Augentrostmeirich

Hahnemanns Apothekerlexikon
vorheriges KapitelZurückInhaltsverzeichnisWeiternächstes Kapitel

Augen­trost­mei­rich, Stel­la­ria holos­tea L. [Flor. dan. Tab. 698.] mit lan­zet­för­mi­gen, klein­ge­zahn­ten Blät­tern und zwei­spal­ti­gen Blu­men­blät­tern, ein zwei Schuh hohes in Hai­nen, vor­züg­lich in mo-sich­ten Thä­lern und feuch­ten Hecken im Mai und Juni weiß blü­hen­des Kraut.

Die Gras­ähn­li­chen, spit­zi­gen, stei­fen Blät­ter (fol. gra­mi­nis flo­ridi) sind ehe­dem frisch zer­quetscht, auch der Saft dar­aus auf ent­zün­de­te Augen (ob mit wah­rem Nut­zen?) gelegt worden.