Wiesennelkengras

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Wie­sen­nel­ken­gras, Sta­ti­ce Arme­ria, L. [Schk­uhrs Handb. tab. 87] mit einem Blu­men­kop­fe am ein­fa­chen Schaf­te, und band­för­mi­gen Blät­tern; ein auf hü-gelich­ten Wei­den woh­nen­des, kaum fuß­ho­hes Kraut mit mehr­jäh­ri­ger Wur­zel, wel­ches fast den gan­zen Som­mer über hell­pur­pur­ro­the Blu­men­köp­fe trägt.

Die nel­ken­ar­ti­gen, stei­fen, glat­ten Blät­ter (Hb. Sta­ti­ces) haben einen her­ben und adstrin­gi­ren­den Geschmack und sind in ältern Zei­ten in Durch­fäl­len, Blut­flüs­sen und schlaf­fen Geschwü­ren sehr gelobt wor­den, vor­züg­lich als aus­ge­preß­ter Saft inner­lich und das frisch zer­quetsch­te äus­ser­lich gebraucht.