Lackmußkroton

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Lack­muß­kro­ton, Cro­ton tinc­to­ri­um, L. [Burm. Ind. tab. 62. f. 1.] mit rhom­bo­ida­li­schen, aus­ge­schweif­ten Blät­tern, her­ab­hän­gen­den Saa­men­kap­seln und kraut­ar­ti­gem Sten­gel, oder doch die Farbt­hei­le aus den damit gefärb­ten Blau­läpp­chen (Tour­ne­sol en dra-peau, Bezet­ta coe­ru­lea, w.s.) von den Hol­län­dern dazu ange­wen­det; wenigs­tens ist die fast gift­ar­ti­ge, von Ber­gi­us beob­ach­te­te Schär­fe des Lack­mus kein Gegenbeweis.

Die­se Schär­fe des Lack­mus­kro­ton erhel­let auch aus dem ehe­ma­li­gen Gebrau­che sei­nes Saf­tes (Suc­cus helio­tro­pii, Tor­nae solis) zur Ver­trei­bung der War­zen. Auch im Kreb­se (und im kal­ten Bran­de) will man ihn wirk­sam befun­den haben.