Schneeballschwelke

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Schnee­ball­schwel­ke, Vib­ur­num Opu­lus, L. [Flor. dan. tab. 661.] mit gel­app­ten Blät­tern, und Drü­sen an den Blu­men­stie­len, ein auf acht­zehn Schuh hoher baum­ar­ti­ger Strauch an den Ufern flie­ßen­der Was­ser und in sump­fi­gen Gebü­schen, wo er vom Mai an weiß blüht.

Die Alten wol­len von dem destil­lir­ten Was­ser der Blu­men (Flo­res Opu­li, Sam­bu­ci aqua­ti­cae) eine harn­trei­ben­de und von den bit­ter zusam­men­zie­hend schme­cken­den Bee­ren eine eme­ti­sche Kraft beob­ach­tet haben. Die gan­ze Pflan­ze riecht übel.