorbehalt zu betrachten. Nicht nur, weil das Krankheitsverständnis ein völlig anderes als heute war. Sondern auch, weil die Krankheitsbeschreibung, die Vorstellungen von ihrer Entstehung oder die Heilung kaum mit heutigen Konzepten vergleichbar sind.

In diesem Sinne sind auch klassische indische Überlieferungen primär von medizinhistorischem Interesse. Auch in Indien gehörte Hanf zum Arzneipflanzen-Schatz: Ayurvedische Ärzte setzten Hanf bei Epilepsie, geistigen Erkrankungen, Diarrhoe, Menstruationsstörungen oder Wechselfieber („Malaria“) ein - um nur einige Erkrankungen zu nennen [1]. In den Mittelmeerraum brachte Herodot das Wissen vom Hanf (484-424 v.u.Z.). Er berichtete von den Skyten am Kaspischen Meer, die Hanfsamen zur Gewinnung von berauschenden Getränken verarbeiteten. Oder erzählte von den Thrakern, die Hanf zur Rohstoffgewinnung anbauten, um aus den Fasern Seile herzustellen. Die Römer sorgten später für die Weiterverbreitung: Über die Heerstrassen des römischen Reiches wurde Cannabis von Italien aus nach Frankreich bis in die nördlichen slawischen Länder gebracht.

„Ein Pfeifchen in Ehren ...“

Im Europa der letzten Jahrhunderte war Hanf eine weitverbreitete und beliebte Nutzpflanze. In Pierers Lexikon von 1849 ist zu lesen: „Aus dem Bast des Stängels werden Seilerwaaren u. sehr feste Leinwand bereitet. Der Samen dient in den Officinen zu Bereitung von Emulsionen, auch Fomentationen u. Klystieren, u. wird auch zur Fütterung verschiedener Singvögel u. zur Bereitung eines gelben, geschmacklosen, leicht gerinnenden Öls benutzt. Das Kraut ist narkotisch u. wird von den Orientalen zu Bereitung berauschender Getränke auch als Rauch- u. Kaumittel, angewendet“ [2]. Worüber sich die Autoren des Lexikons ausschweigen ist, dass Cannabis auch in Europa als Rauschmittel verwendet wurde. In Romanen und Erzählungen sind zahllose Beispiele von der Nutzung als Droge zu finden: So beschrieb der Schweizer Heimatschriftsteller Jeremias Gotthelf (1797-1854), das Leben der Emmentaler Bauern des 19. Jahrhunderts. Dazu gehörte auch durchaus der Genuss eines „Sonntagspfeifchens“ der Bauern, dessen Füllung aus getrocknetem Hanf bestand. Auch Wilhelm Buschs’ Lehrer Lempel frönte diesem Vergnügen: Er entspannte sich nach dem anstrengenden Schultag bei seiner allabendlichen „Knasterpfeife“ [3].

Alternative Nutzung

Der Nutzpflanze wurde durch die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert ein rasches Ende bereitet. Mit der Einführung der Dampfschifffahrt ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts sank der Hanfbedarf für Segel und Tauwerk zunehmend. Im 20. Jahrhundert machten teilweise oder vollständig synthetisch hergestellte Fasern („Kunststoffe“) Hanf als Rohstofflieferant für Seile, Segel oder Textilien in vielen Ländern überflüssig. Die Kunststoffseile oder -Garne waren elastischer, reissfester oder witterungsbeständiger. Bei der Erzeugung von Ölen, Lacken oder Brennstoffen wurde Hanf schließlich durch erdölbasierte Produkte ersetzt.

Für viel Zündstoff sorgte die Pflanze in den 70iger Jahren des 20 Jahrhunderts - jedoch nicht als Rohstoff, sondern als Droge: Die amerikanischen „Hippies“ machten Cannabis als „leichte“ Droge für viele Gesellschaftsschichten salonfähig. Die hierdurch bedingten Probleme - beispielsweise Ausstieg aus der Gesellschaft, Anstieg des Drogenkonsums insgesamt, Einstieg in härtere Drogen, Folgeerkrankungen oder hohes psychisches Suchtpotential - führten über die Drogengesetzgebung der meisten Länder allmählich zur Genehmigungspflicht auch des kommerziellen Anbaus von Hanf als Faser- oder Öllieferant. Seither wird über Anbau und Nutzung der Pflanze dauerhaft kontrovers diskutiert. Hanf-Befürworter bemühen sich um das Image der Pflanze insgesamt. Sie verweisen beispielsweise auf den hohen ökonomischen Nutzwert von Hanf als schnell nachwachsendem Rohstoff mit zusätzlichen ökologischen Vorteilen: Aus einem speziell gezüchteten Faserhanf mit seinen langen, ligninhaltigen Sklerenchymfasern lassen sich zum Beispiel strapazierfähige Textilien oder Verbundmaterialien auch für die Autoindustrie herstellen. Ebenso Dichtungs- und Baumaterial, Papier oder zur Gewinnung von Treibstoffen als Alternative zum begrenzten Rohstoff Erdöl. Die meisten Produkte füllen bislang jedoch nur kleine Nischen oder finden Absatz bei überzeugten Konsumenten.

Botanik:

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Hanfpflanze

Hanf gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und kann weltweit in tropischen wie auch gemäßigten Klimazonen angebaut werden. Die Pflanze wächst schnell und erreicht eine Höhe bis zu drei Metern. Sie gilt als bodenverbessernd und benötigt im Gegensatz zu anderen Kulturpflanzen wenig Dünger. Hanf ist zweihäusig - es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Die weiblichen Pflanzen sind stärker verzweigt als die männlichen. Die Blüten stehen in den Achseln kleiner Blätter, aus denen sich nach der Befruchtung kleine Nüsschen entwickeln. Die Blüten der männlichen Pflanzen entwickeln sich schneller als die weiblichen und werden in endständigen dichten Rispen getragen. Die Hanfblätter sind an den charakteristisch tief handspaltig aufgeteilten Blätter zu erkennen, deren Ränder gesägt sind. Die Stängel sind kantig und hohl.

Zwei Pflanzen-Typen

Die Hanfpflanze hat viele verschiedene Varietäten. Alle Varietäten ähneln sich, doch Verteilung und Menge der psychotropen Inhaltsstoffe variieren zum Teil erheblich, besonders gilt dies für den Hauptwirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC). Es wird angenommen, dass die Varietäten durch geografische Rassen, Kultur und Chemovarietäten bestimmt werden. Grundsätzlich wird heute zwischen dem Cannabis-Typ (THC-Gehalt 1-15 %) und Fasertyp (THC-Gehalt unter 1,25 %) unterschieden. Wissenschaftler haben bei der gut untersuchten Pflanze bisher 400 verschiedene Inhaltsstoffe isoliert, davon alleine 60 Cannabinoide, ätherische Öle, Phenole, Harze und Flavonoide.

Das Endocannabinoid-System

Wie beim Opium und seinen chemischen Abkömmlingen wuchs in den vergangenen Jahrzehnten auch bei Cannabis die Einsicht, dass die Hanf-Cannabinoide ihre Botenstoff-Wirkungen über im Körper vorhandene, genau passende Zellorganellen vermitteln, die sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren. Dieses physiologische Signalübermittlungs-System hat körpereigene Aufgaben, die nichts mit dem Haschisch-Konsum zu tun haben. Das endogene Cannabinoid-System ist unter anderem an der Gedächtnisleistung, der Schmerzleitung sowie der Schmerzhemmung, Appetitkontrolle, Regulation des Brechzentrums oder an der Immunmodulation beteiligt. Neuere Forschung lassen vermuten, dass das Endocannabinoid-System auch an der Kontrolle des Energiegleichgewichts, dem Abbau von Zucker und Fetten sowie für die Regulation des Körpergewichts verantwortlich ist. Während einzelne Cannabinoide chemisch gut charakterisiert sind, ist das Gesamtsystem in seinen komplexen Zusammenhängen bislang nur teilweise durchschaut.

Drogen-Wirkung:

Trotz der weltweiten Drogenkonsum-Verbote gehört Cannabis zur meist genutzten Droge weltweit. Laut Schätzungen der WHO nehmen etwa 147 Mio. Menschen (2,5 Prozent der Weltbevölkerung) Cannabis. Marihuana (Gras, Pot, Heu, Kif) oder Haschisch (Hasch, Shit) sind am bekanntesten. Marihuana besteht aus den harzhaltigen Triebspitzen der weiblichen Pflanzen, Haschisch wird aus dem Harz der weiblichen Pflanzen gewonnen. Beide Zubereitungen können als halluzinogene Rauschmittel gegessen (Gebäck, Konfekt), getrunken (Getränke) mit Tabak geraucht oder geschnupft werden. Die Wirkungen sind dosisabhängig: 50 µg milde Sedation und Euphorie, 100 µg verändern Wahrnehmung-, Zeit-, und Raumgefühl. 200 µg Verwirrung, Halluzinationen, 300 µg Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Sprach- und Gedächtnisstörungen. 24 Stunden nach Cannabiskonsum ist die Dunkeladaption verlangsamt, die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt, das Herzinfarktrisiko erhöht. THC löst keine körperliche, sehr wohl aber psychische Abhängigkeit aus. Exzessiver Missbrauch oder chronische Dauernutzung führen zum Abbau körperlicher, geistiger Leistungsfähigkeit, zu Interesselosigkeit, Apathie oder psychischem Verfall („Amotivations-Syndrom“). Weitere Auswirkungen: Das Schizophrenie-Risiko steigt, das erbgutschädigende Potential kann zu Fehlbildungen der Nachkommen führen. Im Vergleich zu Tabak ist das Lungenkrebs-Risiko erheblich gesteigert.

Cannabis als Medikament

Das US-amerikanische Institute of Medicine publizierte 1999 unter dem Titel „Marijuana and Medicine: Assessing the Science Base“ [4] die bisher umfassendste Übersicht über wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich des möglichen, medizinischen Nutzens von Cannabis. Die Autoren sehen es als möglicherweise sinnvoll an, den Nutzen von Cannabinoiden in der Schmerzbehandlung, bei chemotherapieinduzierter Übelkeit, bei Mangelernährung, der Auszehrung bei Aids und Krebs oder zur Verringerung von Muskel-Dauerverkrampfungen („Spastik“) weiter zu untersuchen. Der Bericht wurde im deutschsprachigen Wissenschaftsraum kaum wahrgenommen, nicht zuletzt wegen ungeklärter rechtlicher Rahmenbedingungen. Eine im Auftrag des deutschen Gesundheitsministeriums durchgeführte Prüfung der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse in Hinsicht auf Wirksamkeit und Nutzen/Risiko-Abwägung kam 2003 zum Schluss, dass „... Nachteile und Risiken des Einsatzes von Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken einen etwaigen Nutzen bei weitem ... überwiegen“ [5].

Cannabinoid-Versuche

Schmerz Bei etlichen Erkrankungen können modernen hochwirksame Schmerzmittel versagen. Und zwar besonders dann, wenn der Schmerz seinen Ursprung im zentralen Nervensystem hat, was beispielsweise bei Multipler Sklerose (MS) der Fall ist. In Kanada ist derzeit ein Cannabinoid-Präparat für die Anwendung bei solchen neuropathischen Schmerzen durch MS zugelassen. Ob es in Europa auf den Markt kommt, ist allerdings fraglich. Einige Studien konnten auch bei Schmerzen, wie sie nach Operationen auftreten, eine schmerzlinderde Wirkung („postoperative Analgesie“) von Hanfwirkstoffen zeigen. Ähnliches gilt für rheumabedingte Schmerzen, deren Standardtherapie („nicht-steroidale Analgetika - NSAR) erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringt oder Migräne.

Krampflösung Cannabinoide haben krampflösende Eigenschaft („Spasmolyse“), können deshalb bei Krankheiten sinnvoll sein, die mit dauerhaft erhöhter Muskelspannung („Spastik“) einhergehen. Eine hiervon ist die fortgeschrittene MS, bei der Cannabinoide den Muskeltonus normalisieren helfen und zu einer Verlängerung der möglichen Gehstrecke beitragen. Studien im Vergleich zu anderen spasmolytischen Wirkstoffen liegen jedoch noch nicht vor. Auch beim Tourette-Syndrom, das mit plötzlichen, unwillkürlichen Muskelzuckungen einhergeht, konnte in einigen Studien eine Beschwerdebesserung durch Cannabinoide erreicht werden.

Appetitlosigkeit Bei zahlreichen Erkrankungen könnte die Steigerung des Appetits zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes führen, beispielsweise bei Aids, bei Tumorerkrankungen oder Ess-Störungen. Obwohl Cannabinoide tatsächlich den Appetit steigern können, hängt dies erheblich von der jeweiligen Grundkrankheit ab. Ein einheitliches Therapiekonzept ist derzeit noch nicht erarbeitet.

Erbrechen Moderne schulmedizinische Krebsbehandlungen, vor allem Strahlen- oder Chemotherapien, haben ausgeprägte Nebenwirkungen: Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen stehen von der Beschwerdestärke im Vordergrund. Cannabinoide haben gut belegte antiemetische Wirkungen, können also das Erbrechen lindern. Nebenwirkungen könnten den Therapieerfolg - wie bei anderen gut wirksamen Antiemetika - jedoch einschränken.

Abwehrsystem Cannabinoide beeinflussen fast alle Immunfunktionen des Körpers. Studien, die die überschiessende Immunreaktionen bei Multipler Sklerose mit Cannabinoiden unterdrücken sollten, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, konnten jedoch keine therapeutischen Wirkungen zeigen. Hoffnungen werden auch auf Wirkungen bei Rheuma, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Arterienverkalkung, allergischem Asthma oder Diabetes Typ I gelegt.

Angstkrankheit Cannabinoide haben angstlösende Eigenschaften, sowohl in Tier- als auch Menschenversuchen. Allerdings müssten Studien durchgeführt werden, die diese Effekte mit anderen, eingeführten Wirkstoffen vergleicht.

Asthma Wie Tabak hat auch Cannabis eine entspannende Wirkung auf die Bronchial-Muskeln, die bei Asthma verkrampft sind.

Grüner Star (Glaukom) Das Glaukom ist eine der wichtigsten Ursachen für Erblindung bei uns. Cannabinoide können, allerdings nicht regelmäßig, den krankhaft erhöhten Augendruck verringern. Deshalb sind wirksamerer Wirkstoffe vorzuziehen.

Resümee

Viele der in den letzten Jahren vorgelegten Studien zur medizinischen Wirkung von Cannabinoiden genügen nicht den akzeptierten wissenschaftlichen Standards. Ausser einer Forschungsgelder verbrauchenden Akademiker-Beschäftigung auf dem Rücken von schwerkranken Patienten und ohne jede Chance auf absehbare Produkteinführungen ist die moderne Cannabinoid-Forschung in eine Sackgasse geraten. Wesentlich aussichtsreicher ist die Erforschung des Endocannabinoid-Systems. Also der Versuch, das System selbst zu verstehen, anstatt Cannabinoide zu legalisieren. Und - sofern das Verständnis schon soweit reicht - therapeutisch einzugreifen. Aktuell geschieht dies zum Beispiel mit dem Wirkstoff Rimonabant, der das EC-System selektiv blockieren kann. Es wird gehofft, dass auf diese Weise Übergewicht und exzessive Nahrungsaufnahme verringert und therapeutisch zur Senkung des Körpergewichts beigetragen werden kann.

Mehr:
Cannabishaltiges Arzneimittel erstmals auf dem Markt

Autor/In: Marion Kaden, natürlich leben (2007)
Quellen: 1. Robinson R: The Great Book of Hemp. Park Street Press, 1996.
2. Pierer's Universallexikon, 4. Auflage, DVD-ROM-Ausgabe, Neusatz und Faksimile, Directmedia Berlin 2005
3. „Im 18./19. Jahrhundert wurde als Knaster auch die Blüten des zur Herstellung von Fasern (Hanfseile) gebräuchlichen Nutzhanf bezeichnet. Diese Blüten wurden in der Pfeife geraucht. Die in dem Blütenstand vorhandenen Samenkörner platzen beim Verbrennen und erzeugen ein knisterndes Geräusch - vom Wort knistern lässt sich so das Wort Knaster herleiten“ (Wikipedia, deutsch, 2007).
4. Joy JE, Watson SJ, Benson JA (Hrsg.; Institute of Medicine, Division of Neuroscience and Behavioral Health): Marijuana and Medicine: Assessing the Science Base. National Academy Press, Washington, 1999 (Volltext).
5. Thomasius R, Petersen KU, Küstner U, Wartberg L, Zeichner D (2004): Cannabis als Medikament - eine Nutzen/Risiko-Abwägung. Blutalkohol; 41: 383-400 (Volltext).