Quelle: Magnus Hirschfeld & Richard Linsert: Liebesmittel — Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel / Aphrodisiaca (MAN Verlag, Berlin, 1930)


Hinweis: Niemand wird in irgendeiner Form aufgefordert, irgendeine der hier behandelten Substanzen, Potenzmittel oder Rezepturen zu sich zu nehmen. Kein Hinweis ist ein Ratschlag für Kranke. Keine hier dargebotene Information soll die Selbstmedikation unterstützen. Achtung – das Leben birgt Risiken und Gefahren und endet immer tödlich! Bis dahin kann es jedoch versüßt werden.
Atropa Mandragora
Die Atropa Mandragora gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceen), zu denen unsere am meisten gefürchteten Giftpflanzen gehören, von denen wir nur Tollkirsche, Bilsenkraut und Stechapfel nennen; aber auch Genußmittel und wiederum die bekanntesten gehören dazu, wie der Tabak, die Kartoffel und die Tomate. Die Mandragorawurzel spielt seit Jahrhunderten im Volksaberglauben als ein Aphrodisiacum eine große Rolle. Sie ist bekannt als Alraune*) und Galgenwurz. Über ihre Entstehungsgeschichte berichtet die Sage in vielfältigen Variationen, daß der Same des Gehenkten im Moment des Genickbruches zur Erde tropfe und die Wurzel zeuge. Die Pflanze hat 5 Staubfäden, einen Staubweg, eine glockenförmige Krone; an einer kugelrunden Beere sitzen zwei Fächer, sodaß man sie wohl mit einer Mistel vergleichen kann. Die Frucht ist gelblich-grün und fleischig; ihre Kerne haben ein nierenähnliches Aussehen. Die angenehm riechenden Beeren sind sehr oft auch als “Liebesäpfel” bezeichnet worden. Und sie sind als solche die ältesten der Welt. Plinius hat mit seinen “mala” die Früchte der Mandragora gemeint. Die Wurzel (auch Alraunen, Alraunichen, Alrünken etc. genannt) ist weißlich, dick, nach unten gespalten, wie zwei übereinandergeschlagene Menschenbeine und über und über mit dünnen Fäserchen bedeckt, als sei sie behaart. Bei einiger Fantasie kann man in ihrer Form die Gestalt eines Menschen sehen und wir erinnern daran, daß eine ähnliche Gestaltung auch bei der chinesischen Ginseng-Wurzel festzustellen ist, der ja ebenfalls besondere Kräfte auf geschlechtlichem Gebiet nachgesagt werden.
*) Der Name “Alraune” kommt von “runa” = das Geheimnis oder “der Geheimnisse kundig”.
In der Regel der Fälle dürfte die menschenähnliche Gestalt der Mandragora auf künstlichem Wege hergestellt worden sein. Im Orient besteht in dieser Beziehung auch heute noch ein beträchtliches Gewerbe. Stern gibt davon die folgende Darstellung: “Am einfachsten machen es die, welche die Wurzel ausreißen und sie, während sie noch voller Säfte ist, durch vorsichtiges Schneiden und Drücken umformen und dann auch später noch, wenn die Wurzel schon ganz trocken ist, nachhelfen. Viel umständlicher, aber um so erfolgreicher ist folgendes Verfahren: die ganze lebende Pflanze wird herausgenommen, man umwickelt die Wurzel mit Bindfaden, macht die nötigen Schnitte, Risse, und Zusammenschnürungen, gräbt die Wurzel wieder ein und läßt sie längere Zeit weiterwachsen. Wenn die verschiedenen Verletzungen wieder vernarbt sind, wird die Wurzel wieder ausgegraben, und ist sie erst ordentlich eingeschrumpft und getrocknet, so fällt es schwer, die künstlich zugerichteten Stellen als solche zu erkennen und nachzuweisen. Dann erst hat der Künstler die wahren Alräunchen hergestellt. Noch heutzutage verbreiten die gewerbsmäßigen Hersteller dieser Figuren im Orient die Ansicht, daß die Alräunchen nur unter größter Lebensgefahr auszugraben seien; dadurch wird der Nimbus des Zauberischen erhöht und ein äußerst hoher Preis ausreichend begründet.”
Pythagoras gab der Wurzel den Namen “der menschenförmigen” (Anthropomorphon) (nach Mannhart) und er soll auch die Kenntnis der medizinischen und magischen Vorzüge dieser Wurzel nach dem Orient und Griechenland gebracht haben, was aber in Anbetracht der außerordentlichen Kenntnisse (vor allen Dingen der Thessalier) in der magischen Kräuterkunde wenig wahrscheinlich ist.
Auch Dioskurides und Apollodorus berichten von der Verwendung der Atropa Mandragora zu allerlei Zauberwerken. Der letztere erwähnt, daß sie von der Zauberin Kirke verwendet worden sei, weshalb sie auch Kirkewurzel genannt wurde. (Kirkaia Risa.) Im ganzen Orient war die Mandragora weit verbreitet. So finden sich zahlreiche Bezeichnungen, wie türkisch: tufah oder abduselam, arabisch: dschebru, astrang, tufah el dschunn; persisch: merdum-giah, indisch: lakmani oder yebrudsch, chaldäisch: jabruchin.
Nach Flavius Josephus wird die Mandragora nach einem Orte bei Jerusalem, an dem sie “vorzugsweise zu wachsen pflegte”, “Barras” geheißen und sollte vor jeder Person, die die Wurzel zu bekommen suchte, in die Erde verschwinden. “Dies Versinken der Mandragora läßt sich nur dadurch verhüten, daß man sie, sowie man sie erblickt, mit Harn begießt.”
Das wirksame Agens der Pflanze ist das Hyoscyamin und Hyoscin. Das trifft auch für die Beere zu, denn es dürfte wohl keinem Zweifel unterliegen, daß nach der übereinstimmenden Annahme der älteren und neueren Bibelkenner die “Dudaimbeeren”, die Ruben nach dem I. Buch Moses, Kapitel 30, Vers 14–17 und 22–23, auf dem Felde fand, die Früchte der Atropa Mandragora gewesen sind. Da heißt es:
“Ruben ging aus zur Zeit der Weizenernte, und fand Dudaim-Beeren auf dem Felde, und brachte sie heim seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Dudaim Deines Sohnes ein Teil.
Sie antwortete: Hast Du nicht genug, daß du mir meinen Mann genommen hast, und willst auch die Dudaim meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Wohlan, laß ihn diese Nacht bei Dir schlafen um die Dudaim deines Sohnes.
Da nun Jakob des Abends vom Felde kam, ging ihm Lea hinaus entgegen, und sprach: Zu mir sollst Du kommen; denn ich habe Dich erkauft um die Dudaim meines Sohnes. Und er schlief die Nacht bei ihr.….
Gott gedachte aber an Rahel, und erhörte sie, und machte sie fruchtbar.
Da ward sie schwanger, und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen.”
Luther hat übrigens nicht gewußt, was eigentlich unter den “Dudaimbeeren” zu verstehen sei. Während Luther in der Genesis den hebräischen Namen läßt, ersetzt er ihn in einem anderen biblischen Zitat im Hohenliede dadurch, daß er sie irreführenderweise als Lilien bezeichnet. Übrigens wird auch behauptet, daß man schon damals die menschenähnliche Gestalt der Dudaimwurzeln herausgefunden habe und daß aus ihnen jene Theraphim (Hausgötter) hergestellt worden seien, die Rahel ihrem Vater Laban stahl, und deren Versteck sie so sorgfältig geheim hielt. Diese Ansicht ist allerdings vielfach bestritten worden.
Interessant ist, daß die biblische Bezeichnung Dudaim für die Atropa Mandragora im Volksmunde des Mittelalters schließlich die Bezeichnung für allerhand Geisterspuk abgab. So heißt es in der merkwürdigen Darstellung des Hexenprozesses über “Die Bernsteinhexe” in der Ausgabe von Wilhelm Meinhold bezeichnenderweise: “Ick bin ene Hex, ick bin ene Hex, erbarm he sich un geb he mi fix dat Nachtmahl, ich will Em uck allens bekennen!” Und als ich ihr zurief: so bekenne! sprach sie: daß sie selbsten allen Zauber mit dem Amtshaubtmann im Dorf angerichtet, und mein Kindlein so unschuldig daran wäre, als die Sonne am Himmel. Doch hätte der Amtshaubtmann mehr schuld, angesehen er ein Hexenpriester wäre und einen weit stärkeren Geist denn sie hätte, welcher Dudaim hieße, und sie die Nacht in das Genicke gestoßen, also daß sie es nimmer hohlen würd. Selbiger Geist hätte das Ackerstück umbgepflüget, den Birnstein verschüttet, das Wetter gemachet, meinem Töchterlein die Pogge auf ihren Schoos geworfen, item ihren alten Ehekerl durch die Luft von dannen geführt.”
Die Dudaimbeeren werden jetzt noch im Orient von den Arabern genossen; übrigens nicht etwa nur als Aphrodisiacum, sondern auch als Mittel zur Erhöhung der Fruchtbarkeit. Im Mittelalter unserer Kultur fanden sie nicht nur als erotische Stimulans Anwendung, sondern haben auch als Amulet, Talisman, bei Räucherungen und Beschwörungen und dergleichen mehr eine große Rolle gespielt.
Es wurde jedoch sehr bald mit dem Verkaufe von Alraunwurzeln viel Unfug getrieben, indem man häufig anstatt der echten Alraunwurzel vorwiegend in Deutschland die durch besondere Kunstgriffe, als: frühzeitiges Zuschneiden, in Formen wachsen lassen usw., dem Alraun ähnlich gemachte Wurzel der wildwachsenden Zaunrübe verkaufte.
Das Ausgraben der Alraunwurzel war selbstverständlich ebenso von allerlei mystischen Vorgängen begleitet. Es bedurfte der Vollmondsnacht und kurioser magischer Beschwörungen, ehe man daran gehen konnte, die von der Erde freigelegte Wurzel herauszuziehen. Die Pflanze wurde mit einem Schwerte umkreist und ein Gehülfe tanzte um sie herum und sang dabei lüsterne Lieder. Der Ausgrabende riß die Wurzel nicht selbst heraus, sondern verstopfte sich vielmehr die Ohren, denn der Alraun gab beim Herausgerissenwerden einen Schrei von sich, der so furchtbar war, daß er tötlich wirkte oder wahnsinnig machte, wenn er gehört wurde. Deshalb machte man auch drei Kreuze über die Wurzel und ließ die Erde ringsherum abgraben, sodaß sie nur noch an dünnen Fasern hing. Diese band der Sucher mit einer Schnur einem “allschwarzen” Hund an den Schwanz und hält ihm ein Stück Brot vor. Gierig schnappt der Hund nach der Beute und reißt dabei die Zauberwurzel aus. An dem entsetzlich ächzenden Schrei, den der Hund hört, geht er zugrunde.
Diese Meinung war so weit verbreitet, daß auch Shakespeare darauf zurückkommt. In “Romeo und Julia” fürchtet Julia, sie könne aus dem künstlichen Schlaf in den Schrecknissen des Grabgewölbes zu früh erwachen:
“Weh, weh, könnt es nicht leicht gescheh’n, daß ich
Zu früh erwachend – und nun ekler Dunst,
Gekreisch wie von Alraunen, die man aufwühlt,
Das Sterbliche, die’s hören, sinnlos macht -
O wach ich auf, werd’ ich nicht rasend werden?”
Hier soll der Alaunenschrei Wahnsinn erzeugen, aber in Heinrich VI. 2. Teil, sagt Suffolk:
“Wär’ Fluchen tötlich, wie Alraunen-Ächzen.”
Die Springwurz der Edda ist ebenfalls nicht anderes als die Wurzel der Atropa mandragora, so heißt es:
Schirner (die Sonne) spricht zu Gerda (der Erde):
“Ich wandert ins Holz, zum wilden Walde
Springwurzel suchen. – Springwurzel fand ich.
Mit dem Zähme-Zweig treff ich Dich, zwing ich Dich,
Weib, mir zu Willen.”
Lewin und Loewenthal weisen auf die erotisierende Wirkung der Mandragora hin, indem sie auf die hebräischen und griechischen Bezeichnungen aufmerksam machen. Die bereits im Alten Testament genannten Dudaimbeeren sind in dieser Beziehung recht aufschlußreich, denn “dudaj” bedeutet eigentlich “Liebesbezeugung”, “Zeugungsakt”. Daß die ethymologische Deutung von dudaj richtig ist, beweist die Angabe eines Samaritaner-Oberpriesters, der nach Henry Maundrell den Alraun als empfängnisbewirkendes Mittel pries.
Die Alraunwurzel kam in Indien nicht wild vor. Die Wurzel wurde auch dort von Menschenhand zu einer Gliederpuppe mit Armen und Beinen künstlich umgestaltet und durch den Handel aus dem vorderen Orient durch persische Vermittlung nach Indien verbreitet.
Im Zweistromlande hat die Mandragora auch als Wein Verwendung gefunden. Nach Lutz wird eine Weinsorte als “Rindsauge” keilschriftlich bezeichnet und nach Lewin und Loewenthal handelt es sich um einen Mischwein mit Alraunen. Die Wirkung des Alrauns auf die Pupille wäre demnach der Anlaß für die merkwürdige Bezeichnung “Rindsauge” gewesen. Der Alraunwein hat auch im Mittelalter Verwendung gefunden, um sich seelische Sensationen zu bereiten. (Und wir wissen, daß die Delinquenten der mittelalterlichen Tortur Getränke aus Bilsenkraut und Alraun sich zu verschaffen wußten, um sich den entsetzlichen Qualen der Tortur zu entziehen.) Selbstverständlich sind bei dieser und anderen Gelegenheiten verhältnismäßig häufig Fälschungen vorgekommen. Gewissenlose Händler benutzten damals wie heute die Gelegenheit, andere Pflanzen oder deren Produkte als Mandragora auszugeben. So berichtet Tabernaemontanus in seinem Kräuterbuch vom Jahre 1613, daß die Tollkirsche Atropa belladonna als Mandragora verkauft wurde (“etliche verkauffen die Wurtzel für Mandragora”). (Die Tollkirsche selbst hat im Volksmunde Namen wie “Gebärmutterblume” und “Gebärmutterbeere”, was aber nicht auf die erotisierende Wirkung, sondern darauf hinweisen soll, daß sie zur Unterbrechung der Schwangerschaft Anwendung gefunden hat.)
Bereits Dioskurides weist darauf hin, daß die Atropa mandragora bei chirurgischen Eingriffen als Narkotikum verwendet wurde. Man setzte zu diesem Zwecke süßem Wein die Wurzelrinde zu und “davon muß man drei Becher denen reichen, welche geschnitten oder gebrannt werden sollen, denn sie empfinden wegen des Verfalles in tiefen Schlaf keine Schmerzen.”
Die betäubende Wirkung der Mandragora ist natürlich oft mißbraucht worden. So berichtet Frontin, daß der karthagische Feldherr Maherbal im Kriege gegen die rebellischen Afer, deren Vorliebe für Wein er kannte, eine große Menge Wein mit Mandragora gemischt und sich nach einem Scheingefecht absichtlich zurückgezogen habe; die Feinde hätten sich dann des Lagers bemächtigt und an dem vergifteten Wein derart übernommen, daß sie wehrlos und wie tot am Boden gelegen hätten. Ähnliche Kunstgriffe sind Hamilkar, Hannibal und Cäsar zugeschrieben worden, der als junger Mann in die Hände der Seeräuber gefallen war. Er ließ mit dem vereinbarten Lösegeld einen Vorrat von Wein aus Milet kommen, dem Mandragora zugesetzt worden war. Der Genuß dieses Gifttrankes versetzte die Seeräuber in einen narkotischen Zustand und Cäsar machte seine früher von den Seeräubern scherzhaft aufgefaßte und belachte Drohung zur bitteren Wahrheit, indem er sie ans Kreuz schlagen ließ. Auf die einschläfernde Wirkung kommt auch Shakespeare zu sprechen, wenn er Kleopatra zu ihrer Dienerin sagen läßt:
“Gib mir Mandragora zu trinken,
Daß ich die große Kluft der Zeit durchschlafe.”
Bei den Arabern wird die Mandragorawurzel auch heute noch als Schlafmittel benutzt, wie die Früchte als Aphrodisiacum Verwendung finden.
Nach einer anderen der Alraune zugemuteten Eigenschaft, das vorhandene Geld, so oft davon genommen wird, wieder auf den ursprünglichen Stand zu vermehren, verdankt es wahrscheinlich auch den Namen “Heckemännchen”. Es wurde übrigens auch “Galgenmännchen” geheißen und oft mit schwerem Gelde – bis 60 Taler für das Stück – bezahlt. Daß schließlich die Wurzel überhaupt in den Geruch eines Universal-Wundermittels kam, das nicht nur die Potenz steigert, ewige Jugend und Gesundheit verleiht, sondern auch zu religiös-symbolischen Handlungen verwendet wurde, kann nicht weiter überraschen. Das zeigen uns Überlieferungen aus dem frühen Mittelalter besonders deutlich.
Die heilige Hildegardis schreibt über das Alräunchen, daß dasselbe von menschlicher Gestalt und aus der nämlichen Erde wie Adam entstanden, der Versuchung des Teufels mehr denn jede andere Pflanze ausgesetzt sei. Deshalb soll kein Notleidender und Bekümmerter es versäumen, solch Alraunmännlein mit frischem Wasser zu waschen und dann ins Bett zu sich zu legen, damit es, durch die Körperwärme und den Schweiß erwärmt, ihm von seiner magischen Kraft dann mitteile. Danach spreche der Betreffende: “O Herr, der du den Menschen aus Lehm ohne Schmerzen gebildet hast, gib daß ich sündige Erde (mein Fleisch) jenen Frieden, den dieselbe ursprünglich besaß, wieder erlange.”
R. Beyer hat in seiner psychologischen Studie “Über die Alraunen” nähere Ausführungen gemacht. In unserer Zeit ist die Alraunenwurz in dem berühmten Romane von Hanns Heinz Ewers behandelt worden, ein Roman, der den Ruf seines Autors weit über die Grenzen Deutschlands verbreitete und der die vielfältige Wirkung der Mandragora darstellt. Daß schließlich auch der Film die sagenumwobene Wurzel zum Gegenstand der Darstellung machte, kann nicht weiter überraschen. Gleich nach dem Kriege und dann wieder im Jahre 1927 wurde die Alraunensage im Film behandelt.