Nervöse Unruhe und Stress

Quel­le: Moder­ne Homöo­pa­thie zur Selbst­hil­fe (Dr. Recke­weg /​​ Top-Fit-Gesund)

Anwen­dungs­ge­bie­te /​ Ner­vö­se Unru­he und Stress
1 von 2 < >

Nervöse Unruhe und Stress

Behandlungsziel: Das Stress-Karussell anhalten

Rund die Hälf­te aller Deut­schen fühlt sich regel­mä­ßig gestresst, so eine reprä­sen­ta­ti­ve Emnid-Umfra­ge. Ten­denz zuneh­mend. Dabei ist das sub­jek­ti­ve Stress­emp­fin­den bei Män­nern und bei Frau­en etwa gleich stark ausgeprägt.

Stoppt das Stress-Karussell

Was ist Stress? In Belas­tungs­si­tua­tio­nen pro­du­ziert der Kör­per ver­mehrt bestimm­te Hor­mo­ne wie Adre­na­lin und Kor­ti­sol. Adre­na­lin bewirkt eine Erhö­hung der Herz- und der Atem­fre­quenz und lässt den Blut­druck anstei­gen. Das ist eigent­lich eine nor­ma­le und sinn­vol­le Anpas­sung des Orga­nis­mus auf einen äuße­ren (Gefahren)-Reiz. Nur wird der Stress im heu­ti­gen All­tag nicht durch eine Kampf- oder Flucht­re­ak­tio­nen „abge­baut“ – so wie es die Natur ursprüng­lich vor­ge­se­hen hat­te. Kör­per­li­che Belas­tung bis nahe an die Leis­tungs­gren­ze wäre die natür­li­che Maß­nah­me, um die Stress­re­ak­ti­on abzubauen.

Steht man dau­er­haft unter Stress, blei­ben die Stress­hor­mon-Spie­gel erhöht, was zu kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen wie Abwehr­schwä­che, Herz-Kreis­lauf­Pro­ble­men oder Erschöp­fung füh­ren kann. Auch für die Psy­che hat andau­ern­der Stress nega­ti­ve Fol­gen: All­ge­mei­ne Ner­vo­si­tät und Unru­he machen sich breit, die Feh­ler­häu­fig­keit steigt, und das stresst noch ein­mal mehr. Daher wird der erhol­sa­me Schlaf sel­te­ner. Ein Teu­fels­kreis setzt ein: Durch man­geln­den Schlaf ist man weni­ger belast­bar und emp­fin­det den täg­li­chen Stress stär­ker. Dadurch wie­der­um wer­den die Stress­fol­gen immer aus­ge­präg­ter, die Schlaf­stö­run­gen neh­men zu. Kon­flik­te wer­den nicht bewäl­tigt, die Psy­che wird über­for­dert. Das Immun­sys­tem streikt. Erkran­kun­gen sind zusätz­li­cher Stress – und so wei­ter. Es besteht drin­gen­der Handlungsbedarf.

Ner­vö­se Unru­he und Stress sind Grund­pro­ble­me, die ver­schie­dens­te Aus­wir­kun­gen haben kön­nen: von Stö­run­gen des Schlaf-Wach-Rhyth­mus über Magen­pro­ble­me bis hin zu Aggres­si­vi­tät. Dabei ist es im Grun­de „nur“ der Stress, der alles durch­ein­an­der­bringt. Wenn Sie es schaf­fen, für den rich­ti­gen Aus­gleich zu sor­gen, wer­den Sie Ihre inne­re Ruhe garan­tiert wie­der fin­den. Hilf­reich ist es, im All­tag eini­ge ein­fa­che Regeln zu beachten: 

Aus­dau­er­sport wie Fahr­rad­fah­ren in der Natur ist ide­al, um Belas­tun­gen des All­tags loszuwerden

  • Aus­dau­er­sport ist ide­al, um Belas­tun­gen des All­tags los­zu­wer­den und Ener­gie zu tan­ken. Oder Sie gehen regel­mä­ßig eine hal­be Stun­de spa­zie­ren. Falsch wäre es, in der Frei­zeit zusätz­li­chen Wett­be­werb und Ner­ven­kit­zel zu suchen. 
  • Ent­span­nungs­me­tho­den wie Yoga und Auto­ge­nes Trai­ning hel­fen zuver­läs­sig bei Ner­vo­si­tät und bau­en Stress ab. Vie­le Volks­hoch­schu­len bie­ten sol­che Kur­se an.
  • Ord­nungs­the­ra­pie bringt einen kon­stan­ten Tages­rhyth­mus von Span­nung und Ent­span­nung. Ach­ten Sie auf einen gere­gel­ten Tages­ab­lauf mit aus­rei­chend Pau­sen bzw. Tätig­keits­wech­sel zwi­schen nerv­li­cher Anspan­nung und kör­per­li­cher Belas­tung. Abends soll­ten Sie immer zur glei­chen Zeit ins Bett gehen. Der Kör­per gewöhnt sich mit der Zeit an einen gere­gel­ten Schlaf-Wach-Rhyth­mus. Ein Hund macht es Ihnen vor: Zur Minu­te for­dert er sei­nen Ausgang.
  • Sor­gen Sie für die rich­ti­ge „Schlaf­hy­gie­ne“. Ruhe, Dun­kel­heit, ange­neh­me fri­sche Luft. Das Zim­mer muss rich­tig abge­dun­kelt sein, denn der Kör­per pro­du­ziert das Hor­mon Mela­to­nin, das den Men­schen schläf­rig macht, nur bei Dun­kel­heit. Matrat­ze und Bett­zeug soll­ten ange­passt und von guter Qua­li­tät sein. Fern­se­hen im Bett ist Gift! Ablen­kung durch Action­fil­me ist kei­ne Entspannung.

Das moder­ne Kom­plex­mit­tel Neurexan mit Extrak­ten aus dem Kraut der Pas­si­ons­blu­me hilft gegen ner­vö­se Unru­he­zu­stän­de. Die Pas­si­ons­blu­me ent­hält unter ande­rem Fla­vo­no­ide und Gly­ko­pro­te­ine, die mög­li­cher­wei­se für ihre Wirk­sam­keit bei ner­vö­ser Unru­he ver­ant­wort­lich sind.

Unter­stüt­zen kön­nen Sie Ihre Ner­ven mit einem geeig­ne­ten homöo­pa­thi­schen Arzneimittel

Pas­si­ons­blu­me (Pas­si­flo­ra incarnata)

In Neurexan ist die Pas­si­ons­blu­me mit drei ande­ren wich­ti­gen Wirk­stof­fen in homöo­pa­thi­sier­ter Form kom­bi­niert. Die vier Wirk­stof­fe regu­lie­ren die Hirn­funk­tio­nen auf natür­li­che Wei­se. Die­sen Ein­fluss auf die Gehirn­ak­ti­vi­tät konn­te eine Stu­die bele­gen (Dimpf­el W, Suter A, 2008) die den Gehirn­strom von Per­so­nen in Stress-Situa­tio­nen mit­tels EEG (Elek­tro­en­ze­pha­logramm) unter­such­te: Unter Neurexan nahm die Stress­be­las­tung inner­halb kur­zer Zeit mess­bar ab.


1 von 2 <
>