Gummispindelkraut

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Gum­mi­spin­del­kraut, Atrac­ty­lis gum­mi­fera, L. [Colum. Ecphr. T. Tab. 12.] mit sten­gel­lo­ser Blu­me, ein auf Can­di­en und in Apu­li­en auf der Abend­sei­te des Abhangs hoher dür­rer Ber­ge ein­hei­mi­sches Kraut mit blei­ben der Wur­zel, wel­ches im Heu­mo­na­te weiß und vio­let blüht.

Die dor­ti­gen Berg­be­woh­ner sam­meln das von selbst aus­schwit­zen­de und bei der min­des­ten Ver­let­zung der Blät­ter und der Wur­zel als eine Milch her­vor­quel­len­de und als Wachs ver­här­ten­de Gum­mi­harz von süß­li­chem Geschma­cke und star­kem aro­ma­ti­schem Geru­che, und legen es zur Zei­ti­gung der Geschwü­re auf.