Lichtwurzelbaum

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Licht­wur­zel­baum, Rhi­zo­pho­ra Mang­le, L. [Zorn, pl. med. tab. 365.] mit scharfs­pit­zi­gen Blät­tern, und keu­len­för­mi­gen Früch­ten, ein in Sümp­fen und an Ufern, in Asi­en, Afri­ka und Ame­ri­ka, vor­züg­lich in Mala­bar und den Kari­bi­schen Inseln ein­hei­mi­scher, sehr hoher Baum, des­sen Stamm viel Wur­zeln wie Arme aus einer Rin­de hin­ab in die Erde treibt, und undurch­dring­li­che Wäl­der bildet.

Sei­ne braun­gel­be, sehr adstrin­gi­ren­de Rin­de (Cort. Man­gles) hat man an der Stel­le der Chi­na­rin­de in Wech­sel­fie­bern gebraucht. Ihre Vor­zü­ge vor andern zusam­men­zie­hen­den Vege­ta­bi­li­en sind noch nicht begründet.