Beschreibulkis

Beschrei­bul­kis, Stachys rec­ta L. [Rivin. Tab. 70.] mit auf­rech­ten Sten­geln, fast ähren­för­mi­gen Blu­men­quir­len, und herz­för­mig ellip­ti­schen, gekerb­ten und rau­hen Blät­tern, eine mehr­jäh­ri­ge, drei Schuh hohe Pflan­ze, wel­che an unge­bau­ten san­di­gen, berg-ich­­ten, son­ni­gen Orten des wär­mern Deutsch­lands wild wächst, und im Juni und Juli blüht. Das über und über haa­ri­ge Kraut (fol. herb. side­rit­i­dis) hat einen nicht … Wei­ter­le­sen …

Beschlag

Beschlag, (lori­ca­tio) ist der Ueber­zug eini­ger che­mi­schen Werk­zeu­ge mit einer erdi­gen Mas­se, theils um sie gegen die all­mäh­li­ge Zer­stö­rung im Feu­er zu ver­wah­ren, (wie der inne­re Beschlag der phar­ma­zeu­ti­schen Oefen von Eisen­blech,) theils den im frei­en Feu­er leicht zer­sprin­gen­den glä­ser­nen, stein­zeug­nen oder thö­ner­nen Gefä­sen einen Ueber­zug zu ver­schaf­fen, wel­cher nicht nur selbst von der jäh­lin­gen … Wei­ter­le­sen …

Berufkraut

Beruf­kraut. Die­ses Wort bedeu­tet meh­re­re Arz­nei­kräu­ter, das Saar­glied­kraut, den Ruhr­alant, die Nieß-gar­­be, die Beschrei­bul­kis und das Altmannskraut.

Bertramkamille

Bertram­ka­mil­le. Ant­he­mis pyrethrum L. [Zorn pl. med. Tab. 205.] mit ein­fa­chen, ein­­blü­­thi-gen, nie­der­lie­gen­den Sten­geln, und gefie­der­ten, viel-spal­­ti­­gen Blät­tern, eine vor­züg­lich in Tunis wild­wach­sen­de, in Böh­men, Thü­rin­gen und dem Mag­de­bur­gi­schen aber gebau­te peren­ni­ren­de Pflan­ze, wel­che ihre inwen­dig pur­pur­ro­the, äus­ser­lich mit einem wei­ßen Strahl besetz­te Blu­me im Brach- und Heu­mo­nat zeigt. Die Wur­zel (rad. pyrethri veri) besteht in … Wei­ter­le­sen …

Bertram, wilder

Bert­ram, wil­der, Dorant, Nieß­gar­be, auch Oelsennichsilge.