Wie kommt es nun plötzlich zur Krankheit?

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Grund­la­gen /​ Wie kommt es nun plötz­lich zur Krankheit?

Wie kommt es nun plötzlich zur Krankheit?

Krank­heit tritt im All­ge­mei­nen plötz­lich auf, wie aus hei­te­rem Him­mel kommt es zu einer Ver­schlech­te­rung des Gesund­heits­zu­stan­des. Genau­er betrach­tet ist das aber nicht so: Schon län­ger auf­ge­tre­te­ne Warn­zei­chen wur­den miss­ach­tet, die eige­ne Leis­tungs­fä­hig­keit über­schätzt oder die Gren­zen der Leis­tungs­fä­hig­keit aus ande­ren Grün­den überschritten.

Die Son­ne strahlt UV-Strah­lung ab. Die­se Strah­lung braucht der Kör­per, denn sie hilft Vit­amin D auf­zu­bau­en, wel­ches wich­tig ist für den Kno­chen­bau. Um eine genü­gend hohe Dosis UV-Strah­lung zu bekom­men, reicht die indi­rek­te Son­ne aus! Es gibt folg­lich kei­nen Grund, sich direkt und über län­ge­re Zeit der Son­ne auszusetzen.

Wenn ein zuge­deck­tes Fass über­läuft, so pas­siert es immer uner­war­tet. Denn bei einem zuge­deck­ten Fass bemerkt man nicht, wie es sich all­mäh­lich immer mehr füllt. So ist es auch mit unse­rer Krank­heit. Schon lan­ge haben sich Belas­tun­gen des Kör­pers sum­miert, blie­ben aber unbe­merkt oder wur­den igno­riert. Wenn dann das Fass voll ist, wenn sich so vie­le Schä­di­gun­gen sum­miert haben, dann schlägt die schein­ba­re Gesund­heit in Krank­heit um. Die Abwehr­maß­nah­men des Kör­pers wer­den als Krank­heit emp­fun­den. Sie zie­hen Kräf­te ab, die bis­her für die Tätig­keit nach außen zur Ver­fü­gung stan­den, oder sie ver­an­las­sen Reak­tio­nen im Kör­per, die die gesam­te Leis­tungs­fä­hig­keit schwä­chen. Fie­ber oder auch Schmer­zen sind Signa­le, die anzei­gen, dass der Kör­per drin­gend Ent­las­tung und Ruhe benötigt.

Neh­men wir als Bei­spiel das Fie­ber. Fie­ber ist eine Kör­per­re­ak­ti­on zur Akti­vie­rung der Abwehr, bei jedem Grad Tem­pe­ra­tur­an­stieg ver­dop­pelt sich die Abwehr­leis­tung gegen Infek­tio­nen. Aller­dings sind für die meis­ten Men­schen die Fie­ber­aus­wir­kun­gen unan­ge­nehm. Leicht kann man das Fie­ber sen­ken durch all­o­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel. Das Ergeb­nis ist aller­dings, dass die kör­per­ei­ge­ne Abwehr geschwächt wird, sich der Krank­heits­ver­lauf ver­zö­gert und mög­li­cher­wei­se Kom­pli­ka­tio­nen ein­tre­ten. Las­sen wir hin­ge­gen das Fie­ber bestehen, neh­men es als nütz­li­che und not­wen­di­ge Heil­re­ak­ti­on und dämp­fen die Miss­emp­fin­dun­gen durch natur­heil­kund­li­che Maß­nah­men, so kann die Gene­sung ihren natür­li­chen Ver­lauf neh­men und tritt deut­lich rascher ein. Man­che Men­schen bekom­men kein Fie­ber, wie sie beteu­ern. Mög­li­cher­wei­se ist hier die­se sinn­vol­le Abwehr­maß­nah­me schon durch die Belas­tung des Bin­de­ge­we­bes durch Homo­to­xi­ne blo­ckiert – viel­leicht Anlass, an eine Aus­lei­tungs­be­hand­lung zu den­ken. Doch dazu spä­ter mehr.

Der Erfol­ge der Natur­heil­kun­de beru­hen dar­auf, dass die natür­li­chen Reak­tio­nen nicht unter­drückt, son­dern unter­stützt werden.

Durch natur­heil­kund­li­che Maß­nah­men wer­den nicht neue Belas­tun­gen des Kör­pers ver­ur­sacht, wie sie durch che­mi­sche Sub­stan­zen ent­ste­hen. Belas­tun­gen der Aus­schei­dungs­or­ga­ne, vor allem der Leber und der Nie­re, aber auch die unge­nü­gen­de Bewäl­ti­gung der Krank­heit selbst. Neue Belas­tun­gen füh­ren dazu, dass sich mehr und mehr Res­te von Krank­hei­ten, aber auch von Medi­ka­men­ten im Kör­per als Homo­to­xi­ne abla­gern, die wie­der­um die natür­li­chen Abwehr­vor­gän­ge stö­ren. Infekt­an­fäl­lig­kei­ten und All­er­gien sind so zum Teil zu erklären.

Wir kön­nen uns das vor­stel­len wie in einer moder­nen Stadt. Der Ret­tungs­dienst ist immer wie­der unter­wegs, wenn Not am Man­ne ist. Mit Blau­licht und Mar­tins­horn eilt er so schnell wie mög­lich zum Ort des Not­falls und ret­tet, was zu ret­ten ist. Das geht alles gut, solan­ge die Stra­ßen frei sind. Sind aber die Stra­ßen durch Schutt, Bau­stel­len und Ver­kehrs­stau zum Teil gar nicht oder nur mit gerin­ge­rer Geschwin­dig­keit pas­sier­bar, so kann die Hil­fe nicht wie erfor­der­lich recht­zei­tig an den rech­ten Ort gelan­gen und es kommt zu ver­stärk­ten Schäden.

Im Gegen­satz dazu regt die natur­heil­kund­li­che The­ra­pie die Selbst­rei­ni­gung des Kör­pers an. Dazu gibt es spe­zi­el­le Mit­tel und Metho­den, um wie in unse­rem Bil­de die Zugangs­we­ge der Ret­tungs­mann­schaf­ten frei zu halten.

Man­cher Weg bleibt unpassierbar

Bestimm­te Pro­ble­me der Abla­ge­rung (Depo­si­ti­on) sind natür­lich auch der Schul­me­di­zin bekannt, nur sind die Kon­zep­te sel­ten auf die Besei­ti­gung der Depo­si­ti­on gerich­tet und daher nur ein­ge­schränkt ziel­füh­rend. Zum Teil sind sie mit Neben­wir­kun­gen behaf­tet, oft füh­ren sie wie­der­um zu eigen­stän­di­gen Schä­di­gun­gen. Die Beson­der­heit der Depo­si­ti­ons­pha­se ist, dass sie weit­ge­hend beschwer­de­frei ver­läuft. Daher bleib­ten, wenn man die Situa­ti­on ohne das Ver­ständ­nis der anti­ho­mo­to­xi­schen Medi­zin betrach­tet, sinn­vol­le vor­beu­gen­de Maß­nah­men aus.

Inner­halb der Natur­heil­kun­de ist die anti­ho­mo­to­xi­sche Medi­zin ein umfas­sen­des Kon­zept, wel­che vie­le Metho­den inte­grie­ren kann, aber auch einen spe­zi­fi­schen Kern, die Anwen­dung von homöo­pa­thi­schen Kom­plex­mit­teln hat. Neben der Behand­lung von Krank­hei­ten, für die die Sys­te­me ent­wi­ckelt wor­den sind, ist sie stark prä­ven­tiv (vor­beu­gend) augerich­tet. Die Ver­mei­dung von Krank­heit steht bei der anti­ho­mo­to­xi­sche Medi­zin im Vordergrund.

Im Unter­schied zur klas­si­schen (Einzelmittel)-Homöopathie wen­det die moder­ne Homöo­pa­thie Kom­plex­mit­tel, also Kom­bi­na­tio­nen meh­re­rer Ein­zel­mit­tel an.


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