Nerium oleander (Oleander)

Bun­des­an­zei­ger Nr. 217a vom 22.11.1985
Berich­ti­gun­gen: Nr. 16 vom 24.1.1989, Nr. 47 vom 8.3.1990
Mono­gra­phie BGA/​​BfArM (Kom­mis­si­on D)

Natrium thiosulfuricum (Natrium hyposulfurosum)InhaltsverzeichnisNiccolum metallicum







Bezeich­nung des homöo­pa­thi­schen Arzneimittels:
Neri­um ole­an­der (Ole­an­der)

Bestand­tei­le des homöo­pa­thi­schen Arzneimittels:
Ent­spre­chen­de Zube­rei­tun­gen aus Neri­um oleander.

Anwen­dungs­ge­bie­te:
Orga­ni­sche Herz­krank­hei­ten; Ver­dau­ungs­stö­run­gen; näs­sen­des Ekzem; Läh­mig­keit; Rheumatismus.

Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Mitteln:
Bei einer Behand­lung mit Herz­gly­ko­sid­prä­pa­ra­ten bis zur Sät­ti­gung soll­te Neri­um ole­an­der in Urtink­tur nicht zusätz­lich ver­ab­reicht wer­den, da sonst Unver­träg­lich­keits­er­schei­nun­gen auf­tre­ten kön­nen, ins­be­son­de­re bei Niereninsuffizienz.

Dosie­rung und Art der Anwendung:
Bei aku­ten Zustän­den und bei chro­ni­schen Ver­laufs­for­men 1–3mal täg­lich 5 Trop­fen oder 1 Tablet­te oder 10 Streu­kü­gel­chen oder 1 Mes­ser­spit­ze Ver­rei­bung einnehmen;
par­en­te­ral 1 bis 2 ml pro Tag.

Dar­rei­chungs­for­men:
ab D2: flüs­si­ge Ver­dün­nun­gen zur Injek­ti­on ab D4.