Sternhyazinthsquille

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Stern hya­zinths­quil­le, Scil­la Lili­o­h­ya­c­in­thus, L. [Lobel. Icon. 101] mit schup­pi­ger Wur­zel, ein in Spa­ni­en und auf den pyre­näi­schen Gebir­gen ein­hei­mi­sches Kraut mit mehr­jäh­ri­ger Wur­zel, wel­ches in un-sern Gär­ten blau oder blau­röth­lich blüht.

Die der Lili­en­zwie­bel ähn­li­che nur gelb­lich­te, läng­lich­te, klei­ne­re, schup­pich­te Wur­zel (Rad. Lili­o­hya-cyn­thi, Hya­c­in­thi stel­la­ti) will man in ältern Zei­ten beim äus­sern Gebrau­che erwei­chend (?) zert­hei­lend und auf­lö­send befun­den haben. Wenn Thie­re von dem Krau­te fres­sen, sol­len sie, unter Anschwel­lung des Kop­fes, ster­ben, wel­ches gro­ße, auch in ihrer Zwie­bel lie­gen­de, nur noch unbe­kann­te Heil­kräf­te vor­aus­setzt, womit aber die Ver­su­che sehr behut­sam anzu­stel­len sind.