Bezoarkrätzheil

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Bezo­ar­krätz­heil, P sora­lea pen­ta­phyl­la L. [B. Juss. act. paris.1744. Tab. 17.] mit Fünf­fin­ger­blät­tern, deren Blätt­chen ungleich sind, ein im süd­li­chen Ame­ri­ka in der Pro­vinz Guja­na und Mexi­ko (auch in Mala­bar?) ein­hei­mi­sches Strauchgewächs.

Die Wur­zel (rad. con­tray­er­vae albae, novae) ist zwei Fin­ger bis zwei Dau­men stark, uneben, kno­tig, äus­ser­lich von brau­ner, inwen­dig von wei­ßer Far­be, mit einem hol­zi­gen Ker­ne durch­zo­gen, von Geruch der Kon­tray­er­ve und einem aro­ma­tisch süß­li­chen Ge-schma­cke. Sie soll der Kon­tray erve an Kräf­ten gleich seyn, statt deren sie auch gebraucht wird.