Straußsaflor

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Strauß­sa­flor, Cart­ha­mus corym­bo­sus, L. [Mori­son, hist. pl. III. tab. 33. f. 17] mit zahl­rei­chen Blu­men in fla­chen Sträu­ßern, ein Kraut mit peren­ni­ren­der Wur­zel in Spa­ni­en, Apu­li­en und Grie­chen­land ein­hei­misch, wel­ches in unsern Gär­ten im Heu- und Ern­te­mo­nat blau blüht.

Der Saft der äus­ser­lich und inner­lich brau­nen, höchst scharf schme­cken­den Wur­zel (Rad. Cha­mae-leon­tis nigri) erregt auf die Haut äus­ser­lich ange­bracht, nach eini­gen Stun­den das uner­träg­lichs­te Jucken und Bren­nen nebst hohe Röthe. Auf den Kamm gestri­chen, und den Kopf der Kin­der damit aus­ge­kämmt, soll er die Läu­se töden.