Filipendelwedel

Fili­pen­del­we­del, Spi­raea fili­pen­du­la, L. [Zorn pl. med. Tab. 394] mit unter­bro­chen gefie­der­ten Blät­tern, deren ganz glat­ten gleich­breit lan­zet­för­mi­gen Blätt­chen hie und da säge­för­mig gezahnt sind, und mit after­schirm­för­mig ste­hen­den Blüt­chen, ein zwei Schuh hohes Kraut, mit mehr­jäh­ri­ger Wur­zel, wel­ches auf trock­nen Wie­sen im Brach­mo­na­te blüht. Unter der Wur­zel (rad. fili­pen­du­lae, rad. faxif­ra­gae rubrae) ver­steht man eigent­lich … Wei­ter­le­sen …

Aqua regia

Aqua regia, Gold­schei­de­was­ser, gewöhn­lich Schei­de­was­ser, womit man den drit­ten Theil Küchen­salz, Sal­mi­ak, oder Küchen­salz­säu­re ver­mischt hat. Am bes­ten ist es, nur soviel von die­sen Zusät­zen zur Sal­pe­ter­säu­re zu mischen, bis sich in einer Pro­be davon ein Gold­blätt­chen mit Leich­tig­keit auf­lö­set. Die Salz­säu­re in die­sen Zusät­zen wird von der Sal­pe­ter­säu­re zu einer Art dephlo­gis­ti­sirter Salz­säu­re, wel­che … Wei­ter­le­sen …

Flachssaite

Flachs­sai­te, Cus­cu­ta euro­paea, L. [Zorn pl. Tab. 138.] mit vier­spal­ti­gen, stiel­lo­sen Blu­men, eine ein­jäh­ri­ge, faden­för­mi­ge Schma­ro­zer­pflan­ze, wel­che bald, nach­dem sie aus der Erde auf­ge­gan­gen, sich um die benach­bar­ten Sträu­cher und Pflan­zen, beson­ders Wicken, Klee, Hop­fen und Lein schlingt, und ihre Nah­rung aus der Rin­de die­ser Gewäch­se mit­telst vie­ler Saug­wärz­chen zieht, indeß ihre eig­ne Wur­zel ver­trock­net. … Wei­ter­le­sen …