Ger­hard Mad­aus: Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heil­mit­tel. Ver­lag Georg Thie­me, Leip­zig, 1938
(Ori­gi­nal, voll­stän­dig erhal­ten) – bei eBay zu ver­kau­fenRezen­si­on 1938, Archiv der Pharmazie

Eryngium aquaticum – Seite 2 von 4 – Monographie Madaus

Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heilmittel
Mono­gra­phie Eryn­gi­um aqua­ti­cum (Sei­te 2 von 4)
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Botanisches:

Die Hei­mat der Pflan­ze ist Nord­ame­ri­ka. Sämt­li­che Blät­ter sind par­al­lel­ner­vig. Grund­blät­ter über der bis 10 cm lan­gen Schei­de plötz­lich ver­schmä­lert, dann all­mäh­lich in die line­al-lan­zett­li­che, nach der Spit­ze lang und all­mäh­lich ver­schmä­ler­te, sehr spit­ze Sprei­te erwei­tert, bis 75 cm lang, in der Mit­te oder sehr wenig dar­über am brei­tes­ten, bis 3 cm breit, am gan­zen Ran­de gleich­mä­ßig dor­nig-bors­tig bewim­pert, die unters­ten (längs­ten) Bors­ten etwa 10 mm lang. Sten­gel kräf­tig, bis über 1 ½ m hoch, an der Spit­ze spär­lich­äs­tig und in eine vier- bis sechs­strah­li­ge Trug­dol­de mit noch­mals dreigab­li­gen Strah­len aus­lau­fend. Köp­fe eiför­mig-kuge­lig, bis 20 mm lang. An Ufern der Flüs­se und Sümp­fe und an über­schwemm­ten Stel­len ist die Pflan­ze zu fin­den. Sie blüht im Juli und August.

Was­ser-Mann­streu
(etwa 2/​5 nat. Gr.)
Eryn­gi­um aqua­ti­cum Michx.
Umbel­li­fer­ae

Geschichtliches und Allgemeines:

Eryn­gi­um aqua­ti­cum scheint ein altes Mit­tel der Metho­dis­ten­pre­di­ger gewe­sen zu sein. Es wird in Ame­ri­ka dem aus Ilex vomi­t­oria her­ge­stell­ten “Black drink” zugesetzt.