Entenflott

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Enten­flott, Lem­na minor, L. [Blackw. Tab. 380.] mit stiel­lo­sen, fla­chen Blät­tern und ein­zel­nen Wur­zeln, eine klei­ne Pflan­ze, wel­che mit ihren rund­li­chen Blätt­chen ste­hen­de Wäs­ser dicht über­zieht, indeß ihre faden­för­mi­ge Wur­zel in den Boden reicht. Sie blüht im Heu­mo­na­te und ist Enten und Gän­sen eine ange­neh­me Kost.

Man hat die­se Blät­ter (herb. len­tis palus­tris, len­ti-culae aqua­ti­cae) in ältern Zei­ten auf man­cher­lei Ent­zün­dun­gen gelegt und ihnen auch inner­lich (aus Leicht­gläu­big­keit?) harn­trei­ben­de Kräf­te und besond­re Tugen­den in der Gelb­sucht beigelegt.