Berggrün

Berg­grün, (grü­ne Erde, viri­de mon­ta­num, ter­ra viri-dis) ein vor­züg­lich in Tyrol gegrab­ner Kup­fer­kalk, wel­cher durch Aus­hal­ten, Pochen und Schläm­men zur Mahl­er­far­be vor­be­rei­tet wird.

Berggeißwedel

Berg­geiß­we­del, Spi­raea arun­cus L. [Pal­las flor. ross. T. 26] mit drei­fach zusam­men­ge­setz­ten Blät­tern, Ris­pen­blu­men­sträu­sern und ganz getrenn­ten Geschlech­tern, ein mehr­jäh­ri­ges Gewächs, wel­ches in Deutsch­land in feuch­ten, dun­keln, ber­gich­ten Wäl­dern zu fin­den ist, bis sechs Schu­he hoch wächst, und den Som­mer hin­durch blüht. Alle Thei­le haben einen ange­neh­men Geruch. Man hat ehe­dem Blät­ter, Blu­men und Wur­zel davon … Wei­ter­le­sen …

Berggaraffel

Berg­ga­raf­fel, Geum mon­ta­num L. [Jacq. fl. aus­tr. 4. T. 373.] mit ein­zel­ner, geneig­ter Blu­me, läng­lich­ter Frucht und rau­chen, gera­den Gran­nen, ein auf den höchs­ten Alpen­spit­zen des gemä­sig­ten Euro­pa unter Sträu­chern wach­sen­des mehr­jäh­ri­ges Kraut, wel­ches sei­ne gro­ße glän­zend gel­be Blu­me im Juni zeigt. Die hol­zi­ge, dicke, schwar­ze, zase­ri­ge Wur­zel (rad. caryo­phyl­la­tae alpinae) hat einen zusam­men­zie­hen­den Geschmack und … Wei­ter­le­sen …

Berggamander

Berg­ga­man­der, Teu­cr ium mon­ta­num L. [Zorn pl. med. Tab. 362.] mit Blu­men­sträu­sern am Ende der Sten­gel und lan­zet­för­mi­gen, glatt­ran­di­gen, auf der Unter­sei­te fil­zi­gen Blät­tern, ein in Deutsch­land und dem tem­per­ir­ten Euro­pa an son­nich­ten, stei-nich­­ten und ber­gich­ten Stel­len befind­li­ches nie­der­lie­gen­des Gewächs, wel­ches im Brach- und Heu­mo­nat blüht, und hie oder da offi­zi­nell seyn soll.

Bergflockblume

Berg­flock­blu­me, Cen­tau­rea mon­ta­na L. [Jacq. fl. aus­tr. 4. Tab. 371.] mit sehr ein­fa­chem Sten­gel, her­ab­lau­fen­den, lan­zet­för­mi­gen Blät­tern und sägen­ar­tig gezahn­ten Kelch­schup­pen. Die­se fort­wäh­ren­de Pflan­ze wächst auf den Alpen des tem­per­ir­ten Europa’s wild, blüht im Mai und Juni, und läßt sich leicht fort­pflan­zen. Die denen der Korn­flock­blu­me ähn­li­chen blau­en, nur etwas grös­sern und ins Vio­let­te fal­len­den … Wei­ter­le­sen …

Bergchinabaum

Berg­chi­n­a­baum, Cin­cho­na mon­ta­na L. [Badier journ. de phys. 1789. Fevr. p. 129. Tab. 1.] mit eiför­mi­gen, auf bei­den Sei­ten glat­ten Blät­tern, unter­wärts in eine Schei­de zusam­men­ge­wach­se­nen Neben­blätt­chen, und an den Spit­zen ste­hen­den Blü­t­hen-sträu­­sern, deren Blu­men­kro­nen glatt sind, ein in Gua­de­lou­pe und Mar­ti­ni­que ein­hei­mi­scher hoher und star­ker Baum. Die Rin­de (cort. chin­chinae piton, chinae mon­­ta-nae, quin­quinae piton) … Wei­ter­le­sen …

Bergblau

Berg­blau, (coe­rul. mont.) ein mit Luft­säu­re ver­erz­ter Kup­fer­kalk, wel­cher gewöhn­lich aus Tyrel kömmt, wo man ihn durch Aus­hal­ten, Pochen und Schlem­men zur Mahl­er­far­be vor­be­rei­tet. Der bes­te ent­hält im Hun­dert 25 Thei­le Luftsäure.

Bergbenediktenwurzel

Berg­be­ne­dik­ten­wur­zel, Wie­sen­ga­raf­fel, auch zuwei­len Berggaraffel.