Einführung (3)

Zum Inhalt dieses Buches

Das Lexi­kon der Natur­heil­kun­de will Sie sowohl mit den hier­zu­lan­de als klas­sisch gel­ten­den als auch mit neu­en oder frem­den natür­li­chen Metho­den, die unse­re Gesund­heit erhal­ten oder wie­der­brin­gen sol­len, ver­traut machen. Wenn Ihnen auch vie­le Ver­fah­ren bereits bekannt sind, so nicht unbe­dingt deren ord­nungs­ge­mä­ße Anwen­dung. Doch nur, wenn die the­ra­peu­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se stimmt, kann auch ein Heil­erfolg erzielt wer­den. Der Inhalt die­ses Buches ent­spricht dem ganz­heit­li­chen Prin­zip. Sie erfah­ren, was hin­ter den uns bekann­ten Natur­heil­ver­fah­ren steckt, wie sie ange­wandt wer­den und wie sie wir­ken. Sie erhal­ten einen Über­blick über bewähr­te Haus­mit­tel zur Selbst­hil­fe und wie Sie Ihre Gesund­heit erhal­ten, so daß Sie gar nicht erst krank wer­den. Und wenn es Sie doch ein­mal erwischt hat, erfah­ren Sie, ob Ihnen und wie Ihnen die Natur am bes­ten hel­fen kann. In Quer­ver­wei­sen wird auf Punk­te im Kapi­tel „Natur­heil­ver­fah­ren von A bis Z“ (zum Bei­spiel Mas­sa­gen) oder im Kapi­tel „Selbst­hil­fe – die bes­ten Haus­mit­tel“ (zum Bei­spiel Selbsthilfe/​Wickel) Bezug genom­men. Die­ses Kapi­tel beschreibt die gän­gigs­ten Natur­heil­ver­fah­ren und The­ra­pien, die heu­te von Heil­prak­ti­kern, The­ra­peu­ten und Ärz­ten für Natur­heil­ver­fah­ren ange­wandt wer­den. Dabei wird auf die Ent­ste­hung ein­ge­gan­gen, die Aus­füh­rung skiz­ziert, die Wir­kungs­wei­se erklärt und der Sta­tus genannt, den die Ver­fah­ren heu­te in der Schul­me­di­zin ein­neh­men. Abwei­chun­gen von den Beschrei­bun­gen sind im ein­zel­nen mög­lich, da jeder Heil­prak­ti­ker und jeder natur­heil­kund­lich ori­en­tier­te Arzt dif­fe­ren­zier­te Metho­den anwen­den kann, Umfang und Art der The­ra­pie auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se des Pati­en­ten abstimmt und stets die ihm zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gerä­te nutzt. Auch neue Ent­wick­lun­gen von Wis­sen­schaft und Tech­nik ver­mö­gen die Metho­den in ihrer Aus­füh­rung abzu­wan­deln, zu ver­bes­sern und even­tu­ell neu zu defi­nie­ren. Für den Pati­en­ten emp­fiehlt es sich daher, im Gespräch mit sei­nem The­ra­peu­ten Aus­füh­rung und Wir­kungs­wei­se einer ange­zeig­ten The­ra­pie noch­mals zu erör­tern. Wich­tig ist das Ver­trau­en, das der Pati­ent in eine Behand­lung setzt – es kann der ers­te Schritt zur Hei­lung sein. Die Aner­ken­nung, die ein natur­heil­kund­li­ches Ver­fah­ren in der Schul­me­di­zin genießt, sagt nichts über sei­ne Qua­li­tät aus. Sie ist viel­mehr für die Kos­ten­er­stat­tung wich­tig. Nur Ver­fah­ren, die von der Schul­me­di­zin aner­kannt sind, haben Aus­sicht auf Kos­ten­er­stat­tung durch die Kran­ken­kas­sen. Pri­vat­ver­si­cher­te, die die Erstat­tung von Natur­heil­ver­fah­ren in ihrer Ver­si­che­rung ein­ge­schlos­sen haben, soll­ten vor einer Behand­lung trotz­dem mit der Ver­si­che­rung Rück­spra­che neh­men. Denn bei vie­len Ver­fah­ren ist auch dann die Kos­ten­er­stat­tung nicht ohne wei­te­res vorauszusetzen.

Quel­le
© Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Honos Ver­la­ges, Köln, 2010.