Wegwarte: Die „Blaue Blume“ der Romantik

Die Wegwarte ist die "Blaue Blume"

Die „Blaue Blu­me“ im unvoll­ende­ten Roman „Hein­rich von Ofter­din­gen“ des roman­ti­schen Dich­ters Nova­lis (1772–1801) ist wohl das stärks­te und gleich­zei­tig geheim­nis­volls­te Bild, das die Roman­tik (ab Ende des 18. Jahr­hun­derts) unse­rer Kul­tur ein­ge­prägt hat. Nova­lis führt die geheim­nis­vol­le blaue Blu­me in einem Selbst­ge­spräch des jun­gen Roman­hel­den Hein­rich wie folgt ein: …  Nicht die Schät­ze sind es, … Wei­ter­le­sen …

Wegwarte (Cichorium intybus): Monographie

Die Blaue Blume der Romantik: Wegwarte

Die Weg­war­te (Cicho­ri­um inty­bus) macht ihrem Namen alle Ehre: Beson­ders zur Blü­te­zeit Ende Juni bis in den Sep­tem­ber hin­ein, ist sie an Wegen aller Art gut zu bewun­dern. Denn sie „war­tet“ und blüht sowohl an gro­ßen Auto­bah­nen und Land­stra­ßen, wie auch an klei­ne­ren oder grö­ße­ren Spa­­zier- oder Fahr­rad­we­gen. Dabei kann der Ein­druck ent­ste­hen, dass sie … Wei­ter­le­sen …

Therapie mit Mistelextrakten bei Patientinnen mit Mammakarzinom als Ergänzung zur konventionellen Krebstherapie im Vergleich zur konventionellen Krebstherapie allein.

Mistel - Viscum album

Schrif­ten­rei­he Health Tech­no­lo­gy Assess­ment (HTA) In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Medi­zi­ni­sche Wirk­sam­keit und Sicher­heit, Kos­ten und Kos­ten­ef­fek­ti­vi­tät, Pati­en­ten- und sozia­le Aspek­te, ethi­sche Bewer­tung (→ PDF-Ver­­­si­on ←) Petra Schnell-Inder­s­t1, Caro­li­ne Steigenberger1, Mar­cel Mertz2 3, Ilvie Otto2, Mag­da­le­na Flat­scher-Thö­ni1, Uwe Siebert1, 3, 4 Die­ser HTA-Bericht ist publi­ziert in der DAHTA-Daten­­­bank des BfArM (www.dimdi.de – HTA). Die HTA-Berich­­te des BfArM … Wei­ter­le­sen …

Stiefmütterchen /​ Stiefmütterchenkraut

Name:Stiefmütterchen/​Stiefmütterchenkraut Latei­ni­scher Name: Vio­la tricolor/​​Herba Vio­lae tri­co­lo­ris Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist im gemä­ßig­ten Eura­si­en, d.h. süd­lich bis zum Mit­tel­meer und Vor­der­in­di­en und nörd­lich bis Island, hei­misch. Sie wird in Hol­land und Frank­reich kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei ver­schie­dens­ten Haut­er­kran­kun­gen, vor allem bei Milch­schorf und Ekze­men von Klein­kin­dern, bei Katar­rhen der Luft­we­ge, die mit Fie­ber und tro­cke­nem Hus­ten … Wei­ter­le­sen …

Adonisröschen

Ado­nis­roes­chen (Ado­nis ver­na­lis) Name: Ado­nis­rös­chen Latei­ni­scher Name: Ado­nis ver­na­lis Ver­brei­tungs­ge­biet: Die sibi­risch-ost­eu­ro­­päi­­sche Step­pen­pflan­ze kommt nörd­lich bis zum Zen­tralu­ral und Süd­ost­schwe­den und im mitt­le­ren Euro­pa beschränkt auf die Strom­ge­bie­te von Weich­sel und Oder bis hin zu Main und Rhein vor. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Herz­in­suf­fi­zi­enz leich­ten Gra­des und bei ner­vö­sen Unru­he­zu­stän­den durch funk­tio­nel­le Herz­be­schwer­den. Neben­wir­kun­gen: Bei Über­do­sie­rung Übel­keit, Erbre­chen, … Wei­ter­le­sen …

Spargelkraut

Spar­gel­kraut (Aspa­ra­gi her­ba) Name: Spar­gel­kraut Latei­ni­scher Name: Aspa­ra­gi her­ba Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze kommt in Mit­­tel- und Süd­eu­ro­pa, Vor­der­asi­en, im west­li­chen Sibi­ri­en und Nord­afri­ka vor, wird aber in zahl­rei­chen Län­dern kul­ti­viert. Anwen­dungs­ge­bie­te: Zube­rei­tun­gen aus Spar­gel­kraut wer­den als “was­ser­trei­ben­des Mit­tel” ange­wen­det. Neben­wir­kun­gen: In sehr sel­te­nen Fäl­len kann es zu all­er­gi­schen Haut­re­ak­tio­nen kommen.

Eukalyptus

Euka­lyp­tus­blät­ter (Folia Euca­lyp­ti) Name: Euka­lyp­tus­blät­ter Latei­ni­scher Name: Folia Euca­lyp­ti Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze ist in Aus­tra­li­en und Tas­ma­ni­en hei­misch, wird heu­te aber in eini­gen sub­tro­pi­schen Gebie­ten Süd­eu­ro­pas, Afri­kas, Asi­ens und Ame­ri­kas ange­baut. Anwen­dungs­ge­bie­te: Inne­re Anwen­dung bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten der obe­ren Atem­we­ge. Äuße­re Anwen­dung bei rheu­ma­ti­schen Beschwer­den. Neben­wir­kun­gen: In sel­te­nen Fäl­len kommt es zu Übel­keit, Erbre­chen und Durchfall.

Tompinambur (Helianthus tuberosus)

Tom­pinam­bur­blü­te: Die “klei­ne” Son­nen­blu­me Name: Tom­pinam­bur Latei­ni­scher Name: Heli­an­thus tubero­sus Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze stammt aus Nord- und Mit­tel­ame­ri­ka und kam im 17. Jahr­hun­dert nach Euro­pa. Dort war die süss­lich schme­cken­de Knol­le bald als Nah­rungs­mit­tel sehr beliebt. Anwen­dungs­ge­biet: Die Knol­le kann roh, gekocht oder frit­tiert wie Kar­tof­feln zube­rei­tet wer­den. Der Inhalt­stoff Inu­lin ist für Dia­be­ti­ker beson­ders … Wei­ter­le­sen …

Mistel

Mis­tel (Vis­cum album) Name: Mis­tel Latei­ni­scher Name: Vis­cum album Ver­brei­tungs­ge­biet: Die Pflan­ze kommt vor­wie­gend in Euro­pa und bis um Iran hin vor. Sie fehlt in Aus­tra­li­en und Ame­ri­ka. Sie wird in Mit­tel­eu­ro­pa und in Chi­na ange­baut. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei Blut­hoch­druck, zur Leis­tungs­ver­bes­se­rung des Alters­herz (zusam­men mit Weiß­dorn), bei Arthro­sen. Neben­wir­kun­gen: Kei­ne bekannt Mis­tel­prä­pa­ra­te gegen Krebs

Herbstzeitlose

Herbst­zeit­lo­se (Col­chi­cum autum­na­le) Name: Herbst­zeit­lo­se Latei­ni­scher Name: Col­chi­cum autum­na­le Ver­brei­tungs­ge­biet: Die mit­tel­eu­ro­päi­sche Pflan­ze kommt nord­wärts bis Irland, Eng­land, Nord­deutsch­land, Süd­po­len, die Ukrai­ne, Bul­ga­ri­en, die euro­päi­sche Tür­kei und süd­wärts bis Nord­spa­ni­en, Mit­tel­asi­en und Alba­ni­en vor. Anwen­dungs­ge­bie­te: Bei aku­tem Gicht­an­fall und fami­liä­rem Mit­tel­meer­fie­ber. Neben­wir­kun­gen: Da die Pflan­ze gif­tig ist, kann es zu Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen kom­men, z. B. zu Durch­fall, … Wei­ter­le­sen …