§ 5

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Quel­le: Samu­el Hah­ne­mann — Orga­non der Heil­kunst (6. Auf­la­ge, 1842; nach der Aus­ga­be von Richard Haehl 1921)

Als Bei­hül­fe der Hei­lung die­nen dem Arzte die Data der wahr­schein­lichs­ten Ver­an­las­sung der acu­ten Krank­heit, so wie die bedeu­tungs­volls­ten Momen­te aus der gan­zen Krank­heits-Geschich­te des lang­wie­ri­gen Siech­th­ums, um des­sen Grund­ur­sa­che, die meist auf einem chro­ni­schen Miasm beruht, aus­fin­dig zu machen, wobei die erkenn­ba­re Lei­bes-Beschaf­fen­heit des (vor­züg­lich des lang­wie­rig) Kran­ken, sein gemüth­li­cher und geis­ti­ger Cha­rak­ter, sei­ne Beschäf­ti­gun­gen, sei­ne Lebens­wei­se und (Gewohn­hei­ten, sei­ne bür­ger­li­chen und häus­li­chen Ver­hält­nis­se, sein Alter und sei­ne geschlecht­li­che Func­tion, u.s.w. in Rück­sicht zu neh­men sind.