Eschlauch

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Eschlauch, Alli­um asca­lo­ni­cum L. [Moris hist. pl. 2. T. 14. F. 3.] mit run­dem, kah­lem Schaf­te, pfrie­men­för­mi­gen Blät­tern, kugel­run­den Schir­men und (wech­selsweis) drei­spit­zi­gen Staub­fä­den, ein aus­dau­ern­des Zwie­bel­ge­wächs in unsern Gär­ten, wel­ches in Paläs­ti­na ein­hei­misch ist.

Der aus meh­rern klei­nen Zehen zusam­men­ge­ball­te Wur­zel­knol­len (Cepa asca­lo­ni­ca), des­sen Geschmack und Geruch zwi­schen Knob­lauch, Por­re-lauch und Zwie­bel­lauch zwi­schen inne steht, ist ehe­dem, wie­wohl sel­ten, als ein harn­trei­ben­des, eröf­nen-des Mit­tel gebraucht wor­den. Die Küche bedient sich ihrer mit grö­ßerm Vortheile.