Blutstein

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Blut­stein, (Lapis hae­ma­ti­tes off.) Fer­rum hae­ma­ti­tes L. ein schwe­rer, der­ber Eisen­stein, äus­ser­lich gewöhn­lich mit halb­ku­gel­för­mi­gen Erha­ben­hei­ten besetzt und braun­glän­zend, inwen­dig derb und röth­lich braun, wie aus glän­zen­den diver­gi­ren­den Strah­len zusam­men­ge­setzt. Gerie­ben wird er röther, und fein gerie­ben blut­roth. Eine Eisen­mi­ner, wel­che 40 bis 80 im Hun­dert metal­li­sches Eisen gie­bt; das übri­ge scheint Thon zu seyn.

Sein Geschmack ist adstrin­gi­rend. In Pul­ver hat man ihn äus­ser­lich und inner­lich gegen Blu­ten und Blut­flüs­se ange­wen­det, wozu aber ein rei­nes Prä­pa­rat vor­züg­li­cher ist. Auch zur Berei­tung des eisen­hal­ti­gen Sal­mi­ak­blu­men hat man ihn genommen.