Hasenfußklee

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Hasen­fuß­klee, Trif­o­li­um arven­se, L. [Flor. dan. T. 724.] mit eirun­den, zot­ti­gen Aeh­ren, und Blu­men­de­cken, deren Zäh­ne bors­ten­ar­tig, zot­tig und von glei­cher Län­ge sind, ein auf den Aeckern wil­des Som­mer­ge­wächs, wel­ches im Heu- und Ern­te­mo­na­te röth­lich blüht.

Die etwas wol­li­gen, zoll­lan­gen und stroh­halm­brei­ten Blät­ter mit den Blüt­henäh­ren (hb. cum spi­ca la-gopi, trif­o­lii lepo­ri­ni), wel­che einen aus­trock­nen­den, adstrin­gi­ren­den Geschmack besit­zen, hat man in ältern Zei­ten als ein anhal­ten­des Mit­tel in Bauch- Blut-und äch­ten Samen­flüs­sen, so auch gegen Brü­che und den wei­ßen Fluß inner­lich und äußer­lich gebraucht.