Sumpfdreispitz

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Sumpf­drei­spitz, Tryg­lochin palust­re, L. [Flor. dan. tab. 411] mit ziem­lich gleich­brei­ten, drei­fä­che­ri­gen Samen­kap­seln, ein zwei­jäh­ri­ges, etwa Schuh hohes Kraut, an über­schwemm­ten Orten und auf sump­fi­gen Wie­sen, wel­ches im Juny schnell ver­gäng­li­che, rosen-rothe Blu­men trägt.

Die etwa zu fün­fen aus der fase­rich­ten Wur­zel ent­sprin­gen­den wei­chen, dün­nen, span­nen­lau­gen, auf der einen Sei­te fla­chen, auf dem Rücken aber kon­ve­xen, sal­zicht schme­cken­den Blät­ter (Fol. Gra­mi­nis tri­g­lo-chi­nis, Jun­ca­gi­nis) wer­den als Harn trei­bend, und Leib anhal­tend gerühmt.