Stinkhartheu

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Stink­hart­heu, Hyperi­cum hir­cinum, L. [Kni­phoff, bot orig. Cent. VIIIN. 51] mit strauch­ar­ti­gem, zwei­kan­ti­gem Sten­gel, drei Staub­we­gen in der Blu­me, spit­zig lan­zet­för­mi­gen Blu­men­de­cken, und läng­lich­ten Blät­tern, ein drei Schuh hoher, immer­grü­ner Strauch im süd­lichs­ten Euro­pa an Bächen, wel­cher in unsern Gär­ten im Brach- und Ern­te­mo­na­te gelb blüht. Die noch ein­mahl so gro­ßen, obgleich eben so wie am Johan­nis­hart­heu gestal­te­ten, glat­ten Blät­ter (Fol. Hyperi­ci foet­idi) ver­brei­ten ihren stin­ken­den Geruch weit umher, und sind in Hys­te­rie gebraucht und emp­foh­len worden.