Pesendorfer-Salbe® JSO(rezeptfrei, 200 g Salbe, PZN 05957547)

außer Han­del

Was wir über Rheuma lieber nicht wissen wollen …

Erkran­kun­gen aus dem „rheu­ma­ti­schen For­men­kreis“ füh­ren in Deutsch­land zu jähr­li­chen Kos­ten von weit über 50 Mil­li­ar­den Euro. Damit ist die eigent­li­che Natur die­ses Sam­mel­su­ri­ums an unter­schied­lichs­ten Erkran­kun­gen des Stütz- und Bewe­­gungs-Appa­ra­­tes ein­deu­tig beschrie­ben: Es ist mit Dia­be­tes der wich­tigs­te Bereich des hem­mungs­lo­sen Geld­ver­die­nens (Wert­schöp­fens) im soge­nann­ten „Gesund­heits­we­sen“ (dem wich­tigs­ten „Indus­trie­zweig“ Deutsch­lands). Mög­lich ist dies durch die immer drei glei­chen Methoden:
• die Ursa­chen der zu behan­deln­den Erkran­kung ver­schwei­gen (aber viel Geld für sinn­lo­se For­schun­gen zu kassieren)
• weit­ge­hend wir­kungs­lo­se Medi­ka­men­te und The­ra­pien ver­ord­nen (die aber oft extrem neben­wir­kungs­reich sind!)
• die lei­den­den Pati­en­ten in einen Teu­fels­kreis lebens­lan­ger Abhän­gig­kei­ten drän­gen (am liebs­ten durch The­ra­pie der selbst erzeug­ten Behan­d­­lungs-Neben­­­wir­­kun­­gen – „iatro­ge­ne Krankheiten“)

Sie alle, lie­be Besu­che­rin­nen und Besu­cher, wären jetzt nicht hier auf die­ser Web­site gelan­det, wären Ihre schmer­­zend-quä­­len­­den, und viel­leicht schon behin­dern­den Beschwer­den des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes ange­mes­sen dia­gnos­ti­ziert und behan­delt wor­den. Sie sind ver­mut­lich hier, weil Sie nach Alter­na­ti­ven zu der bis­he­ri­gen medi­zi­ni­schen Fehl­be­hand­lung Ihrer Erkran­kung im medi­­ko-indus­­tri­el­­len Indus­­trie-Kom­­plex suchen.

Bit­te erwar­ten Sie nicht, dass hier eine sofor­ti­ge, bil­li­ge und immer wirk­sa­me Wun­­der­hei­­lungs-Alter­na­­ti­­ve gebo­ten wird, der sie nur fol­gen brau­chen und alles wird gut. Nein, sol­che Ange­bo­te bekom­men Sie von den Aktio­nä­ren der Schul­me­di­zin und ihren ärzt­li­chen Hand­lan­gern zur Genü­ge. Hier soll nur ein ein­zi­ges Bei­spiel dafür gege­ben wer­den, was es bedeu­ten kann, sei­ne eige­ne Erkran­kung in die eige­nen Hän­de zu neh­men. Und zwar im wort­wört­lichs­ten Sinn!

Der ein­fa­che Vor­schlag: Was heu­te fast kein Arzt und Heil­prak­ti­ker mehr tut – obwohl es sich einst­mals um deren tra­di­tio­nel­le, urei­gens­te Grund-Täti­g­keit gehan­delt hat –, sol­len und müs­sen Sie selbst oder jemand in Ihrer Fami­lie oder Ihrem Freun­des­kreis tun: Behan­deln (also mit den Hän­den tätig wer­den!). Den funk­ti­ons­ge­stör­ten, erkrank­ten Orga­nis­mus mit den Hän­den zu berüh­ren, ihn anzu­fas­sen, ihn zu mas­sie­ren und zu kne­ten, ihn bewußt zu füh­len, zu strei­cheln und leib­haf­tig zu spü­ren – all dies soll­ten wir nicht irgend­wel­chen dafür gut bezahl­ten „Behan­d­­lungs-Diens­t­­leis­­tern“ über­las­sen. Da fehlt die See­le, das Mit­ge­fühl, die Ver­traut­heit! Dies soll­ten wir selbst tun, selbst in die Hand neh­men. Expe­ri­men­tie­ren Sie selbst mit den viel­fach in Zeit­schrif­ten oder Büchern beschrie­be­nen Mas­sa­gen, fan­gen Sie ein­fach klein an – nur mal ein schmer­zen­des Gelenk zart­füh­lend, aber aus­dau­ernd zu berüh­ren, zu erfor­schen, mit ihm zu kom­mu­ni­zie­ren, ihm etwas Gutes tun.

Ver­wen­den Sie die hier vor­ge­stell­te, aus der alche­mis­ti­schen Medi­zin unse­rer Vor­fah­ren stam­men­de Pesen­dor­fer Sal­be. Dies ist auch Medi­zin zum Anfas­sen: Tra­di­tio­nell bewähr­te Medi­zin sel­ber aus­zu­pro­bie­ren und die Wirk­sam­keit selbst zu bewer­ten. Sich aus den Ver­stri­ckun­gen mit der Schul­me­di­zin wie­der zu lösen, geht nur mit sol­chen klei­nen Schrit­ten, immer und immer wie­der. Fan­gen Sie an, wie­der sel­ber zu gehen, ob mit oder ohne Schmer­zen! Nicht umsonst hat die Autorin Ilo­na Ahr­lich ihr 2008 erschie­ne­nes Rheu­­ma-Büch­­lein hin­ter­grün­dig „Rheu­ma kann auch wie­der gehen“ beti­telt.

„Obwohl Behand­lung an einem loka­len, ana­to­mi­schen Ort anfängt, so kann sich ihr wei­te­rer Ein­fluss inner­halb der See­le aus­brei­ten. Behand­lung ist nicht von ana­to­mi­schen Gren­zen begrenzt, son­dern sie schließt die abs­trak­te Welt der Vor­stel­lun­gen, der Gefüh­le, der Gedan­ken und der gan­zen Lebens­er­fah­rung des Indi­vi­du­ums ein“ (nach Leder­mann Eyal Fun­da­men­tals to Manu­al The­ra­py: Phy­sio­lo­gy, Neu­ro­lo­gy and Psy­cho­lo­gy. Chur­chill-Livin­g­­s­tone, New York, 1996.).


Eine Viel­zahl von Erkran­kun­gen reagiert auf die äußer­li­che Anwen­dung der Arz­nei­stof­fe deut­lich bes­ser als bei aus­schließ­lich inner­li­cher Anwen­dung. Natür­lich wir­ken homöo­pa­thi­sche und spa­gi­ri­sche Arz­nei­mit­tel als Funk­ti­ons­mit­tel sys­te­misch. Der Ort der Appli­ka­ti­on scheint nicht von obers­ter Bedeutung.

Doch zeigt die Erfah­rung, dass sich ins­be­son­de­re bei Gelenk­be­schwer­den und Trau­men durch die äußer­li­che Anwen­dung ein wesent­lich schnel­le­rer Zugang errei­chen lässt und Sym­pto­me schnel­ler güns­tig zu beein­flus­sen sind. Gera­de bei Trau­men, z. B. durch Stoß oder Schlag ent­stan­den, ist nach initia­lem Küh­len um das Sta­di­um der Hyper­ämie etwas zu brem­sen, eine loka­le Unter­stüt­zung der Repa­ra­ti­ons­vor­gän­ge sinnvoll.

Durch eine anti­ent­zünd­li­che Wir­kung, die Stär­kung des venö­sen und lympha­ti­schen Abtrans­por­tes und die Ver­bes­se­rung der Hautat­mung lässt sich die Hei­lungs­pha­se deut­lich ver­kür­zen. Eine frü­her ein­set­zen­de Inter­ven­ti­on kann die Beschwer­de­dau­er oft deut­lich reduzieren.
Zudem wei­sen Sal­ben eine hohe Akzep­tanz bei den Pati­en­ten auf. Am Ort des Gesche­hens wird der Pati­ent sel­ber aktiv. Das ver­bes­sert die Com­pli­ance deutlich.

Eine Sal­be, die sich deut­lich in ihrer Zusam­men­set­zung und damit in ihrer Wirk­wei­se her­vor­hebt, ist die Pesen­dor­fer-Sal­be JSO. Sie ist ein Spe­zi­fi­kum für alle Erschei­nun­gen, die sich am Bewe­gungs­ap­pa­rat und an den Drü­sen zeigen.

Die Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO besteht aus meh­re­ren Ein­zel­kom­ple­xen. Jeder Kom­plex für sich erfüllt einen ganz bestimm­ten Zweck in die­ser Mischung. Und doch ist der Kom­plex mehr als die Sum­me sei­ner Ein­zel­be­stand­tei­le. Trotz­dem lohnt ein Blick auf die Zusammensetzung:

  • Ad2 Hama­me­lis cp JSO hat Bezug zum venö­sen Rück­fluss und hält so die Gefä­ße durchgängig.
  • Auch Popu­lus cp-Flu­id unter­stützt die venö­se Durch­blu­tung und den lympha­ti­schen Abtransport.
  • St5 Ber­be­ris cp JSO dient der Ent­gif­tung durch die Leber und regt die Leber­zel­len zur Sekre­ti­on von Gal­len­säu­ren an. Es unter­stützt die Leber in der (Harn-)Säureausscheidung.
  • Gw5 Coni­um cp JSO hält das Gewe­be elas­tisch und hilft bei der Regeneration.
  • Über Lf1 Echinacea cp JSO wird der Abtrans­port von Fremd­stof­fen mit der Lym­phe angeregt.

Sie erken­nen schon einen deut­li­chen Unter­schied zu den ent­we­der hyper­ämi­sie­ren­den oder pri­mär Schmerz­mit­tel ent­hal­ten­den Arthrose-Salben.

Die­ser kon­ge­nia­le Mix aus venö­ser Regu­lie­rung und Ent­stau­ung, Bin­de­ge­webs­drai­na­ge, Lymph­mit­tel und Ent­gif­tung sucht seinesgleichen.


Die Pesen­dor­fer-Sal­be JSO ist ein Spe­zi­fi­kum für alle Erschei­nun­gen, die sich am Bewe­gungs­ap­pa­rat und an den Drü­sen zei­gen. Ein gesun­der Stoff­wech­sel ist die Grund­la­ge für ein gesun­des Bewe­gungs­sys­tem und eine regel­ge­rech­te Drüsentätigkeit.

Der Name geht auf einen öster­rei­chi­schen Arzt – Dr. med Franz Pesen­dor­fer, Gmun­den, – zurück, der als exzel­len­ter Ken­ner der JSO-Kom­plex-Heil­wei­se die Rezep­tur die­ser Heil­sal­be erstellte.

Regis­trier­tes homöo­pa­thi­sches Arz­nei­mit­tel, daher ohne Anga­be einer the­ra­peu­ti­schen Indikation.

Packung mit 50 g Sal­be (N1) PZN 5957530
Packung mit 200 g Sal­be (N3) PZN 5957547


Gebrauchsinformation

Sehr geehr­te Pati­en­tin, sehr geehr­ter Patient!
Bit­te lesen Sie fol­gen­de Gebrauchs­in­for­ma­ti­on auf­merk­sam durch, da sie wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen dar­über ent­hält, was Sie bei der Anwen­dung die­ses Arz­nei­mit­tels beach­ten sol­len. Wen­den Sie sich bei Fra­gen bit­te an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gebrauchs­in­for­ma­ti­on

Pesendorfer-Salbe® JSO

Homöo­pa­thi­sches Arzneimittel

Zusam­men­set­zung

10 g Sal­be enthalten:
Wirk­stof­fe: Ber­be­ris (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,04444 g, Cha­mo­mil­la spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,04444 g, Coch­lea­ria offi­ci­na­lis spag. Krauß Dil. D4 0,04444 g, Nas­t­ur­ti­um offi­ci­na­le spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,04444 g, Sars­a­pa­ril­la spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,04444 g, Scro­phul­a­ria nodosa spag. Krauß Dil. D4 0,04444 g, Tus­si­la­go far­fa­ra e flo­ri­bus rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,04444 g, Vero­ni­ca offi­ci­na­lis spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,04444 g; Echinacea e radi­ce sicc. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,050 g, Ery­thraea cen­tau­ri­um ex plan­ta tota rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,050 g, Fucus vesi­cu­lo­sus (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,050 g, Humu­lus lupu­lus spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,050 g, Men­yan­thes (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,050 g, Oxa­l­is ace­to­sel­la spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,050 g, Pul­mo­na­ria offi­ci­na­lis spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,050 g, Sima­ru­ba (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,050 g; Achil­lea mil­le­fo­li­um spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,05714 g, Aes­cu­lus hip­po­casta­num spag. Krauß Dil. D4 (HAB V29) 0,05714 g, Ave­na sati­va spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,05714 g, Mal­va Sil­vestris (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,05714 g, San­gui­na­ria cana­den­sis spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,05714 g; Pim­pi­nella alba (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,080 g, Rhus toxi­coden­dron spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,080 g, Vince­to­xi­cum hirun­di­na­ria e radi­ce rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,080 g; Alt­haea (HAB 34) spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,08889 g, Alt­haea offi­ci­na­lis e foli­is rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,08889 g, Ervum lens ex semi­ne sicc. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,08889 g, Popu­lus alba ex cor­ti­ce et e gem­mae rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,08889 g, Popu­lus tremu­la ex cor­ti­ce et e gem­mae rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,08889 g, Sam­bu­cus nigra spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,08889 g; Hyd­ras­tis cana­den­sis spag. Krauß Dil. D4 (HAB V30) 0,10158 g; Hama­me­lis vir­gi­nia­na ex her­ba et e radi­ce rec. spag. Krauß Dil. D4 (HAB V28) 0,14603 g; Coni­um macu­la­tum spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,16889 g, Phy­to­l­ac­ca spag. Krauß Dil. D4 (HAB V27) 0,16889 g. Die Bestand­tei­le wer­den gemein­sam über die letz­te Stu­fe potenziert.

Sal­ben­grund­la­ge

Ben­zyl­al­ko­hol (Kon­ser­vie­rungs­mit­tel), Emul­gie­ren­der Cetyl­stearyl­al­ko­hol (Typ A) (Ph. Eur.), Dick­flüs­si­ges Par­af­fin, Octyl­do­de­ca­nol (Ph. Eur.), Wei­ßes Vase­lin, Gerei­nig­tes Wasser.

50 g /​ 200 g Sal­be zum Auf­tra­gen auf die Haut

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

ISO-Arz­nei­mit­tel GmbH & Co. KG
• Bun­sen­str. 6–10
• 76275 Ettlingen
www.iso-arzneimittel.de

Anwendungsgebiet

Regis­trier­tes homöo­pa­thi­sches Arz­nei­mit­tel, daher ohne Anga­be einer the­ra­peu­ti­schen Indikation.

Bei wäh­rend der Anwen­dung des Arz­nei­mit­tels fort­dau­ern­den Krank­heits­sym­pto­men ist medi­zi­ni­scher Rat einzuholen.

Gegenanzeigen

Wann dür­fen Sie die Sal­be nicht anwenden?

Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO darf nicht ange­wen­det wer­den, wenn eine Über­emp­find­lich­keit gegen Kamil­le, Schaf­gar­be oder ande­re Korb­blüt­ler, oder gegen Gift­su­mach­ge­wäch­se bekannt ist. Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO darf nicht ange­wen­det wer­den, wenn eine Unver­träg­lich­keit von Sal­ben­be­stand­tei­len, z. B. Cetyl­stearyl­al­ko­hol, bekannt ist. Sie­he auch unter Vor­sichts­maß­nah­men und Warnhinweise.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Der im Arz­nei­mit­tel ent­hal­te­ne Bestand­teil Cetyl­stearyl­al­ko­hol kann ört­lich begrenzt Haut­rei­zun­gen (z. B. Kon­takt­der­ma­ti­tis) her­vor­ru­fen. Die Anwen­dung darf nur auf intak­ter Haut erfol­gen. Der Kon­takt der Sal­be mit Augen, Schleim­häu­ten sowie tie­fen offe­nen Wun­den soll­te ver­mie­den wer­den. Nach dem Auf­tra­gen der Sal­be soll­ten die Hän­de gründ­lich gerei­nigt werden.

Warn­hin­weis: Wäh­rend der Anwen­dung von Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO soll eine inten­si­ve UV-Bestrah­lung (Lan­ge Son­nen­bä­der, Höhen­son­ne, Sola­ri­um) ver­mie­den werden.

Was ist bei Kin­dern zu berücksichtigen?

Zur Anwen­dung die­ses Arz­nei­mit­tels bei Kin­dern lie­gen kei­ne aus­rei­chend doku­men­tier­ten Erfah­run­gen vor. Es soll des­halb bei Kin­dern unter 12 Jah­ren nicht ange­wen­det werden.

Was müs­sen Sie in der Schwan­ger­schaft und Still­zeit beachten?

Da kei­ne aus­rei­chend doku­men­tier­ten Erfah­run­gen zur Anwen­dung in der Schwan­ger­schaft und Still­zeit vor­lie­gen, soll­te das Arz­nei­mit­tel nur nach Rück­spra­che mit dem Arzt ange­wen­det werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Wel­che ande­ren Arz­nei­mit­tel beein­flus­sen die Wir­kung von Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO? Wel­che Genuss­mit­tel, Spei­sen und Geträn­ke soll­ten Sie meiden?

Bis­her ist kei­ne Beein­flus­sung der Wir­kung durch ande­re Arz­nei­mit­tel bekannt.

All­ge­mei­ner Hin­weis: Die Wir­kung eines homöo­pa­thi­schen Arz­nei­mit­tels kann durch all­ge­mein schä­di­gen­de Fak­to­ren in der Lebens­wei­se und durch Reiz- und Genuss­mit­tel ungüns­tig beein­flusst wer­den. Falls Sie sons­ti­ge Arz­nei­mit­tel ein­neh­men, fra­gen Sie bit­te Ihren Arzt.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung

Die fol­gen­den Anga­ben gel­ten, soweit Ihnen Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO nicht anders ver­ord­net wurde:

Wie oft soll­ten Sie die Sal­be anwenden?

2- bis 3‑mal täg­lich auf die betrof­fe­nen Stel­len auf­tra­gen, ggf. auch als Sal­ben­ver­band. Bei der Anwen­dung als Sal­ben­ver­band nur luft­durch­läs­si­ge Mate­ria­li­en (Baum­wol­le) verwenden.

Wie soll­ten Sie die Sal­be anwenden?

Sie soll­ten die Sal­be dünn auf­tra­gen und leicht einmassieren.

Wie lan­ge soll­ten Sie die Sal­be anwenden?

Auch homöo­pa­thi­sche Medi­ka­men­te soll­ten ohne ärzt­li­chen Rat nicht über län­ge­re Zeit ange­wen­det werden.

Nebenwirkungen

Wel­che Neben­wir­kun­gen kön­nen bei der Anwen­dung von Pesen­dor­fer-Sal­be® JSO auftreten?

In sel­te­nen Fäl­len kön­nen loka­le Unver­träg­lich­keits­re­ak­tio­nen an der Haut, z. B. eine Kon­takt­der­ma­ti­tis, auftreten.

Hin­weis: Bei Anwen­dung von homöo­pa­thi­schen Arz­nei­mit­teln kön­nen sich die vor­han­de­nen Beschwer­den vor­über­ge­hend ver­schlim­mern (Erst­ver­schlim­me­rung). In die­sem Fall soll­ten Sie das Arz­nei­mit­tel abset­zen und Ihren Arzt befragen.

Wenn Sie Neben­wir­kun­gen beob­ach­ten, die nicht in die­ser Gebrauchs­in­for­ma­ti­on auf­ge­führt sind, tei­len Sie die­se bit­te Ihrem Arzt oder Apo­the­ker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels

Das Ver­falls­da­tum ist auf dem Behält­nis und der äuße­ren Umhül­lung ange­ge­ben. Bit­te ver­wen­den Sie das Arz­nei­mit­tel nicht mehr nach die­sem Datum.

Wie lan­ge ist das Arz­nei­mit­tel nach Anbruch der Tube haltbar?

Die Sal­be ist nach Öff­nung der Tube 6 Mona­te haltbar.

Sie haben ein homöo­pa­thi­sches Prä­pa­rat von ISO-Arz­nei­mit­tel erhal­ten. Die­ses Arz­nei­mit­tel ist nach den Vor­schrif­ten des offi­zi­el­len Homöo­pa­thi­schen Arz­nei­bu­ches (HAB) der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en für eine sorg­fäl­ti­ge Her­stel­lung (GMP) ange­fer­tigt worden.

Zur Her­stel­lung die­ses Arz­nei­mit­tels wur­den Heil­pflan­zen sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und nach ganz­heits­me­di­zi­ni­schen Gesichts­punk­ten zusam­men­ge­stellt. Die wert­vol­len Inhalts­stof­fe und heil­sa­men Kräf­te der ein­zel­nen Pflan­zen wer­den durch eine beson­de­re Auf­be­rei­tung gewon­nen. Dabei han­delt es sich um das spa­gi­ri­sche Her­stel­lungs­ver­fah­ren nach Krauß, abge­kürzt “spag. Krauß”. ISO-Arz­nei­mit­tel ver­fügt über jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung und Tra­di­ti­on in der Her­stel­lung spa­gi­ri­scher Kom­plex­mit­tel. Pati­en­ten und The­ra­peu­ten nut­zen die­se Mit­tel, weil sie sich auf die gleich blei­ben­de Qua­li­tät unse­rer Arz­nei­mit­tel ver­las­sen können.

Nach den Grund­sät­zen der ganz­heit­li­chen Medi­zin erfolgt jede Behand­lung mit einem indi­vi­du­ell auf den Pati­en­ten und sein jewei­li­ges Krank­heits­bild abge­stimm­ten Arz­nei­mit­tel. Dabei kön­nen die ver­schie­de­nen Arz­nei­mit­tel bei unter­schied­li­chen Erkran­kun­gen ein­ge­setzt wer­den. Die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen tra­gen die­ser Beson­der­heit Rech­nung. Sie legen fest, dass für regis­trier­te Arz­nei­mit­tel kei­ne all­ge­mein gül­ti­gen “Anwen­dungs­ge­bie­te” ange­ge­ben wer­den dür­fen, wie Sie es von ande­ren Arz­nei­mit­teln gewohnt sind.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Inter­net unter www.iso-arznei.de.

Homöo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel erhal­ten Sie aus­schließ­lich in der Apotheke.

Wir wün­schen Ihnen eine gute Besserung.

ISO-Arz­nei­mit­tel – Natur­heil­kund­li­che Prä­pa­ra­te mit Tra­di­ti­on und Zukunft

Arz­nei­mit­tel soll­ten für Kin­der unzu­gäng­lich auf­be­wahrt werden!

Darreichungsform und Packungsgrößen

Ori­gi­nal­pa­ckung mit 50 g Sal­be (N1)

Ori­gi­nal­pa­ckung mit 200 g Sal­be (N3)

Apo­the­ken­pflich­tig
Reg.-Nr.: 66126.00.00
Stand der Infor­ma­ti­on: Sep­tem­ber 2007

Der fol­gen­de Text „Fibro­my­al­gie“ aus Wiki­pe­dia ist unter der Lizenz ‘Crea­ti­ve Com­mons Attribution/​​Share Ali­ke’ ver­füg­bar; zusätz­li­che Bedin­gun­gen kön­nen anwend­bar sein. Ein­zel­hei­ten sind in den Nut­zungs­be­din­gun­gen beschrie­ben. Impressum.

Fibromyalgie

Klas­si­fi­ka­ti­on nach ICD-10
M79.70 Fibro­my­al­gie (M79.70 seit ICD-10-GM Ver­si­on 2023; zuvor M79.0)
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Ver­­­si­on 2019)
Klas­si­fi­ka­ti­on nach ICD-11
MG30.01 Chro­ni­sches aus­ge­dehn­tes Schmerzsyndrom 
ICD-11: Eng­lischDeutsch (Vor­ab­ver­si­on)
Druck­schmerz­haf­te paa­ri­ge ten­der points (ACR)

Fibro­my­al­gie oder Fibro­my­al­gie­syn­drom (FMS) (von latei­nisch fibra ‚Faser‘ und Myal­gie, von alt­grie­chisch μῦς mŷs, deutsch Mus­kel und ἄλγος álgos, deutsch Schmerz, „Mus­kel­schmerz“) ist ein Syn­drom aus­ge­brei­te­ter Schmer­zen in ver­schie­de­nen Kör­per­re­gio­nen, Schlaf­stö­run­gen und ver­mehr­ter Erschöpfung. 

Zu die­sen Kern­sym­pto­men kom­men eine Rei­he von Begleit­sym­pto­men wie Mor­gen­stei­fig­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen. Fibro­my­al­gie ist kei­ne ent­zünd­li­che Erkran­kung, son­dern vor­ran­gig eine Stö­rung der Schmerz­wahr­neh­mung und ‑ver­ar­bei­tung. Zur Dia­gno­se­stel­lung wird teil­wei­se die Unter­su­chung schmerz­haf­ter Druck­punk­te (ten­der points) genutzt, in zuneh­men­dem Maße liegt der Schwer­punkt jedoch auf Erfas­sung von Schmerz­zo­nen und wei­te­rer Kern- und Begleitsymptome. 

Die meis­ten Betrof­fe­nen sind Frau­en. Die Ursa­chen der Erkran­kung sind noch nicht auf­ge­klärt, es ist aber bekannt, dass bei Fibro­­my­al­­gie-Pati­en­­ten eine gene­rell erhöh­te Schmerz­emp­find­lich­keit, eine soge­nann­te zen­tra­le Sen­si­bi­li­sie­rung, vor­liegt. Medi­ka­men­tö­se The­ra­pien sind nicht eta­bliert, der Fokus der Behand­lung liegt auf Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bo­ten. Fibro­my­al­gie wur­de frü­her als Weich­teil­rheu­ma­tis­mus, auch Mus­kel­rheu­ma, bezeich­net und wird umgangs­sprach­lich ver­ein­zelt noch Weich­teil­rheu­ma genannt. 

Verbreitung

Nach Schät­zun­gen sind in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka etwa 0,5 bis 5,8 % der Bevöl­ke­rung vom Fibro­my­al­gie­syn­drom betrof­fen.[1] In Deutsch­land erfüll­ten 2013 rund 2 % der Bevöl­ke­rung for­ma­le Kri­te­ri­en des Fibro­my­al­gie­syn­droms, wobei das Geschlech­ter­ver­hält­nis aus­ge­gli­chen war. In kli­ni­schen Ein­rich­tun­gen sind „bis zu 80 % der Pati­en­tin­nen Frau­en im Alter von 40 bis 60“.[2]

Ursachen

Es wird als unwahr­schein­lich ange­nom­men, dass Fibro­my­al­gie auf einen ein­zel­nen Ursa­chen­fak­tor oder Aus­lö­ser zurück­ge­führt wer­den kann. Zur Ent­ste­hung der Stö­rung wer­den aktu­ell mul­ti­fak­to­ri­el­le Ent­wick­lungs­mo­del­le dis­ku­tiert. Wahr­schein­lich ist, dass eine Kom­bi­na­ti­on aus gene­ti­scher Ver­an­la­gung und ver­schie­de­nen psy­chi­schen, sozia­len und bio­lo­gi­schen Ein­flüs­sen zu der Krank­heit führt. 

Da Fibro­my­al­gie fami­li­är gehäuft auf­tritt, sind gene­ti­sche Mit­ur­sa­chen anzu­neh­men. Im Ver­dacht ste­hen ver­schie­de­ne Gene, die am Hirn­stoff­wech­sel betei­ligt sind, ins­be­son­de­re bei den Boten­stof­fen Sero­to­nin (am 5HT2-Rezep­­tor), Dopa­min und ande­ren Kat­echo­lami­nen. Aller­dings sind die­se Gen­va­ri­an­ten nicht spe­zi­fisch für die Fibro­my­al­gie.[3] Ent­­zün­d­­lich-rheu­­ma­­ti­­sche Erkran­kun­gen wie die Rheu­ma­to­ide Arthri­tis oder Lupus ery­the­ma­to­des gel­ten als eine wei­te­re Ursa­che. Daneben: 

Für die ein­zel­nen Fak­to­ren ist nicht klar, inwie­weit sie ursäch­lich mit der Ent­ste­hung der Krank­heit in Ver­bin­dung ste­hen.[4]

Pathophysiologie

Als Haupt­fak­tor in der Ent­ste­hung der Fibro­my­al­gie wird nerv­li­che Sen­si­ti­vie­rung (Sen­si­bi­li­sie­rung), ein­schließ­lich einer zen­tra­len Sen­si­ti­vie­rung, ange­se­hen.[5] Das bedeu­tet, dass die Schmerz­ver­ar­bei­tung im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem so gestört ist, dass das Gehirn Schmer­zen wahr­nimmt, ohne dass ein schä­di­gen­der Reiz vor­liegt, und dass die Schmerz­schwel­le sinkt, wodurch nor­ma­ler­wei­se nicht schmerz­haf­te Rei­ze als schmerz­haft wahr­ge­nom­men wer­den. Die­se Annah­me beruht auf ver­schie­de­nen patho­phy­sio­lo­gi­schen Befunden: 

So wur­den bei Erkrank­ten unter ande­rem im Ner­ven­was­ser ernied­rig­te Spie­gel von Sero­to­nin-Stoff­wech­sel­pro­duk­ten fest­ge­stellt. Neben Sero­to­nin wird auch die Rol­le ande­rer Hor­mo­ne und Neu­ro­trans­mit­ter wie bei­spiels­wei­se jene der Sub­stanz P oder des Wachs­tums­hor­mons Soma­to­tro­pin in der Ent­ste­hung der Fibro­my­al­gie untersucht. 

Gewe­be­stu­di­en des Unter­haut­bin­de­ge­we­bes bei Fibro­­my­al­­gie-Pati­en­­ten deu­ten auf eine ver­än­der­te Anzahl und Zusam­men­set­zung der sen­so­ri­schen Ner­ven­enden in die­ser Gewe­be­schicht hin. So scheint die Anzahl der frei­en Ner­ven­endi­gun­gen im All­ge­mei­nen gegen­über Nicht­er­krank­ten deut­lich ver­rin­gert zu sein (eng­lisch small fib­re patho­lo­gy). Gleich­zei­tig ist eine spe­zi­el­le Kate­go­rie die­ser Ner­ven­endi­gun­gen beson­ders zahl­reich vor­han­den. Hier­bei han­delt es sich um sol­che, die mit der Regu­la­ti­on der Durch­blu­tung des Unter­haut­bin­de­ge­we­bes in Zusam­men­hang ste­hen und die sich in der Nähe der soge­nann­ten arte­rio­­le-venule shunts (AVS) befin­den. Die­se Shunts sind klei­ne Gefäß­ver­bin­dun­gen zwi­schen Arte­rio­len und Veno­len und ermög­li­chen eine Regu­la­ti­on der Kör­per­tem­pe­ra­tur in die­ser Gewe­be­schicht. Es wird ver­mu­tet, dass die häu­fig beob­ach­te­ten Stö­run­gen in der Tem­pe­ra­tur­emp­fin­dung von Fibro­­my­al­­gie-Pati­en­­ten mit die­ser ver­än­der­ten Inner­va­ti­on des Unter­haut­bin­de­ge­we­bes im Zusam­men­hang ste­hen.[6][7]

Symptome

Im Zen­trum des Syn­droms ste­hen chro­ni­sche, also über meh­re­re Mona­te bestehen­de, Schmer­zen in meh­re­ren Kör­per­re­gio­nen, ein gestör­ter oder nicht erhol­sa­mer Schlaf und Müdig­keit bzw. ver­mehr­te Erschöpf­bar­keit.[8] Eine Stu­die der Deut­schen Fibro­my­al­gie­ver­ei­ni­gung ergab als häu­figs­te Beschwer­den Gelenk- und Mus­kel­schmer­zen an wech­seln­den Orten sowie Rücken­schmer­zen, Mor­gen­stei­fig­keit, „Zer­schla­gen­heit“ und mor­gens das Gefühl, schlecht geschla­fen zu haben, sowie Müdig­keit, gerin­ge Leis­tungs­fä­hig­keit, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen und Ver­gess­lich­keit.[9]

Das Fibro­my­al­gie­syn­drom geht häu­fig mit einer Depres­si­on ein­her. Zwi­schen 62 und 86 % der Pati­en­ten zei­gen im Lau­fe ihres Lebens Anzei­chen einer Depres­si­on.[10] Ins­be­son­de­re bei den berich­te­ten kogni­ti­ven Ein­schrän­kun­gen (wie Kon­­­zen­­tra­­ti­ons- und Gedächt­nis­stö­run­gen) ist unklar, inwie­weit sie auf Depres­sio­nen, Ängs­te oder uner­wünsch­te Neben­wir­kun­gen ver­wen­de­ter, im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem wir­ken­der Medi­ka­men­te zurück­zu­füh­ren sind.[11]

Diagnose

Die Dia­gno­se einer Fibro­my­al­gie gestal­tet sich recht schwie­rig, da sowohl Rönt­gen­bil­der als auch Labor­wer­te kei­nen ein­deu­ti­gen Auf­schluss geben, auch wenn sie zum Aus­schluss wich­ti­ger Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­sen hilf­reich sind. Die Dia­gno­se­stel­lung beruht daher auf den Befun­den der kör­per­li­chen Unter­su­chung und der Befra­gung der Pati­en­ten (Ana­mne­se).

Differentialdiagnosen

Vor der Dia­gno­se­stel­lung des Fibro­my­al­gie­syn­droms müs­sen eini­ge Krank­hei­ten aus­ge­schlos­sen wer­den, die ähn­li­che Sym­pto­me wie die Fibro­my­al­gie her­vor­ru­fen. Eini­ge davon, ins­be­son­de­re die ent­zünd­li­chen rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen, gehen oft gleich­zei­tig mit einem Fibro­my­al­gie­syn­drom ein­her oder ihm vor­aus. Die fol­gen­den Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­sen kön­nen in Betracht kom­men (Lis­te ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit).[12]

Labordiagnostik

Erge­ben sich aus der Ana­mne­se und der kör­per­li­chen Unter­su­chung Hin­wei­se auf das Vor­lie­gen einer der oben genann­ten Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­sen, kön­nen durch eine ziel­ge­rich­te­te Unter­su­chung des Blu­tes wei­te­re Erkennt­nis­se gewon­nen wer­den, etwa durch Bestim­mung von Hor­mo­nen und Ent­zün­dungs­pa­ra­me­tern. Erhöh­te Ent­zün­dungs­wer­te im Blut (Blut­sen­kungs­re­ak­ti­on, C‑reaktives Pro­te­in) spre­chen bei­spiels­wei­se für eine ent­zünd­li­che Erkran­kung – da die Fibro­my­al­gie kei­ne ent­zünd­li­che Erkran­kung ist, wären hier kei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten zu erwar­ten. Wei­te­re Unter­su­chun­gen soll­ten sich nach der ver­mu­te­ten Krank­heit rich­ten, eine wahl­lo­se Bestim­mung aller mög­li­chen Labor­wer­te ist nicht emp­feh­lens­wert, da Mar­ker, die auf bestimm­te Erkran­kun­gen hin­deu­ten (wie bei­spiels­wei­se anti­nu­kleäre Anti­kör­per oder Rheu­ma­fak­to­ren) auch bei Per­so­nen posi­tiv aus­fal­len, die über­haupt nicht an einer sol­chen Erkran­kung lei­den, wodurch die Dia­gno­se in die fal­sche Rich­tung gelenkt wer­den kann.[14]

Klinische Diagnosekriterien

Unge­fäh­re Lage der Druck­punk­te (ten­der points)

1990 leg­te das Ame­ri­can Col­lege of Rheu­ma­to­lo­gy (ACR) erst­mals Kri­te­ri­en vor, die die Dia­gno­se der Fibro­my­al­gie erleich­tern soll­ten. Berück­sich­tigt wur­den allei­ne die Schmer­zen: der Betrof­fe­ne muss­te von aus­ge­brei­te­ten, andau­ern­den Schmer­zen in meh­re­ren Kör­per­re­gio­nen berich­ten. Zudem defi­nier­te das ACR 18 „emp­find­li­che Stel­len“ oder Druck­punk­te (ten­der points), die bei Fibro­my­al­gie typi­scher­wei­se schmerz­haft sein kön­nen. Bei der kör­per­li­chen Unter­su­chung müs­sen nach den Kri­te­ri­en von 1990 min­des­tens elf der 18 Druck­punk­te emp­find­lich sein. Die Ein­füh­rung der Kri­te­ri­en wur­de in der Fach­welt zwar begrüßt, sie stie­ßen in der Pra­xis jedoch an Gren­zen. In der medi­zi­ni­schen Grund­ver­sor­gung wur­den die Druck­punk­te oft nicht unter­sucht, weil die Ärz­te ihre Dia­gno­se lie­ber an den ande­ren Sym­pto­men ori­en­tier­ten, oder die Unter­su­chung der Druck­punk­te wur­de falsch durch­ge­führt, was zu fal­schen Dia­gno­sen führ­te. Ein wei­te­rer Schwach­punkt der Kri­te­ri­en trat bei Pati­en­ten zuta­ge, deren Lei­den sich bes­ser­te. Bei die­sen konn­te die Dia­gno­se Fibro­my­al­gie nicht auf­recht­erhal­ten wer­den, wenn im Ver­lauf weni­ger als elf ten­der points schmerz­haft waren.[15]

Im Licht der Schwä­chen des ten­der points-Kon­zep­tes ver­öf­fent­lich­te das ACR 2010 neue Kri­te­ri­en, die von der Unter­su­chung von Druck­punk­ten Abstand nah­men und statt­des­sen auf der Erhe­bung von Schmerz­zo­nen und wei­te­rer Kern- und Begleit­sym­pto­me beru­hen. Dabei wird durch Befra­gung des Pati­en­ten die Anzahl schmerz­haf­ter Kör­per­re­gio­nen in den letz­ten sie­ben Tagen ermit­telt (hier­zu zäh­len: lin­ker und rech­ter Schul­ter­gür­tel, lin­ke und rech­te Hüf­te, lin­ker und rech­ter Kie­fer, lin­ker und rech­ter Ober­arm, lin­ker und rech­ter Unter­arm, lin­ker und rech­ter Ober­schen­kel, lin­ker und rech­ter Unter­schen­kel, obe­rer und unte­rer Rücken, Brust, Bauch und Nacken) und dar­aus ein Index zwi­schen 0 und 19 gebil­det („wide­spread pain index“, WPI; “Schmer­z­aus­deh­nungs­in­dex”). Zusätz­lich wird die Sym­ptom­schwe­re ermit­telt (die „sym­ptom seve­ri­ty sca­le“, SSS; Ska­la der Sym­ptom­schwe­re). Zu deren Ein­ord­nung wer­den den ande­ren drei Haupt­sym­pto­men (Erschöp­fungs­zu­stän­de, nicht erhol­sa­mer Schlaf und kogni­ti­ve Ein­schrän­kun­gen) Punkt­wer­te von 0 (kei­ne Beschwer­den) bis 3 (star­ke Beschwer­den) zuge­ord­net. Dar­über hin­aus­ge­hen­den Neben­sym­pto­men wer­den zur Ein­ord­nung ihres Aus­ma­ßes Punkt­wer­te von 0 (kei­ne Sym­pto­me) bis 3 (>25 Sym­pto­me) zuge­ord­net. Für die­se Schwe­­re-Ska­­la ergibt sich durch Zusam­men­rech­nen der vier Wer­te ein End­wert zwi­schen 0 und 12. Die Dia­gno­se des Fibro­my­al­gie­syn­droms kann nach die­sen Kri­te­ri­en gestellt wer­den, wenn der WPI min­des­tens 7 und die Sym­ptom­schwe­re min­des­tens 5 ist, oder wenn der WPI zwi­schen 3 und 6 liegt, die Sym­ptom­schwe­re aber min­des­tens 9 beträgt.[16]

Wide­spread Pain Index (WPI), 19 Schmerz­zo­nen, 2010 ACR

Die deut­schen Behand­lungs­leit­li­ni­en stel­len es frei, nach wel­chen Kri­te­ri­en die Dia­gno­se gestellt wird.[17]

Im Jahr 2016 wur­den die Fibro­­my­al­­gie-Kri­­te­ri­en über­ar­bei­tet und Wol­fe et al. kamen zu dem Schluss, dass sie eine gute Sen­si­ti­vi­tät und Spe­zi­fi­tät auf­wei­sen. Die Über­prü­fung kom­bi­nier­te medi­zi­ni­sche und Fra­ge­bo­gen­kri­te­ri­en, wodurch Fehl­klas­si­fi­zie­run­gen regio­na­ler Schmerz­stö­run­gen mini­miert und die vor­he­ri­ge Emp­feh­lung bezüg­lich dia­gnos­ti­scher Aus­schlüs­se auf­ge­ho­ben wur­de. Mit ande­ren Wor­ten: Die ärzt­li­chen Kri­te­ri­en gel­ten für die indi­vi­du­el­le Pati­en­ten­dia­gno­se und die Selbst­be­richts­ver­si­on der Kri­te­ri­en ist für die kli­ni­sche Dia­gno­se bei ein­zel­nen Pati­en­ten ungül­tig, gilt jedoch für For­schungs­stu­di­en. Durch die­se Ände­run­gen kön­nen die Kri­te­ri­en als dia­gnos­ti­sche Kri­te­ri­en fun­gie­ren und den­noch für die Klas­si­fi­zie­rung nütz­lich sein.[18]

Abgrenzung von somatoformen Störungen

Bis heu­te ist in der Wis­sen­schaft umstrit­ten, wie das Fibro­­my­al­­gie-Syn­­­drom ein­zu­ord­nen ist. Ver­tre­ter der Psych­ia­trie ord­ne­ten es den somat­o­for­men Stö­run­gen zu, was dar­an liegt, dass Pati­en­ten mit Fibro­my­al­gie die Kri­te­ri­en einer somat­o­for­men Stö­rung gemäß ICD-10 und DSM 4 erfül­len, und zwar anhal­ten­de kör­per­li­che Beschwer­den, ohne dass eine kör­per­li­che Grund­er­kran­kung fest­ge­stellt wer­den könn­te, sowie eine Beein­flus­sung des Krank­heits­ver­laufs durch psy­cho­so­zia­le Fak­to­ren. Ande­re For­scher leh­nen die Klas­si­fi­ka­ti­on der Fibro­my­al­gie als somat­o­for­me Stö­rung jedoch ab. Begrün­det wird dies zum einen mit dem Kon­zept der somat­o­for­men Stö­rung, die einen emo­tio­na­len oder psy­chi­schen Kon­flikt als zugrun­de­lie­gen­de Ursa­che der kör­per­li­chen Beschwer­den annimmt und damit im Prin­zip eine psy­chi­sche Erkran­kung ist. Ein sol­cher Kon­flikt lie­ge der Fibro­my­al­gie nicht zugrun­de. Zum ande­ren wer­den die ICD- und DSM-Kri­­te­ri­en als schwam­mig und inkon­sis­tent kri­ti­siert. Laut die­sen Wis­sen­schaft­lern han­delt es sich beim Fibro­my­al­gie­syn­drom um ein Kon­strukt mit bio­lo­gi­schen, psy­chi­schen und sozia­len Ein­fluss­fak­to­ren, das Über­schnei­dun­gen mit somat­o­for­men Stö­run­gen zeigt, jedoch nicht als sol­che zu ver­ste­hen sei.[19] Eine wei­te­re Kate­go­rie, in die das Fibro­­my­al­­gie-Syn­­­drom in der Lite­ra­tur manch­mal ein­ge­ord­net wird, sind die Funk­tio­nel­len Syn­dro­me (func­tion­al soma­tic syn­dro­me).[19][20]

Schlafmedizinische Aspekte

Die Fibro­my­al­gie wird in der Inter­na­tio­nal Clas­si­fi­ca­ti­on of Sleep Dis­or­ders (ICSD‑2, 2005) im Anhang A und in der Leit­li­nie Nicht erhol­sa­mer Schlaf/​​Schlafstörungen bei den Schlaf­stö­run­gen, die asso­zi­iert mit andern­orts klas­si­fi­zier­ten Erkran­kun­gen auf­tre­ten, auf­ge­führt, weil die Betrof­fe­nen wegen ihrer Beschwer­den häu­fig zum Schlaf­me­di­zi­ner über­wie­sen werden. 

Bei der Stö­rung des Schlafs han­delt es sich um eine Fol­ge der Grund­er­kran­kung, die als Ursa­che der Schlaf­stö­rung erkannt und behan­delt wer­den muss. Eine spe­zi­fi­sche schlaf­me­di­zi­ni­sche Dia­gnos­tik ist regel­mä­ßig nicht erfor­der­lich. In Ein­zel­fäl­len wur­den Schlaf-Wach-Rhyth­­mus­­stö­run­­gen ent­spre­chend dem irre­gu­lä­ren Typ beschrie­ben.[21]

Behandlung

Die Fibro­my­al­gie ist durch medi­zi­ni­sche Maß­nah­men nur begrenzt beein­fluss­bar und beschränkt sich zumeist auf eine sym­pto­ma­ti­sche Behand­lung. Ein Behand­lungs­kon­zept ist heu­te die mul­ti­mo­da­le Schmerz­the­ra­pie ent­spre­chend den Erkennt­nis­sen der moder­nen Schmerz­for­schung. Ziel der Maß­nah­men sind hier­bei die Erhal­tung oder Ver­bes­se­rung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit im All­tag und damit der Lebens­qua­li­tät sowie die Min­de­rung oder Lin­de­rung der Beschwer­den. Da es sich um ein lebens­lang bestehen­des Beschwer­de­bild han­deln kann, wer­den ins­be­son­de­re Behand­lungs­maß­nah­men emp­foh­len, die von Betrof­fe­nen eigen­stän­dig durch­ge­führt wer­den kön­nen (Selbst­ma­nage­ment), die kei­ne oder nur gerin­ge Neben­wir­kun­gen haben und deren lang­fris­ti­ge Wirk­sam­keit gesi­chert sein soll­te. So umfasst das heu­ti­ge Kon­zept meist eine Pati­en­ten­schu­lung, den Ein­satz von Medi­ka­men­ten in Ver­bin­dung mit Sport- und Funk­ti­ons­trai­ning, phy­si­ka­li­schen The­ra­pien sowie Psy­cho­the­ra­pie und Entspannungsmethoden. 

Eine neue Behand­lungs­me­tho­de könn­te die Nut­zung der Darm­mi­kro­bio­ta von gesun­den Men­schen sein. Das Mikro­bi­om von Fibro­­my­al­­gie-Pati­en­­ten unter­schei­det sich von dem ande­rer Men­schen und ver­än­dert die Schmerz­emp­find­lich­keit. Pati­en­ten, die Kap­seln mit leben­den Darm­bak­te­ri­en gesun­der Spen­der erhiel­ten, zeig­ten eine Lin­de­rung ihrer Schmer­zen. Ins­ge­samt berich­te­ten zwölf von ins­ge­samt vier­zehn Teil­neh­me­rin­nen über Ver­bes­se­run­gen bei Sym­pto­men wie Schmer­zen, Schlaf­stö­run­gen und Angst­zu­stän­den, wobei aller­dings Fati­gue als Neben­wir­kung auf­trat. Aller­dings wie­sen die Autoren die­ser Arbeit dar­auf hin, dass die Men­ge der Test­per­so­nen sehr gering war und somit wei­te­re Unter­su­chun­gen nötig sind.[22][23]

Medikamente

Da es an qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Stu­di­en zur medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie man­gelt und die wis­sen­schaft­li­che Evi­denz folg­lich gering ist, kom­men die inter­na­tio­na­len Leit­li­ni­en (von der kana­di­schen Schmerz­ge­sell­schaft, der EULAR und der AWMF) mit­un­ter zu abwei­chen­den The­ra­pie­emp­feh­lun­gen.[24]

Die größ­te Erfah­rung besteht mit dem tri­zy­kli­schen Anti­de­pres­si­vum Amit­ri­pty­lin, das zeit­lich befris­tet zur The­ra­pie chro­ni­scher Schmer­zen im Rah­men eines Gesamt­the­ra­pie­kon­zep­tes ein­ge­setzt wer­den kann. Unter Umstän­den kön­nen auch die Anti­epi­lep­ti­ka Pre­ga­ba­lin und Gaba­pen­tin oder das auch gegen den neu­ro­pa­thi­schen Schmerz wirk­sa­me Anti­de­pres­si­vum Dulo­xe­tin ver­wen­det wer­den.[25] Aus der Grup­pe der Anti­de­pres­si­va wer­den auch noch häu­fig Fluo­xe­tin oder Paro­xe­tin ein­ge­setzt.[26] Wei­te­re ein­zel­ne, aber noch nicht voll­kom­men gesi­cher­te Wir­kungs­nach­wei­se gibt es aus der Grup­pe der Anti­de­pres­si­va für Sert­ra­lin, Moclo­be­mid, Ven­la­fa­xin, Mir­ta­za­pin und Mil­na­ci­pran. Letz­te­res hat in den USA sogar eine Zulas­sung für die Indi­ka­ti­on Fibro­my­al­gie erhal­ten, aller­dings kei­ne in Euro­pa.[27]

Für den Ein­satz nicht­ste­ro­ida­ler Anti­rheu­ma­ti­ka (NSAR) lie­gen kei­ne Hin­wei­se auf eine Wirk­sam­keit bei Fibro­my­al­gie vor.[28] Mus­kel­re­la­xan­ti­en wer­den nicht emp­foh­len.[29] Der Ein­satz star­ker Opio­ide wird eben­falls nicht emp­foh­len. Das schwa­che Opio­id Tra­ma­dol hin­ge­gen wird in zwei aktu­el­len Leit­li­ni­en zur Schmerz­re­duk­ti­on emp­foh­len.[24]

Bewegung

Bewe­gungs­ori­en­tier­te Maß­nah­men stel­len einen wich­ti­gen Bau­stein in der The­ra­pie dar. Zur Schmerz­re­duk­ti­on emp­foh­len wird ein mode­ra­tes Aus­dau­er­trai­ning, zum Bei­spiel Wal­king, Rad­fah­ren, Schwim­men und Aqua­jog­ging, sowie ein Funk­ti­ons­trai­ning mit Übun­gen in Tro­­cken- und Was­ser­gym­nas­tik.[30] Eben­falls eine Emp­feh­lung gibt es für soge­nann­te medi­ta­ti­ve Bewe­gungs­for­men, also Tai-Chi, Chi Gong und Yoga.[31] Eine abge­stuf­te Emp­feh­lung gibt es für mode­ra­tes Kraft­trai­ning.[32] Gemäß deut­schen Leit­li­ni­en kön­nen auch Dehn­übun­gen und Vibra­ti­ons­trai­ning erwo­gen wer­den.[33]

Physikalische Therapien

Die deut­sche Leit­li­nie kommt zu posi­ti­ven Emp­feh­lun­gen für bäder­the­ra­peu­ti­sche Anwen­dun­gen, genau genom­men für das Baden in hei­ßem Was­ser, mine­ral­hal­ti­gem Was­ser und Meer­was­ser (Thalas­so).[34] Zu Stan­ger­bä­dern trifft sie wegen der unzu­rei­chen­den Daten­la­ge kei­ne Aus­sa­ge („offe­ne Emp­feh­lung“).[35]

In Bezug auf Wär­me­an­wen­dun­gen kann die Ver­wen­dung der Bio­sau­na oder von Infra­rot­ka­bi­nen erwo­gen wer­den.[36] Unklar ist der Nut­zen von Ganz­kör­per­wär­me­an­wen­dun­gen (z. B. durch Wär­me­pa­ckun­gen).[37] Von der Nut­zung von Käl­te­kam­mern rät die Leit­li­nie ab, aber es gebe ein­zel­ne Pati­en­ten, die davon pro­fi­tier­ten. Wei­te­re nega­ti­ve Emp­feh­lun­gen gibt es zu hyper­ba­rer Sau­er­stoff­the­ra­pie, Laser­the­ra­pie, Magnet­feld­the­ra­pie und trans­kra­ni­eller Magnet­sti­mu­la­ti­on.[38]

Entspannungsmethoden

Ent­span­nungs­ver­fah­ren wie die pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung, auto­ge­nes Trai­ning, Medi­ta­ti­on, Lach­yo­ga und wei­te­re Tech­ni­ken der Stress­be­wäl­ti­gung wer­den in Kom­bi­na­ti­on mit aero­bem Trai­ning emp­foh­len. Als allei­ni­ge The­ra­pie sind die­se Ver­fah­ren aller­dings unge­eig­net.[39]

Psychologische Maßnahmen

Psy­cho­lo­gi­sche Maß­nah­men wie Ver­hal­tens­the­ra­pie wer­den in der deut­schen Leit­li­nie für bestimm­te kli­ni­sche Kon­stel­la­tio­nen emp­foh­len, etwa bei kom­or­bi­den psy­chi­schen Stö­run­gen. In bis­he­ri­gen Arbei­ten erwie­sen sich die Effek­te der Ver­hal­tens­the­ra­pie auf Schmerz, Müdig­keit und gesund­heits­be­zo­ge­ne Lebens­qua­li­tät als gering. Das Neben­wir­kungs­ri­si­ko von Ver­hal­tens­the­ra­pie bei Fibro­my­al­gie ist noch unbe­kannt, eine Sym­ptom­zu­nah­me wird für mög­lich gehalten. 

Maß­nah­men wie Acht­sam­keits­ba­sier­te Stress­re­duk­ti­on, Ent­span­nungs­ver­fah­ren und the­ra­peu­ti­sches Schrei­ben soll­ten auf­grund der min­der­wer­ti­gen Evi­denz­la­ge nicht als ein­zi­ge The­ra­pie ange­wen­det wer­den. Sol­che Maß­nah­men kön­nen viel­mehr flan­kie­rend in ein mul­ti­mo­da­les The­ra­pie­kon­zept ein­ge­bet­tet wer­den.[40]

Ernährung

Die Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft sieht in ihrer Behand­lungs­leit­li­nie von 2019 kei­ne Bele­ge dafür, dass bestimm­te Ernäh­rungs­for­men (wie Vege­ta­ris­mus, Vega­nis­mus, glu­ten­freie Diät, Heil­fas­ten) einen posi­ti­ven Ein­fluss auf die Sym­pto­ma­tik haben. Aus­nah­men bil­den Pati­en­tin­nen mit Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät, bei denen glu­ten­freie Kost die Fibro­­my­al­­gie-Beschwer­­den bes­sern kann, sowie Über­ge­wich­ti­ge, die von einer Gewichts­re­duk­ti­on pro­fi­tie­ren. Von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln soll­te Abstand genom­men wer­den.[41]

Laut einer sys­te­ma­ti­schen Über­sichts­ar­beit von 2021, in der sechs Stu­di­en zu vega­ner oder vege­ta­ri­scher Ernäh­rung bei Fibro­my­al­gie ana­ly­siert wur­den, zeich­nen sich posi­ti­ve Effek­te einer über­wie­gend pflanz­li­chen (vega­nen oder vege­ta­ri­schen) Ernäh­rung bei Fibro­­my­al­­gie-Betrof­­fe­­nen ab. So könn­ten hier­durch bio­che­mi­sche Para­me­ter ver­bes­sert wer­den, eben­so wie Lebens­qua­li­tät, Schlaf, Schmerz­emp­fin­den bei Ruhe und all­ge­mei­ner Gesund­heits­sta­tus. Die­se posi­ti­ven Effek­te schei­nen bei einer Rück­kehr zu einer fleisch­hal­ti­gen Ernäh­rung wie­der zu schwin­den. Die Autoren der Über­sichts­ar­beit wei­sen aller­dings dar­auf hin, dass die Stu­di­en­ergeb­nis­se vor­sich­tig inter­pre­tiert wer­den müs­sen, da die ver­füg­ba­ren Stu­di­en ver­schie­de­ne Qua­li­täts­män­gel auf­wei­sen und nur gerin­ge Pati­en­ten­zah­len umfas­sen. Um den Nut­zen einer fleisch­lo­sen Ernäh­rung zu bele­gen, sei­en grö­ßer ange­leg­te, qua­li­ta­tiv höher­wer­ti­ge Stu­di­en erfor­der­lich.[42]

Prognose

Die Sterb­lich­keit ist bei Pati­en­ten mit Fibro­my­al­gie­syn­drom im Ver­gleich zur All­ge­mein­be­völ­ke­rung nicht erhöht.[43]

Geschichte

Beschrei­bun­gen mus­ku­los­ke­letta­ler Schmer­zen rei­chen bis ins 16. Jahr­hun­dert zurück. Hier führ­te Guil­laume de Baill­ou den Rheu­ma­tis­mus als Sam­mel­be­griff für Schmer­zen des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes ein. Im 18. Jahr­hun­dert kam der Begriff Mus­kel­rheu­ma­tis­mus auf. Die­ser wur­de für Schmer­zen ver­wen­det, die nicht von gelenk­zer­stö­ren­den Pro­zes­sen (wie Arthro­se oder rheu­ma­to­ider Arthri­tis) her­rühr­ten, somit fie­len die Sym­pto­me der Fibro­my­al­gie zusam­men mit ande­ren Schmerz­zu­stän­den in die­se Kate­go­rie. Auch die Poly­my­al­gia rheu­ma­ti­ca wur­de frü­her als „Mus­kel­rheu­ma­tis­mus“ bezeich­net.[44] Ab dem 19. Jahr­hun­dert began­nen Ärz­te, ver­schie­de­ne Unter­for­men des Mus­kel­rheu­ma­tis­mus zu beschrei­ben, wobei die­se frü­hen Defi­ni­ti­ons­ver­su­che vage blie­ben und eine Unter­schei­dung von ört­lich begrenz­ten und gene­ra­li­sier­ten Schmerz­for­men kaum ermög­lich­ten.[45] Im Lauf des Jahr­hun­derts wur­den Fibro­­my­al­­gie-typi­­sche Sym­pto­me wie die „emp­find­li­chen Stel­len“ (ten­der points) beschrie­ben.

Der bri­ti­sche Neu­ro­lo­ge Wil­liam Richard Gowers war wie vie­le sei­ner Zeit­ge­nos­sen vom Vor­lie­gen ent­zünd­li­cher Pro­zes­se über­zeugt und präg­te 1904 den Begriff Fibro­si­tis, wobei die Endung -itis bei Krank­heits­na­men für eine Ent­zün­dung steht. 

Am Ende der 1920er Jah­re und 1930 wur­den wei­te­re Begrif­fe vor­ge­schla­gen: Myo­fas­zii­tis, Myo­fi­bro­si­tis und Neu­ro­fi­bro­si­tis, die durch ihre Endun­gen wei­ter­hin auf einen ent­zünd­li­chen Pro­zess ver­wie­sen. Die­ser konn­te in der Fol­ge­zeit aber nie nach­ge­wie­sen wer­den, so dass 1976 der Begriff Fibro­my­al­gie vor­ge­schla­gen wur­de, der die Vor­stel­lung einer ent­zünd­li­chen Ursa­che fal­len lässt und bis heu­te ver­wen­det wird. Seit den 1980er Jah­ren sind die ten­der points, Schmer­zen, Schlaf­stö­run­gen und ande­re Beschwer­den als typisch für das Fibro­­my­al­­gie-Syn­­­drom aner­kannt. Mit der Ver­öf­fent­li­chung der Klas­si­fi­ka­ti­ons­kri­te­ri­en durch das Ame­ri­can Col­lege of Rheu­ma­to­lo­gy 1990 wur­de der wis­sen­schaft­li­che Aus­tausch über das Fibro­­my­al­­gie-Syn­­­drom erleich­tert. Der Man­gel an zuver­läs­si­gen appa­ra­ti­ven oder labor­che­mi­schen Dia­gno­se­instru­men­ten hat aber nicht nur die For­schung behin­dert, son­dern führt auch zu anhal­ten­den Zwei­feln an der Eigen­stän­dig­keit der Fibro­my­al­gie als Syn­drom. So ist das Fibro­­my­al­­gie-Syn­­­drom unter Ärz­ten und Medi­zin­stu­den­ten gering ange­se­hen. Pati­en­ten lei­den daher dar­un­ter, dass sie sich mit ihren Beschwer­den nicht ernst genom­men füh­len.[46]

Literatur

Pati­en­ten­li­te­ra­tur

  • Eva Fel­de, Ulri­ke S. Novot­ny: Schmerz­krank­heit Fibro­my­al­gie, so kom­men Sie rasch zur rich­ti­gen Dia­gno­se, lin­dern Sie erfolg­reich Ihre Schmer­zen, mit vie­len wert­vol­len Rat­schlä­gen für All­tag, Fami­lie und Beruf. ISBN 978–3‑8304–3259‑3.
  • Wolf­gang Brück­le: Fibro­my­al­gie. End­lich erken­nen – rich­tig behan­deln. Tri­as, Stutt­gart 2016. ISBN 978–3‑432–10028‑9.
  • Eber­hard Wormer: Fibro­my­al­gie. Die Schmerz­krank­heit erken­nen und erfolg­reich behan­deln. Man­kau, Mur­nau am Staf­fel­see 2014. ISBN 978–3‑86374–171‑6.

Fach­li­te­ra­tur

  • Win­fried Häu­ser u. a.: Fibro­my­al­gie­syn­drom: Klas­si­fi­ka­ti­on, Dia­gno­se und Behand­lungs­stra­te­gien. In: Deut­sches Ärz­te­blatt. Band 106, Nr. 23, 2009, S. 383–391 (aerzteblatt.de).
  • Erin Law­son, Mark S. Wal­lace (Hrsg.): Fibro­my­al­gia. Cli­ni­cal Gui­de­lines and Tre­at­ments. Sprin­ger, New York 2015. ISBN 978–3‑319–15819‑8.
  • Dawn A. Mar­cus, Atul Deodhar: Fibro­my­al­gia. A Prac­ti­cal Cli­ni­cal Gui­de. Sprin­ger, New York 2011. ISBN 978–1‑4419–1608‑2.
  • Micha­el Schä­fer: Zur Geschich­te des Neur­asthe­nie­kon­zep­tes und sei­ner moder­nen Vari­an­ten Chro­­ni­­que-Fati­­gue-Syn­­­drom, Fibro­my­al­gie sowie mul­ti­plen che­mi­sche Sen­si­ti­vi­tät. In: Fort­schrit­te der Neu­ro­lo­gie und Psych­ia­trie. Band 70, 2002, S. 572–580.
  • Lud­wig Heil­mey­er, Wolf­gang Mül­ler: Die rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen. In: Lud­wig Heil­mey­er (Hrsg.): Lehr­buch der Inne­ren Medi­zin. Sprin­­ger-Ver­­lag, Berlin/​​Göttingen/​​Heidelberg 1955; 2. Auf­la­ge eben­da 1961, S. 309–351, hier: S. 342–346: Der Weich­teil­rheu­ma­tis­mus (Fibro­si­tis, Mus­kel­rheu­ma­tis­mus, Myal­gie, Panniculitis).

Leit­li­ni­en

  • S3-Leit­li­nie Fibro­my­al­gie­syn­drom: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie der Deut­schen Inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Schmerz­the­ra­pie (DIVS). In: AWMF online (Stand 2017) Lang- und Kurz­fas­sung sowie eine „Pati­en­ten­leit­li­nie“ und einen Über­blick mit dem Titel „Das Wich­tigs­te in Kür­ze“, die sich an Men­schen mit Fibro­my­al­gie­syn­drom und deren Ange­hö­ri­ge wen­det und ergän­zend zum Arzt­ge­spräch Infor­ma­tio­nen bereithält.
  • G. J. Maclar­fa­ne et al.: EULAR revi­sed recom­men­da­ti­ons for the manage­ment of fibro­my­al­gia. In: Annals of the Rheu­ma­tic Dise­a­ses. Nr. 76, S. 318–328 (online, PDF).
Wik­tio­na­ry: Fibro­my­al­gie – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Übersetzungen
Com­mons: Fibro­my­al­gia – Samm­lung von Bil­dern und Videos

Einzelnachweise

  1. Sanam Kia, Ernet Choy: Update on Tre­at­ment Gui­de­line in Fibro­my­al­gia Syn­dro­me with Focus on Phar­ma­co­lo­gy. In: Bio­me­di­ci­nes. Band 5, Nr. 2, 8. Mai 2017, S. 20, doi:10.3390/biomedicines5020020, PMID 28536363, PMC 5489806 (frei­er Voll­text) – (eng­lisch, mdpi.com [abge­ru­fen am 20. Mai 2018]).
  2. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017) S. 16, 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  3. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms. S. 37. S3-Lei­t­­li­­nie, 1. Aktua­li­sie­rung von 2012. Online (PDF), abge­ru­fen am 5. Juli 2018.
  4. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017) S. 29 f., abge­ru­fen am 7. Okto­ber 2019.
  5. K. C. Fle­ming, M. M. Vol­ch­eck: Cen­tral sen­si­tiza­ti­on syn­dro­me and the initi­al eva­lua­ti­on of a pati­ent with fibro­my­al­gia: a review. In: Rambam Mai­mo­ni­des medi­cal jour­nal. Band 6, Num­mer 2, April 2015, S. e0020, doi:10.5041/RMMJ.10204, PMID 25973272, PMC 4422459 (frei­er Voll­text) (Review).
  6. N. Üçey­ler et al.: Small fib­re patho­lo­gy in pati­ents with fibro­my­al­gia syn­dro­me. In: Brain. Band 136, Nr. 6, 2013, S. 1857–1867, PMID 23474848 (eng­lisch).
  7. P. J. Albrecht et al.: Exces­si­ve pep­ti­der­gic sen­so­ry inner­va­ti­on of cuta­neous arte­rio­­le-venule shunts (AVS) in the pal­mar glab­rous skin of fibro­my­al­gia pati­ents: Impli­ca­ti­ons for wide­spread deep tis­sue pain and fati­gue. In: Pain Medi­ci­ne. Band 14, Nr. 6, 2013, S. 895–915, PMID 23691965 (eng­lisch).
  8. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017) S. 12., 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  9. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017) S. 12, 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
    W. Häu­ser, C. Zim­mer, E. Fel­de, V. Köll­ner: Was sind die Kern­sym­pto­me des Fibro­my­al­gie­syn­droms? In: Der Schmerz. Band 22, Nr. 2, 1. April 2008, ISSN 0932–433X, S. 176–183, doi:10.1007/s00482-007‑0602‑z (springer.com [abge­ru­fen am 20. Mai 2018]).
  10. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017) S. 14 f., 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  11. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017), S. 13, 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  12. Omar H. Hen­ri­quez, Devin Peck: Fibro­my­al­gia Dia­gno­sis. In: Erin Law­son, Mark S. Wal­lace (Hrsg.): Fibro­my­al­gia. Cli­ni­cal Gui­de­lines and Tre­at­ments. Sprin­ger, New York 2015. ISBN 978–3‑319–15819‑8. S. 32.
  13. Megan Strauch­man, Mark W. Mor­ning­star: Fluo­ro­qui­no­lo­ne toxi­ci­ty sym­ptoms in a pati­ent pre­sen­ting with low back pain. In: Cli­nics and Prac­ti­ce. Band 2, Nr. 4, 28. Novem­ber 2012, ISSN 2039–7275, doi:10.4081/cp.2012.e87, PMID 24765486, PMC 3981197 (frei­er Voll­text) – (eng­lisch).
    Bea­tri­ce Alex­an­dra Golomb, Hay­ley Jean Kos­lik, Alan J Redd: Fluo­ro­­qui­­no­­lo­­ne-indu­­ced serious, per­sis­tent, mul­ti­sym­ptom adver­se effects. In: BMJ Case Reports. Band 2015, 5. Okto­ber 2015, ISSN 1757–790X, doi:10.1136/bcr-2015–209821, PMID 26438672, PMC 4600819 (frei­er Voll­text) – (eng­lisch).
  14. Omar H. Hen­ri­quez, Devin Peck: Fibro­my­al­gia Dia­gno­sis. In: Erin Law­son, Mark S. Wal­lace (Hrsg.): Fibro­my­al­gia. Cli­ni­cal Gui­de­lines and Tre­at­ments. Sprin­ger, New York 2015. ISBN 978–3‑319–15819‑8. S. 32.
  15. Omar H. Hen­ri­quez, Devin Peck: Fibro­my­al­gia Dia­gno­sis. In: Erin Law­son, Mark S. Wal­lace (Hrsg.): Fibro­my­al­gia. Cli­ni­cal Gui­de­lines and Tre­at­ments. Sprin­ger, New York 2015. ISBN 978–3‑319–15819‑8. S. 26.
  16. Omar H. Hen­ri­quez, Devin Peck: Fibro­my­al­gia Dia­gno­sis. In: Erin Law­son, Mark S. Wal­lace (Hrsg.): Fibro­my­al­gia. Cli­ni­cal Gui­de­lines and Tre­at­ments. Sprin­ger, New York 2015. ISBN 978–3‑319–15819‑8. S. 26.
  17. S3-Leit­li­nie Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms der Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft. In: AWMF online (Stand 2017), S. 16, 2. Aktua­li­sie­rung, abge­ru­fen am 16. Juni 2018.
  18. Fre­de­rick Wol­fe, Dani­el J. Clauw, Mary-Ann Fitz­charles, Don L. Gol­den­berg, Win­fried Häu­ser, Robert L. Katz, Phil­ip J. Mea­se, Antho­ny S. Rus­sell, Irwin Jon Rus­sell, Bri­an Walitt: 2016 Revi­si­ons to the 2010/​​2011 fibro­my­al­gia dia­gno­stic cri­te­ria. In: Semi­nars in Arthri­tis and Rheu­ma­tism. Band 46, Nr. 3, 1. Dezem­ber 2016, ISSN 0049–0172, S. 319–329, doi:10.1016/j.semarthrit.2016.08.012 (sciencedirect.com [abge­ru­fen am 4. Febru­ar 2024]).
  19. a b W. Häu­ser, P. Hen­ningsen: Fibro­my­al­gia syn­dro­me: a somat­o­form dis­or­der? In: Euro­pean Jour­nal of Pain. Band 18, Nr. 8, Sep­tem­ber 2014, ISSN 1532–2149, S. 1052–1059, doi:10.1002/j.1532–2149.2014.00453.x, PMID 24453056 (eng­lisch, frei­er Voll­text auf researchgate.net).
  20. Richard May­ou, Andrew Far­mer: Func­tion­al soma­tic sym­ptoms and syn­dro­mes. In: BMJ : Bri­tish Medi­cal Jour­nal. Band 325, Nr. 7358, 3. August 2002, ISSN 0959–8138, S. 265–268, doi:10.1136/bmj.325.7358.265, PMID 12153926, PMC 1123778 (frei­er Voll­text).
  21. S3-Leit­li­nie Nicht erhol­sa­mer Schlaf/​​Schlafstörungen der Deut­schen Gesell­schaft für Schlaf­for­schung und Schlaf­me­di­zin (DGSM). In: AWMF online (Stand 2009)
  22. Natu­re, 24 April 2025: Baff­ling chro­nic pain eases after doses of gut micro­bes. A small, preli­mi­na­ry tri­al and stu­dies in mice draw links bet­ween fibro­my­al­gia and altera­ti­ons of the gut micro­bio­me. Natu­re, 24 April 2025.
  23. Wei­hua Cai, May Had­dad, Rana Had­dad, Inbar Kes­ten, Tse­e­la Hoff­man, Reut Laan, Sus­an West­fall, Manon Defaye, Nas­ser S. Abdul­lah, Cal­vin Wong, Nico­le Brown, Shan­non Tans­ley, Kevin C. Lis­ter, Meh­di Hoosh­man­di, Feng Wang, Lou­is-Eti­en­­ne Loren­zo, Volo­dya Hov­han­ni­syan, David Ho-Tieng, Vib­hu Kumar, Behrang Sha­rif, Bava­ni­tha Thurai­ra­jah, Jona­than Fan, Tali Sahar, Char­lot­te Clay­ton, Neil Wu, Ji Zhang, Hag­gai Bar-Yoseph, Mile­na Pitash­ny, Emer­son Krock, Jef­frey S. Mogil, Masha Pra­­ger-Khou­­­torsky, Phil­ip­pe Ségué­la, Chris­to­phe Altier, Irah L. King, Yves De Koninck, Nicho­las J.B. Bre­re­ton, Emma­nu­el Gon­za­lez, Yoram Shir, Amir Min­er­bi, Arka­dy Khou­torsky: The gut micro­bio­ta pro­mo­tes pain in fibro­my­al­gia. In: Neu­ron. April 2025, doi:10.1016/j.neuron.2025.03.032 (elsevier.com [abge­ru­fen am 27. April 2025]).
  24. a b Sanam Kia, Ernet Choy: Update on Tre­at­ment Gui­de­line in Fibro­my­al­gia Syn­dro­me with Focus on Phar­ma­co­lo­gy. In: Bio­me­di­ci­nes. Band 5, Nr. 2, 8. Mai 2017, S. 20, doi:10.3390/biomedicines5020020, PMID 28536363, PMC 5489806 (frei­er Voll­text) – (eng­lisch, mdpi.com [abge­ru­fen am 24. Novem­ber 2019]).
  25. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 105 ff. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 4. August 2021 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  26. Les­ley M. Arnold: Bio­lo­gy and the­ra­py of fibro­my­al­gia. New the­ra­pies in fibro­my­al­gia. In: Arthri­tis rese­arch & the­ra­py. Band 8, Num­mer 4, 2006, S. 212, doi:10.1186/ar1971, PMID 16762044, PMC 1779399 (frei­er Voll­text) (Review).
  27. Med­know­ledge: Das Anti­de­pres­si­vum Mil­na­ci­pran bei Fibro­my­al­gie. (Memen­to vom 8. Janu­ar 2016 im Inter­net Archi­ve) 2010.
  28. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 117. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF), zuletzt abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  29. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 117. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 20. Mai 2018.
  30. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 61 ff. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  31. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 134. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  32. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 67. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  33. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 70 f. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  34. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 68. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  35. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 80. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  36. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 72. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  37. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 79. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  38. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 76 ff. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 7. Okto­ber 2019 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 28. Okto­ber 2019.
  39. S3-Leit­li­nie Fibro­my­al­gie­syn­drom: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie der Deut­schen Inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Schmerz­the­ra­pie (DIVS). In: AWMF online (Stand 2012)
  40. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 97. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 4. August 2021 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 1. Juni 2018.
  41. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms., S. 136, 139 f. S3-Lei­t­­li­­nie, 2. Aktua­li­sie­rung von 2017. Online (PDF) (Memen­to vom 4. August 2021 im Inter­net Archi­ve), zuletzt abge­ru­fen am 24. Novem­ber 2019.
  42. Yolan­da Nadal-Nicolás, Lau­ra Miral­­les-Amorós, María Mar­­tí­­­nez-Olci­­na, María Sán­chez-Orte­­ga, Juan Mora: Vege­ta­ri­an and Vegan Diet in Fibro­my­al­gia. A Sys­te­ma­tic Review. In: Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health. Band 18, Nr. 9, 6. Mai 2021, ISSN 1660–4601, S. 4955, doi:10.3390/ijerph18094955, PMID 34066603 (eng­lisch).
  43. Deut­sche Schmerz­ge­sell­schaft: Defi­ni­ti­on, Patho­phy­sio­lo­gie, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Fibro­my­al­gie­syn­droms. 2. Aktua­li­sie­rung, 2017, online ver­füg­bar; zuletzt abge­ru­fen am 14. August 2025, S. 19
  44. Lud­wig Heil­mey­er, Wolf­gang Mül­ler: Die rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen. In: Lud­wig Heil­mey­er (Hrsg.): Lehr­buch der Inne­ren Medi­zin. Sprin­­ger-Ver­­lag, Berlin/​​Göttingen/​​Heidelberg 1955; 2. Auf­la­ge eben­da 1961, S. 309–351, hier: S. 342: Intra­mus­ku­lä­re Fibro­si­tis („Myo­si­tis“, „Mus­kel­rheu­ma­tis­mus“).
  45. F. Fat­ma Ina­ni­ci, Muham­mad B. Yunus: Histo­ry of fibro­my­al­gia: Past to pre­sent. In: Cur­rent Pain and Hea­da­che Reports. 8, 2004, S. 369, doi:10.1007/s11916-996‑0010‑6.
  46. Dawn A. Mar­cus, Atul Deodhar: Fibro­my­al­gia. A Prac­ti­cal Cli­ni­cal Gui­de. Sprin­ger, New York 2011. ISBN 978–1‑4419–1608‑2. S. 3–7.

Bitte Ihre Frage, Anmerkung, Kommentar im folgenden Feld eingeben